Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Spannender deutscher Manga..., 4. April 2008
Der 17- jährige Kae erwacht eines Tages in einem Labor, ohne Erinnerungen an sein bisheriges Leben. Auch die dort arbeitenden Menschen verweigern irgendwelche Auskünfte, erklären ihm lediglich, dass er keine Identität mehr besitzt. Verwirrt und allein gelassen startet Kae einen Fluchtversuch, der ihm auch gelingt und er schafft es aus dem Labor, bzw. dem Center zu fliehen. Doch so einfach ist das Leben ohne Erinnerungen auch nicht und Kae hat Probleme sich draußen zurecht zu finden. Durch einen glücklichen Zufall trifft er auf Pacey und Noah, die Kae bei sich aufnehmen und Unterschlupf und Sicherheit bieten. Doch viel lässt sich nicht über das Center herausfinden und auch seine neuen Freunde können nur wenig darüber berichten, außer dass eine gute Freundin verschwunden ist, nachdem sie ebenfalls versucht hatte mehr über das Center zu erfahren. Als schließlich ein weiterer Gene auftaucht, entschließt sich Kae Inori zu vertrauen. Jedoch sind Inoris Beweggründe zu Beginn alles andere als edel und als er auffliegt, beginnt er ein perfides Spiel mit Kae zu treiben, dessen Preis stets die Freiheit des Entflohenen ist. Doch ist Inori wirklich hinter Kae her, wie all die anderen, die auf den Jungen angesetzt sind? Wem kann Kae überhaupt vertrauen, wenn schon Inori sein Vertrauen so missbrauchte? Was plant Inori und was hat das alles mit dem Center und Kae zu tun, der nicht nur von seltsamen Träumen geplagt wird, sondern zu allem Überfluss auch noch mit seinen verwirrenden Gefühlen für Inori klar kommen muss. Denn Inoris Annäherungsversuche sind für Kae unerklärbar und unverständlich. Und eine gemeinsame Flucht macht die ganzen Sachen nur noch komplizierter...
K-A-E 29th Secret ist ein wirklich guter Manga, was die Story anbelangt. Martina Peters weiß es äußerst geschickt die Handlung aufzubauen und voranzutreiben, ohne zuviel vorweg zu nehmen, so dass der Leser immer mehr Fragen aufgetischt bekommt und erst nach und nach die Antworten erfährt. Die Charaktere entwickeln sich langsam, auch der Beziehung zwischen Kae und Inori wird sehr viel Zeit gegeben sich zu entwickeln. Die Story erinnert ein wenig an Dark Angel, gleich wenn die Geschichte in eine andere Richtung tendiert.
Während die ersten Zeichnungen von Chiron mehrere Jahre alt sind, ist bereits während des 1. Bandes eine unheimliche Steigerung der Zeichnungen zu verzeichnen. Wirken die Anfänge noch sehr starr und teilweise verzeichnet (besonders anatomisch), verbessert sich die Zeichnerin doch von Seite zu Seite, so dass man sogar Zeuge der beständigen Qualitätssteigerungen wird und den Entwicklungsprozess komplett verfolgen kann, der auch jetzt noch beständig weiterläuft.
K-A-E Vol. 1 ist vielleicht nicht unbedingt der beste deutsche Manga und auch zeichnerisch nicht das was die Künstlerin unterdessen vermag zu erreichen, doch es zeigt die Entwicklung von nahezu drei Jahren Schaffenszeit und ist durchaus empfehlenswert. Fans deutscher Shonen-Ai Mangas sollten K-A-E 1 definitiv eine Chance geben. Martina Peters schafft etwas, was vielen anderen Künstlern abgeht- eine kontinuierliche Story zu erzählen, die mehr aufweist und tiefgängiger ist, als die normalen deutschen Comics. Besonders schön ist, dass sich endlich mal bei der Charakterentwicklung Zeit gelassen wird und die Hauptcharas nicht nach den ersten dreißig Seiten ins Bett hüpfen, sondern sich ihre Beziehung erst nach und nach entwickelt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Besseres erhofft!, 10. Februar 2009
K-A-E 29th Secret war mir von vielen Seiten und Manga-Liebhabern als ein besonderes Werk für jede Sammlung empfohlen worden, und auch die Handlung erschien mir einen zweiten Blick wert zu sein.
Meine zweite Annahme fand sich durchaus bestätigt; die Handlung hält, was sie verspricht, auch wenn sie mir ab und an etwas wenig durchgedacht erscheint... möglicherweise bringt allerdings der zweite Band Erkenntnisse und weitere Aufklärung.
Der Zeichenstil hat mich schlichtweg enttäuscht. Mag sein, dass ich mittlerweile höhere Ansprüche an Zeichnungen stelle als vor einigen Jahren, aber ich traue mich zu sagen, dass jeder zweite Zeichner auf ein Niveau wie dieses gelangen kann. Die Charaktere sind einfach gezeichnet, ihre Unterscheidung ist immer klar ersichtlich, aber die Bewegungen erscheinen steif, manche Proportionen wirken falsch, und auch die Perspektiven und Winkel sind spärlich und oftmals nicht korrekt.
Für Kunden, die einfach nette Lektüre suchen, ist es sicher keine schlechte Wahl, doch Lesern, die an den Zeichenstil gehobene Ansprüche stellen, rate ich vom Kauf dieses dann doch eher enttäuschenden Werks ab.
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