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Mauerstücke: Erinnerungsgeschichten
 
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Mauerstücke: Erinnerungsgeschichten (Broschiert)

von Bettina Buske (Herausgeber), Patricia Koelle (Herausgeber)
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 14,80 Kostenlose Lieferung. Siehe Details.
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Produktinformation

  • Broschiert: 179 Seiten
  • Verlag: Henss (13. Mai 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3939937088
  • ISBN-13: 978-3939937081
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 14,6 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 83.047 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Was vor zwanzig Jahren wie ein Märchen geklungen hätte, scheint heute ganz normal: Eine Autorin aus Berlin (Ost) und eine aus Berlin (West) starten gemeinsam einen Schreibwettbewerb. Und Menschen aus ganz Deutschland können ungehindert daran teilnehmen. Gesucht wurden Geschichten aus dem Leben mit der Mauer und in den Tagen des unerwarteten Mauerfalls vor zwanzig Jahren bis hin zur Wiedervereinigung. Keine Texte mit Anspruch auf historische Wahrheit, sondern lebendig gebliebene Erinnerungen. Mehr als zwei Dutzend Autoren aus Ost und West haben dazu beigetragen; darunter der Schauspieler Pierre Sanoussi-Bliss und der französische Künstler Thierry Noir, dessen Mauerkunst weltweit Beachtung fand. Mit einem Vorwort vom damaligen Regierenden Bürgermeister von Berlin und jetzigen Präsidenten des Berliner Abgeordnetenhauses Walter Momper und einem Geleitwort von André Schmitz, Staatssekretär für Kultur beim Regierenden Bürgermeister von Berlin. Eine Reihe von Farbfotos zeigt ergänzend, was schwer in Worte zu fassen ist.


Klappentext

Geschichten zur Erinnerung an die Berliner Mauer und die deutsch-deutsche Grenze, die das Land von 1961 bis 1989 in zwei feindliche Lager teilten und bis heute tiefe Wunden hinterlassen haben. Mehr als zwei Dutzend Autoren aus Ost und West haben ihre Erinnerungen, Erlebnisse und Erfahrungen in Geschichten geformt. Autoren, die sich noch an den Bau der Mauer im Jahre 1961 erinnern können; und Autoren, die noch Kind waren, als im Jahre 1989 die Mauer fiel. Autoren, die in der DDR aufgewachsen sind; und Autoren, die gelernt haben, "DDR" stets nur in Anführungszeichen zu schreiben. Autoren, die die Wirren der Friedlichen Revolution und die dramatischen Veränderungen im Gefolge der Wiedervereinigung hautnah miterlebt haben; und Autoren, die die historischen Umwälzungen nur als ferne Beobachter verfolgten.

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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen 20 Jahre Mauerfall - Schlaglichter auf die Geschichte, Schlaglichter auf uns, 18. Mai 2009
Pünklich zum Jubiläum des Mauerfalls versammelt dieses Buch Texte von verschiedensten AutorInnen, die ihre ganz ureigenen Sicht- und Geschichtsweisen auf den Lauf der Dinge präsentieren.
Und während landauf, landab anlässlich der erstaunlich runden Zahl ins politische Horn gestoßen wird, bietet dieses Buch die Gelegenheit, sich ganz persönlich diesem Ereignis zu nähern.
Den Herausgeberinnen ist es dabei gelungen, die unterschiedlichsten Stimmen zu versammeln, Frauen und Männer, jung und alt aus Ost und West. So erfährt man bei der Lektüre nicht nur etwas über Geschichte und sich selbst, sondern kann nebenbei noch auf Textperlen stoßen, die einem lange im Gedächtnis bleiben werden.

