Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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29 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sehr guter Überblick, spart Geld, 22. Oktober 2005
Von Ein Kunde
Das Buch bietet einen ausgezeichneten Überblick der häufigsten komplementärmedizinischen Verfahren. Jedes Verfahren wird kurz dargestellt, die Belege für oder gegen die Wirksamkeit aufgezählt und abschließend bewertet. Die meisten Verfahren kommen nicht allzu weg. Da sie in der Regel privat bezahlt werden müssen, lohnt ein Blick in das Buch, bevor man sich wirkungslosen Hokuspokus verkaufen lässt (mir hat ein Orthopäde kürzlich eine Softlasertherapie gegen Tennisellbogen angedreht - hatte nur eine Wirkung auf meinen Kontostand). In der Einleitung werden die Kriterien zur Bewertung explizit beschrieben. Im wesentlichen stützen sich die Bewertungen auf systematische Übersichtsarbeiten aus wissenschaftlichen Publikationen. Die genauen Studien werden leider nicht genannt, der einzige wirkliche Nachteil des Buches. Allerdings sind medizinische Datenbanken wie Pubmed oder die Cochrane Library öffentlich zugänglich, also kann man selbst nachschauen. Ein weiteres starkes Indiz für die Glaubwürdigkeit der Ergebnisse ist die Mitarbeit von Edzard Ernst, Professor für Komplementärmedizin an der Uni Exeter, einer der rennomiertetsten Forscher auf diesem Gebiet. Noch ein Wort zur Stiftung Warentest: Die Stiftung wurde in den 60ern gegründet, finanziert sich vor allem durch die Publikationen, in denen zur Wahrung der Unabhängigkeit keine Werbung erscheint. Dass die Stiftung von einem Chemiekonzern finanziert wird (wie hier an anderer Stelle behauptet), ist kompletter Unsinn.
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25 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Nützlich, 27. Oktober 2005
Die Stiftung Warentest hat einen recht guten Ruf, und wenn ich eine neue Waschmaschine suche oder eine Digitalkamera schaue ich in der Regel immer erst mal, was die Warentester so sagen. Aber medizinische Therapien sind natürlich ein anderes Kaliber, also war ich zunächst skeptisch. Zumal alternative Heilverfahren ein gefährliches Gebiet sind: manche schwören darauf, andere halten sie für nutzlos (das zeigt sich auch in den unterschiedlichen Bewertungen hier). Aber nach der ersten Lektüre habe ich den Eindruck, dass die Autoren versucht haben, die Therapien nach einigermaßen objektiven Kriterien zu beurteilen. Objektiv heißt hier, sie haben nach wissenschaftlichen Belegen gesucht. Natürlich wird jemand, der auf Geistheilung oder Irisdiagnostik schwört, sich nicht von ein paar negativen Studienergebnissen überzeugen lassen. Aber alle, die für Komplementärmedizin offen sind ohne daraus eine Weltanschauung zu machen, finden hier eine gute Zusammenstellung der wichtigsten Verfahren.
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24 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Seriöse Informationen, 12. November 2005
Von Ein Kunde
Ein Buch wie dieses kann man nur begrüßen. Ein Gang durch das Kuriositätenkabinet der "Alternativen Medizin", das die einzelnen Methoden auf ihre Stichhaltigkeit überprüft. Die Frage, weshalb man - mit Recht ! - bei der Schulmedizin und gegenüber der Pahrmaindustrie wissenschaftliche Standards und Qualitätssicherung zum Schutz der Patienten fordern und zu einem gewissen Anteil auch erhalten kann, während auf dem weiten Feld der "Alternativmedizin" "individuelle Erfahrungswerte", obskure, durch nichts sachlich gerechtfertigte Theorien, Simplifizierungen biochemischer Vorgänge etc. völlig ausrechen sollen, steht ganz grundsätzlich im Raum und wird in den nächsten Jahren sicher erst noch richtig hochkochen. Mögen sich doch einmal die Verfechter der Alternativmedizin die Mühe machen, fundierten Nachweis für ihre Methoden zu erbringen - sie haben es offensichtlich gar nicht nötig, weil sie - Zeitgeist! - genügend gläubige Konsumenten haben. Und bei aller "Alternativität" sollte auch nicht vergessen werden, dass die Alternative Richtung der Medizin über ihre eigene Pharmaindustrie, ihre eigenen Interessengruppen und Lobbyarbeit verfügt und hoch kommerzielle Interessen verfolgt! Hier gibt es überhaupt keinen Unterschied zur "Schulmedizin"! Insgesamt sind fundierte Bücher wie dieses gefragt. Allerdings hat mir persönlich wesentlich mehr das Buch "Pillen, Kräuter, Heilsversprechen" vom Hoffbauer zugesagt - ich finde es klüger, engagierter, kritischer und gleichzeitig konstruktiver als das eher trockene und wenig dezidierte Werk der Stiftung W.
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