Die hilfreichsten Kundenrezensionen
|
|
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Von der Zeitlosigkeit zur Unvergänglichkeit, 7. Dezember 2003
Von Ein Kunde
Die starke Wirkung der „Tubular Bells" des 1973, zur Zeit der Entstehung, erst 20jährigen Mike Oldfield ist oft bewundert worden - sicherlich ist sein „Opus One" ein Meilenstein in der Popmusik. Einen großen Vorteil hat diese Komposition im Gegensatz zu fast aller 'Sixties'- oder 'Seventies'-Musik: sie ist im besten Sinne zeitlos. Und dieser Zeitlosigkeit ist durch Thomas Offermann und Jens Wagner die Unvergänglichkeit hinzugefügt worden. Die beiden Gitarrenprofis sind Lehrer an Musikhochschulen in Berlin, Weimar, Bremen und Essen und arbeiten seit 1984 als „Duo Sonare". Schwerpunkte ihrer Arbeit auf sieben CDs und ihrer Auftritte in 40 Ländern sind klassisch-romantische wie Mozart und Giuliani, aber auch neuzeitliche Komponisten wie Debussy, Piazolla, Zappa und Corea - und Oldfield. Im Gegensatz zu den zahlreichen Bearbeitungen von Popmusik für klassische Instrumente - man denke nur an die häufigen Beatles-Bearbeitungen - hat man hier nicht den Eindruck, dass es sich um eine Bearbeitung handelt. Hier glaubt man, es mit der Originalkomposition zu tun zu haben, so authentisch spielen Offermann und Wagner dieses über 52 Minuten lange Stück, als ob es nur für dieses Instrument resp. diese Instrumente geschrieben sei - wohl das höchste Lob, das man einer Bearbeitung zollen kann! Hier ist ein neues Stück der Gitarrenliteratur entstanden, das - zugegebenermaßen - nicht für jeden Gitarristen spielbar, aber für jeden Gitarrenmusikliebhaber absolut hörenswert ist. Beeindruckend, wie zwei Gitarren all die Nuancen dieser komplexen Komposition hörbar machen, der Partitur in all ihren diffizilen Läufen, Rhythmuswechseln, Stimmungen eng folgen, das Stück als Ganzes bewältigen. Offermann/Wagner nutzen die vorhandenen Freiräume, um die Spieltechniken und klanglichen Möglichkeiten der Konzertgitarre zu demonstrieren: sie werden in Perfektion und höchsten Schwierigkeitsgraden locker eingebaut und verwertet. So entwickelt sich unter den Händen des Duo Sonare eine Perle der zeitgenössischen Gitarrenmusik! Selbst vom gegenüber Bearbeitungen wirklich sehr kritischen, um nicht zu sagen beckmesserischen Mike-Oldfield-Fanclub ist die Adaption von Offermann/Wagner übrigens hoch gelobt worden; der Ritterschlag aber wurde vom Meister selbst erteilt, der die Version huldvoll absegnete! Gerd Wagner, Marksburg
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Einfach phantastisch!, 26. Oktober 2002
Über Mike Oldfields "Opus Magnum" Tubular Bells, wie es immer wieder und auch auf dem Cover dieser CD genannt wird, sind schon so viele der Worte verloren worden, so daß ich über die kompositorische Qualität dieses Stückes nur zusammenfassend anmerken möchte: klassisch, anspruchsvoll, außergewöhnlich, Kult. Ein äußerst komplexes, dynamisches und vielseitiges Werk, dem in einzigartiger Weise der Spagant zwischen Anregung zum aktiven Zuhören und zum Träumen gelingt. In der vorliegenden Fassung von Duo Sonare klingt das Werk insgesamt wesentlich homogener und entspannter, ohne zur kaufstimulierenden Hintergrundsmusik für Supermärkte zu verkommen. Dafür spielen die beiden Gitarristen zu perfekt, mit einer nicht zu überhörenden Spielfreude und, durch den Einsatz verschiedenster Saiteninstrumente, erstaunlichen Klangfarbenvielfalt. Der Sound ist schlicht und ergreifend perfekt. Es ist schon erstaunlich, welch gnadenlose Dynamik aus den Boxen kommt, wenn Akustikgitarren UNKOMPRIMIERT (was nur ganz selten der Fall ist) aufgezeichnet werden! Dabei arbeiten die Musiker schön mit der natürlichen Räumlichkeit des Aufnahmeortes. Ein Schmankerl enthält die CD in ihren letzten Minuten: das Finale von Part II, auch bekannt als "The Sailors Hornpipe", orientiert sich hier ganz nah an der ursprünglich von Mike Oldfield intendierten Fassung, die aber nicht auf der Original Tubular Bells von 1973 veröffentlicht wurde, da, wie es heißt, Oldfields Plattenfirma dieses Finale für zu verrückt hielt. Ist es auch, aber gerade deswegen so unterhaltsam!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
A Masterpiece, 21. Februar 2002
Dieses ist die Akustik-Gitarren-Version von Mike Oldfields Gesellenstück "Tubular Bells" und sie eröffnet dem Hörer eine ganz andere, aber nicht minder interessante Sicht auf dieses geniale Werk. Die Interpreten halten sich natürlich fast 100%ig an das Original, entlocken dem Material aber durch die Instrumentierung viele weitere interessante Aspekte und Klangfarben. Im Normalfall wird man das Original schon kennen (wie ich). Eventuell könnte diese Version aber auch MO-Neulingen den Zugang zur vielfältigen Arbeit des Meisters eröffenen. Ein Muß für alle Fans sowieso, aber auch für den nicht so eingefleischten Mike-Oldfield- sondern vielleicht eher Klassik-Gitarren-Fan eine lohnenswerte Scheibe.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
Die neuesten Kundenrezensionen
|