Ein rundum gelungener Band
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Mauerstücke: Menschen statt Politik, 14. Mai 2009
"Mauerstücke" ist wirklich ein buchstäblich wundervolles Buch. Es berührt, macht nachdenklich und transportiert die unbeschreiblich freudigen Emotionen rund um den 9. November 1989 in die Gegenwart.
In dieser Sammlung von Kurzgeschichten ist es wirklich gelungen die Geschehnisse des Mauerfalls nicht wie so oft von der historisch-politischen Seite aus darzustellen, sondern die ganz individuell erlebten menschlichen Geschichten zu erzählen.
Außerdem ist dieses Buch auch ein Symbol für das immer weiter voran schreitende Einreißen der Mauer in den Köpfen der Menschen aus beiden teilen Deutschlands. Denn sowohl die beiden Herausgeberinnen als auch die anderen Autoren sind bunt gemischt, "Ossis und Wessis".
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Mauerstücke-Erinnerungsgeschichten, 20. Mai 2009
Mauerstücke-Erinnerungsgeschichten

Ein Band mit 28 Geschichten von 28 Autoren, einem Vorwort, eigentlich schon selbst eine Erinnerungsgeschichte, von Walter Momper und einem Geleitwort von Andre Schmitz und interessanten Fototafeln im Anhang.
Im Buch eine Widmung die schon auf den Inhalt hinweist. Es ist alle gewidmet, die daran glaubten, dass die deutsche Teilung als Folge des 2. Weltkrieges eines Tages überwunden sein würde. Allen, die mit und trotz der Mauer gelebt haben, allen, die wegen der Mauer eine Liebe, eine Freundschaft, einen Teil der Familie, ihre Freiheit oder sogar ihr Leben verloren und allen, die sie am Ende friedlich zum Einsturz brachten. Ebenso jenen, die nachfolgenden Generationen von dem Leben mit der Mauer erzählen und damit Unbegreifliches begreifbar machen und vor dem Vergessen bewahren wollen.
Interessant auch die Zitate auf der Innenseite, von Ulbrichts "Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten."Bis zu Schabowskis. "Das tritt nach meiner Kenntnis...ist das sofort, unverzüglich."

Das Buch selbst macht für mein Empfinden einen optimistischen Eindruck durch die Gestaltung. Die deutschen Nationalfarben aufgeteilt im Wort Mauerstücke wirken frisch, nicht konservativ, der Druck ist augenfreundlich groß, das Papier angenehm weiß.
Die Geschichten im Buch wurden von Autoren aus "Ost" und "West" geschrieben, am Ende des Buches gibt es zu jedem Autoren eine kurze Vita.
Die Erzählungen sind sehr unterschiedlich und doch behandeln sie alle das eine, diese absurde Teilung des Landes durch eine tödliche Mauer und die Folgen.

Anne Bergmann schrieb "Jazz in Berlin", eine Geschichte, die ganz unspektakulär über die Zäsur im Leben ihrer Protagonistin durch den Mauerbau berichtet.

Ronald Henss spannt den Bogen weit in seiner kurzen Erzählung "Mauertränen", vom Mauerbau bis zum Mauerfall.

Thomas Gohlke berichtet in "Berliner Mauerjungs" vom Leben mit der Mauer auf Westberliner Seite.

Birgit Jennerjahn-Hakenes erzählt in ihrer Geschichte "Tonträger im Turnschuh" von Erlebnissen an Grenzübergängen der DDR.

Katja Bär erinnert sich in der Erzählung "Gute Freunde" an das Leben an Ostseite der Grenze Ost und ihrer Zeit als Jungpionier.

Thirry Noir, der berühmte Mauermaler, berichtet in "Die Geschichte der Berliner Mauer" vom Leben mit dieser Mauer auf der westlichen Seite.

Andreas Erdmann lässt den Leser in "Im Exil" die Ausreise von Thomas Brasch und Katharina Thalbach aus der DDR deren Folgen hautnah miterleben.

Martine Lombard erzählt in "Die Alleinfahrerin" von einer jungen Frau, die für eine Liebe alles, was ihr bisher Heimat war, aufgegeben hatte.

