Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Meisterwerk des Punkrevivals, 29. November 2006
Das erste Stück, das ich von Rancid hörte, war in einer Rockpalastnacht "Ruby Soho" und ich war so begeistert, dass ich mir sofort das dazugehörige Album "...And Out Come The Wolves" gekauft habe.
Rancid wurden 1991 in Berkeley, Kalifornien gegründet. Zunächst waren sie nur ein Trio mit Tim Armstrong (voc,g), Matt Freeman (voc,b) und Brett Reed (dr). Ihr erstes selbstbetiteltes Album (1993) brachte aus meiner Sicht nur durchschnittlichen Punkrock, den man schon sehr oft gehört hatte. Beim zweiten Album "Lets Go" (1994) stieß Lars Frederiksen (voc,g) als Musiker zur Band, für die er einigen Quellen zufolge schon als Roadie gearbeitet hatte. Mit ihm wurde die Musik abwechslungsreicher und origineller.
Ein Jahr später legten sie dann mit "..And Out Come The Wolves" ihr Meisterwerk vor. Sie wurden nicht zu Unrecht mit den Clash verglichen und das Album auch nicht zu Unrecht mit "London Calling", auch wenn es nicht ganz die stilistische Vielfalt dieses Werks enthielt. Immerhin, was für The Clash der Reggae war, war für Rancid der Ska, den sie neben den punkorientierten Songs immer wieder spielten.
Los geht die Platte aber mit dem knapp eineinhalbminütigen Klotz von Punk "Maxwell Murder", bei dem das bemerkenswerteste das Basssolo von Matt Freeman ist, das tatsächlich jazzähnliche Züge aufweist. Mit "The 11th Hour" und "Roots Radicals" wird dann messerscharf gerockt, bis sie bei "Time Bomb" den Ska aus der Kiste holen, bei dem sogar mein 14jähriger Sohn, der noch nie was von Ska gehört hatte, ins Schwärmen geriet. Bei dem punklastigen "Olympia WA" ist mir dann ein für meine Ohren merkwürdiges Phänomen aufgefallen. Der Soloteil in der Mitte klingt so, als wäre es bereits das Ende des Songs, bevor sie dann wieder mit dem Gesang einsetzen und ein noch stärkeres richtiges Ende folgen lassen. Man merkt schon, hier wird Abwechslung groß geschrieben und tatsächlich fällt man dann mit "Look, Step & Gone", "Junkie Man" (aus dem der Titel der CD stammt) und "Listen M.I.A." von einer Überraschung in die andere, bis dann, ja dann...
"Ruby Soho" ist der unbestreitbare Höhepunkt der ersten Hälfte der Platte, ein Song, der zu den stärksten Songs des Punkrevivals der 90er Jahre zählen muss, eine Hymne, ähnlich wie "Baby Baby" der Vibrators aus den Urzeiten des Punks.
Es ist vollkommen unmöglich, nach "Ruby Soho" noch eins draufzusetzen und deswegen gehen Rancid den einzig richtigen Weg: Sie fangen praktisch noch mal von vorne an und wieder steigert sich die Spannung bis zu den beiden triumphalen Schlussstücken "Avenues And Alleyways" und "The Way I Feel".
Es gibt kaum eine Platte, bei der ich am Ende eines Songs so neugierig war, was denn der nächste bringt und es hat zu dieser Zeit keine CD gegeben, die so wenig aus meinem CD-Player herauskam.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Punk, wie er besser nicht klingen kann!!!!!, 9. Mai 2006
Gerade in diesem Moment, wo ich diese Rezension schreibe, lasse ich mich von dieser megageilen Platte beschallen und zwar schon zum hunderttausendsten Mal (und trotzdem kommmt keine Langeweile auf). Diese Scheibe macht einfach nur Spaß und das nicht ohne Grund. Songs wie "Time Bomb" oder auch "Maxwell Murder" (besonders hier zeigt Matt Freeman, was er so alles drauf hat mit dem hammermäßigen Basssolo) sind einige meiner persönlichen Lieblingssongs. Aber andere Songs wie "Junkie man", "Olympia Wa." oder "Listed M.I.A." rocken richtig und regen zum mitsingen an. Also mein Fazit: Man muss die Scheibe einfach besitzen. Sie ist ein Muss für jeden Rancid-Fan, aber auch für jeden, der gerne Musik in Richtung Punk hört oder besonders auf Punk steht. Kauft!!!!! Kauft!!!!! Kauft!!!!!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
For all Punk Rockers and Moon Stompers, 26. Februar 2004
Diese Rancid Platte kommt den alten OpIVY Sachen am nächsten. Hammer-Punk-Rock Hymnen. Ein Sing Along Oi Punk Kracher nach dem anderen. Dazwischen wohl dosierte Ska-Attacken. Besser kann ein Punkalbum nicht sein. Meiner meinung nach das beste Rancid Album und eine meiner Lieblingsplatten die bei mir auf Heavy Rotation läuft. Wenn ich die CD unterwegs höre muß ich aufpassen das ich am Bahnsteig nicht anfange zu tanzen. Auch hier wieder: Ein Muss für jeden PunkRocker.
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