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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Neil back at home...., 3. August 2003
1994 präsentiert Rockurgestein Young seine Hommage an seinen Freund Kurt Cobain, der sich bekanntermaßen ein Jahr vorher erschoss und in seinem Abschiedsbrief Youngs vielleicht berühmteste Textzeile zitierte: „It's better to burn out than to fade away"Das Album ist durchgehend emotional und melancholisch, dabei aber durchaus laut und verzerrend. Sleeps with Angels ist Young Tonight's the Night der 90er. Wieder schreibt er Lieder für einen toten Freund, nur daß Young hier weder betrunken, stoned oder depressiv wirkt. Seine Songs gehen durch ein Wechselbad der Gefühle, von nachdenklich bis wütend, von traurig bis aufmunternd. Das alles mag auf den ersten Blick keinen Zusammenhang zu ergeben, aber das ganze Album läuft auf einen bestimmten Punkt hinauf, welches es auch nach mehreren Bergen und Tälern erreicht. Umrahmt wird das ganze von den zusammenhängenden Opener und dem Schlusssong, die beide mit einem altem Tack Piano vorgetragen werden. Auf Prime of Life trifft die geballte Spielkraft von Crazy Horse auf die zittrige Stimme und das zerbrechliche Flötenspiel Youngs. Daraufhin folgt mit Driveby einer der schönsten Rockballaden die Young in den letzten 10 Jahren schrieb gefolgt von dem Titelstück was sich nur auf Cobain bezieht. Hier spürt man die Wut von Young auf Cobain, vielleicht aber auch die Wut, die Young auf sich selber hat, weil er nichts unternommen hat. Als absolutes Sahnestück folgt noch Change Your Mind, wieder eine Anspielung auf Cobain und Youngs längstes Studiowerk mit insgesamt fast 15 gitarrenlastigen, verzerrenden und berauschenden Minuten wie wir Young zuletzt bei Rust gehört haben. Nach einem bitterlich Blue Eden, erzählt Young vom Safeway Cart, welches die Errinerrungen an Ambulance Blue und Tulsa weckt. Train of Love ist derselbe Song wie Western Hero, Trans Am bezaubernd-düster und Piece of Crap nur noch laut und gesellschaftskritisch (Young äußert sich über Shopping-TV und wieder einmal MTV). Sleeps with Angels ist zweifelohne Youngs bestes Werk der 90er und hält locker mit seinen besten Alben wie Rust, Goldrush oder Zuma mit. Wiedereinmal erkennt man, dass Young wie auch Dylan dann am besten ist, wenn es um sehr persönliche Themen geht. Außerdem zeigt sich hier auch zum ersten Mal, dass auch Crazy Horse neben ihrem Gewitterrock auch Balladen zauberhaft gestalten können.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Allerfeinster Neill Young - die CD ist ein muss, 5. Januar 2000
Von Ein Kunde
63 Minuten allerfeinster Neil Young aus dem Jahre 1994 erwartet den Hörer dieser CD. Seit vielen Jahren gilt Young als kompromißlos seinen Weg verfolgend, wird deshalb nicht immer von allen Kritikern gelobt, aber von immer mehr Hörern geliebt. Auch mit diesem Album "Sleep with angels" das fast ausnahmslos sehr gut ist, wird er weitere Liebhaber gewinnen. In der Zeitschrift "Audio" wurde es als "Pop CD des Monats" gelobt. Sie sei"... wie ein Fluß, als hätte Young mit Frank Sampedro, Billy Talbot und Ralph Molina die Vergangenheit abgegrast, um eine Best-Of-CD ganz neu zu schreiben ... Zwischen ihnen knisatertvweine Spannung, die für kein Geld der Welt zu kaufen ist. Und sie gebiert sowohl softe Balladen, wie exzessive Jams und wütende Grunge-Attacken." Dem ist fast nichts hinzuzufügen. Auf den ersten Stücken des Albums beginnt Young eher ruhig, mit den angesprochenen Balladen, ehe er im Titelstück seine härtere Seite an der Gitarre präsentiert. Unumschränkt der Höhepunkt und das absolut schönste Stück ist jedoch Track 8 "Safeway Cart", es besteht aus wundersamer süßer Melancholie, transportiert durch eine gequält klingende Blues-Harp und des zitternden Klang der Stimme Youngs, Gitarren schreien gequält auf - allein für dieses Stück lohnt der Erwerb der CD, aber es wird sogar noch viel mehr gute Musik gespielt. Danke dafür. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
*** TOP ***, 4. Juli 2004
Von Ein Kunde
Rauh, melodisch, hypnotisch, klassisch... alle diese Attribute treffen auf dieses Album zu. Ein für Neil Young ungewohnt vielseitiges Album. Absolut genial instrumentiert, mit Stücken die einen so was von wegblasen. Dieses Album nimmt einen mit auf eine heroische Reise, düster und spährisch. Am Ende sitzt man mit offenem Mund da und möchte dieses wundervolle Album gleich nochmal anhören. Eine NY-Platte als seine beste zu bezeichnen, fällt aufgrund seines umfangreichen Backkatalogs schwer und ist außerdem Geschmackssache... Muß ich jedoch eine (elektrische) Lieblingsplatte von ihm nennen, dann ist es ganz bestimmt diese hier. Beste Stücke: Blue Eden (!!!!), Change your Mind (!!!!), Trans am, ach eigentlich alle :) Neil Young auf einem absoluten Gipfelpunkt seiner Kunst.
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