Silvia Friedrich berichtet in "Fontane sagte nichts dazu" über ihre idealisierten Vorstellungen vom alten Deutschland und der Suche nach familiären Wurzeln.

Patricia Koelle erzählt in "Lebensgrafitti" von ihrer Sehnsucht nach Weite und Wiesen - und den Erfahrungen im Transitverkehr.

Rene Schur berichtet in "Die Mauer meines Vaters" über die Demonstrationen in Leipzig 1989 und was die bei seinem Vater auslösten.

Uwe Hartig erinnert mit einem zwinkernden Auge in "Wiedervereinigung" unter anderem an die Versorgungssituation in der DDR.

Regina Sander lässt den Leser in einer Westberliner Kneipe den Mauerfall miterleben in ihrer Erzählung "Bornholmer Ecke Grüntaler".

Wolf-Rüdiger Wilhelm berichtet in der Erzählung "Zwei Stunden" von einem erinnerungswürdigen Kinobesuch am Bahnhof Zoo.

Alexander Kalinovic schrieb einen Erlebnisbericht über das, was dem damals Neunjährigen unauslöschlich im Gedächtnis blieb vom 09.11.1989 in Berlin.

Fia-Lisa Espen berichtet in "Das andere Deutschland" was sie von der Teilung der Stadt durch ihre Verwandten erfahren hatte und wie das auf sie wirkte.

Inge Wrobel erzählt in der Geschichte "Grenzen" wie eine Frau, für die die deutsche Teilung eigentlich nur bedeutete, dass sie sich einen Rosenbusch im Grenzgebiet, den sie von ihrem Fenster aus sehen konnte, nicht genauer betrachten konnte, sich endlich ihren Wunsch erfüllte.

Sandy Green ließ mit der Erzählung "Vier Ananas" den Rentner Gustav Leidl miterleben, dass sich ein Ostberliner Ehepaar im Supermarkt holte, was ihm vermeintlich zustand, da so lange vorenthalten.

Christiane Schlenzig erinnert sich in der Erzählung "Der Eisverkäufer" an die Reaktionen der Leute auf die ersten "Westprodukte".

Bettina Buske nimmt mit ihrer Erzählung "Ist ja wirklich so!" die Vorurteile von und gegen Ostdeutsche in den Fokus.

Tengis Khachapuridse erzählt in "Zwei Steine" von seiner Liebe zu einer Westberlinerin, von erduldeten Schikanen und Hoffung auf Veränderung.

Renate Parschau nimmt in "Der 3. Oktober 1990" deutsche Schwierigkeiten mit der Nationalhymne satirisch ins Visier.

Michael Dullau berichtet in "Das Lächeln des Generals" wie ein kurzer Augenblick in einer Gerichtsverhandlung Bände sprach.

Pierre Sanoussi-Bliss erzählt in "Es lebe die Deutsche Demokratische Republik oder Kapverden... " wie die Reiselust einen gelernten Ossi dazu bringt, sich willig für reichlich Geld in FDGB-Urlaubsverhältnisse zu begeben.

Andre Hecker erzählt in "Wendetanz", warum Polka ein so besonderer Tanz für ihn ist.

Thomas Stefan lässt den Leser in "Zettelwirtschaft" teilhaben, wie Werner Specht die Sprache wieder fand.

Ich habe all diese Geschichten gern gelesen und werde sie noch öfter lesen.
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4.0 von 5 Sternen vielfältig
Sehr schöne Geschichten, sehr abwechslungsreich. Ich habe mich beim Lesen gut unterhalten und kann das Buch jedem empfehlen, der sich für die Thematik interessiert
Vor 4 Monaten von lesewurm veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Viele schöne Eindrücke
Das Buch als Gesamtwerk hat mir wirklich sehr gut gefallen. Als relativ junge Bewohnerin (Jahrgang 1982) des ehemaligen Westen, war das Thema "Mauer" für mich immer sehr weit weg... Lesen Sie weiter...
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