Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Innovatives Album, 13. Februar 2005
Obwohl BLACK AND BLUE nur 8 Titel enthält, war die stilistische Vielfalt bei den Stones selten grösser. Los geht s mit Disco-Funk("Hot Stuff"), ein für die Stones bis zu diesem Zeitpunkt ungewöhnliches Stück, mit dem ich zugegebenermassen einige Anlaufschwierigkeiten hatte. Weiter geht es dann mit einem Riff-Rocker ("Hand Of Fate") in typischer Stones-Manier; übrigens ist das letzte Stück ("Crazy Mama") stilistisch der gleichen Kategorie zuzuordnen. Dann bekommen wir es mit einem Reggae zu tun ("Cherry Oh Baby"), der besser rüberkommt, als man es Ihnen vielleicht zugetraut hätte. Das vierte Stück, das seinerzeit den Abschluss der A-Seite der LP bildete, ist eine herzergreifende Ballade von traumhafter Schönheit, zu der auch der Studiomusiker Harvey Mandel mit seiner Gitarre entscheidend beiträgt ("Memory Motel"). Dann darf sich der Hörer auf Funk-Rock freuen("Hey Negrita"), eine Nummer, die die Stones seinerzeit auch in Ihrem Liveprogramm hatten. Die folgende Piano-Jazz-Nummer ("Melody") ist für einen Rolling Stones-Fan natürlich gewöhnungsbedürftig, wenn er sie nicht gleich ganz ablehnt. Ich kann diesem Stück, das unter Mitarbeit von Billy Preston ( nicht nur im Studio, sondern auch bei Live-Tourneen immer mal wieder gefragt) entstand, jedenfalls einen gewissen Reiz abgewinnen. Dann bliebe noch die zweite Ballade des Albums ("Fool To Cry"), das seinerzeit als Single ausgekoppelt wurde und auf der Mick Jagger meines Wissens zum ersten Mal mit Kopfstimme sang. Mit Ausnahme des Rock-Meilensteins STICKY FINGERS habe ich kein 70er-Jahre Stones-Album mehr gehört als dieses, übrigens das erste mit Gittarist Ronnie Wood. Wer also ein gutes, abwechslungsreiches und innovatives Stones-Album sucht, ist mit BLACK AND BLUE sicherlich gut beraten.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
BRILLIANT ROCK, SOUL & REGGAE, 21. April 2003
This often overlooked album in the Stones' oeuvre shines with good to great songs and contains some brilliant reggae. It kicks off with the funky Hot Stuff, followed by the passionate Hand Of Fate which is vintage Stones. Cherry O Baby is a lovely slice of reggae with intriguing organ lines and brilliant vocalizing, while the road epic Memory Motel is a moving story song. Hey Negrita is a wailing bluesy number and Melody soulfully ambles along with lovely guitar, sax, piano and Mick's falsetto voice. Fool To Cry starts as a gentle ballad but gets pretty raucous eventually, while Crazy Mama is the Stones at their rocking best, a powerful conclusion to this great album. It may not be amongst the Rolling Stones' top ten albums, but Black And Blue contains some strong songs with great melodies and playing throughout and no dud tracks. Rediscovering it was a great pleasure.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
zweitbestes "post-Exile"-Album (nach 'Some Girls'), 1. Dezember 2003
Selten klangen die Stones so abwechslungsreich wie auf diesem Album von '76. Vom grandiosen funky Einstieg mit 'Hot Stuff' bis zum eher "traditionell" klingenden Abschluss-Rocker 'Crazy Mama' wird hier sehr viel geboten. Reggae ('Cherry, Oh Baby'), grosse, aber nicht (zu) kitschige Balladen ('Memory Motel', 'Fool To Cry'), ein Stück das nach Bar-Jazz klingt und schlichtweg als genial zu bezeichnen ist (Melody) sowie die sehr mitreissenden 'Hey Negrita' (wiederum sehr funky) und 'Hand Of Fate' (durch die Live-Fassung auf der neuen Four-Flicks-DVD erkennt man erst die Klasse dieses Songs). Fazit: Diese Platte enthält wirklich keinen einzigen Ausfall, funktioniert hervorragend als "Ganzes" und ist mit Sicherheit eines der besten "späten" Stones-Alben.
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