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Katz und Maus. SZ-Bibliothek Band 3
 
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Katz und Maus. SZ-Bibliothek Band 3 (Gebundene Ausgabe)

von Günter Grass (Autor)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 142 Seiten
  • Verlag: Süddeutsche Zeitung / Bibliothek; Auflage: 1 (3. April 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 393779302X
  • ISBN-13: 978-3937793023
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 12,8 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Danzig im Zweiten Weltkrieg. Pilenz plagen Gewissensbisse. Es war nicht richtig, was er mit seinem Schulkameraden Joachim Mahlke gemacht hat. Dem war in der Pubertät ein riesiger Adamsapfel gewachsen, ein wie eine Maus zuckender Knorpel. Da war Pilenz plötzlich auf die dumme Idee gekommen, eine umherstreifende Katze auf diese „Maus zu setzen, womit er Mahlke natürlich der Lächerlichkeit preisgegeben hat. Pilenz fühlt sich schuldig und entschließt sich, quasi als Geste der Wiedergutmachung, die Lebensgeschichte des Außenseiters nachzuerzählen. Dabei berichtet er von Mahlkes geradezu grotesken Versuchen, seinen Makel zu verbergen. So behängt dieser in seiner Verzweiflung den Adamsapfel unter anderem mit einem Schraubenzieher oder einem Orden. Auf der Suche nach Anerkennung vollführt er sogar die schwierigsten Turnübungen und bricht Tauchrekorde. Trotz allen Beifalls: Mahlke bleibt ein Einsamer. Doch dann findet er in einem gestrandeten Minensuchboot ein persönliches Refugium, einen intimen Ort des Rückzugs.

„Katz und Maus (1961) ist der zweite Teil von Günter Grass' Danziger Trilogie, zu der die beiden Romane „Die Blechtrommel (1959) und „Hundejahre (1963) gehören. In ihr setzt sich Grass mit dem Zweiten Weltkrieg und seiner Heimatstadt Danzig auf literarisch anspruchsvolle, aber auch überaus unterhaltsame Art auseinander.



Über den Autor

Günter Grass ist die prägende Figur in der deutschen Nachkriegsliteratur. Der Erzähler, Lyriker und Dramatiker wurde 1927 in Danzig geboren. 1945 an der Ostfront verwundet, kam er später in amerikanische Gefangenschaft, aus der er im folgenden Jahr entlassen wurde. Danach arbeitete er unter anderem in einem Kalibergwerk und als Jazzmusiker, bevor er 1947 in Düsseldorf eine Steinmetzlehre begann. Anschließend nahm er dort ein Bildhauerstudium auf. Er wurde Mitglied des Autorenkreises "Gruppe 47" und der Akademie der Künste. Sein literarischer Durchbruch gelang ihm 1959 mit dem Roman "Die Blechtrommel", der ihn über Nacht weltberühmt machte. Die Novelle "Katz und Maus" und der Roman "Hundejahre" vervollständigten die in seiner Heimatstadt angesiedelte Danziger Trilogie. Es folgten Romane wie "örtlich betäubt" (1969), "Der Butt" (1977) und die Fontane-Geschichte "Ein weites Feld" (1995). Von 1983 bis 1986 war er Präsident der Akademie der Künste; zuletzt erschien sein Gedichtband "Letzte Tänze " (2003).

Grass wurde auch für seine starke Anteilnahme am politischen Leben der Bundesrepublik bekannt. In den Wahlkämpfen von 1965, 1969 und 1972 engagierte er sich für die SPD und Willy Brandt. Auch zum Prozess der Wiedervereinigung meldete er sich immer wieder zu Wort, unter anderem in einem Streitgespräch mit Martin Walser. 1999 wurde er mit dem Nobelpreis für sein Lebenswerk geehrt.


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75 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen schwierig zu lesende Autobiographie, 21. Juli 2005
Von Wolfgang Gonsch (Passau) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Diese Novelle ist der zweite Band von Günter Grass' Danziger Trilogie; in ihr setzt sich der Nobelpreisträger mit seiner Heimatstadt Danzig und dem Zweiten Weltkrieg auseinander. Es ist kein Geheimnis, dass die Figur Mahlkes in vielen Bereichen mit der Figur von Günther Grass übereinstimmt. Er schreibt hier ein sehr persönliches Buch, das außergewöhnlich viele autobiographische Akzente beinhaltet.

Leider beginnt diese Novelle in einem äußerst schwierigen Schreibstil; abgehackte Sätze, fehlende Subjekte und unendlich viele eingeschobene Nebensätze lassen keinen rechten Lesefluss aufkommen. Die ewig scheinenden Sätze und stark springenden Gedankenspiele, die man auch beim besten Willen selten nachvollziehen kann bringen den Leser fast dazu das Buch wieder wegzulegen.

Diesem eher unverständlichen und schwierig zu lesendem Buch im Stile eines Berichts fehlt leider die Nachhaltigkeit. Der Plot ist äußerst flach und der Spaß am Lesen geht verloren.

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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Schönes Stück Nachkriegsliteratur, 30. Juni 2004
Von Thomas Leibfried (Ludwigshafen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Zu unserem letzten deutschen Nobelpreisträger hatte ich bisher nur einmal Zugang gefunden, und zwar über "Die Blechtrommel". Weder "Die Rättin" noch "Der Butt" konnten mich in ihren Bann ziehen. Und nun braucht es eine bereits 1961 entstandene Novelle, die mich wieder davon überzeugt, daß Günter Grass doch eundeutig zu den Großen der deutschen Nachkriegsliteratur zu zählen ist.

Grass gelingt es, die Zeit der Kriegsjahre greifbar und nachvollziehbar in Worte zu fassen. Seine Schreibweise aus der Sicht von Jugendlichen, selbstverständlich mit den eigenen Erlebnissen angereichert, versetzt einem beim Lesen 60 Jahre zurück. Ohne seine eigene politische Perspektive zu leugnen, bleibt er doch erstaunlich neutral. Die kleinen Querverweise zur "Blechtrommel" sind amüsant, wenn die Protagonisten aus "Katz und Maus" beispielsweise dem kleinen Oskar begegnen. Ein sehr schön zu lesendes Stück deutscher Literaturgeschichte. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Über Grass an sich kann man streiten, über "Katz und Maus" schwerlich.

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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Für die Katz, 11. Juni 2007
Von Martin Resch "makarresh" (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Ganz ohne Zweifel ist Günter Grass einer der wichtigsten Schriftsteller der Nachkriegsliteratur und seine Bedeutung für die nachfolgenden Generationen kann gar nicht überschätzt werden. "Die Blechtrommel" habe ich verschlungen, umso enttäuschender verlief die Lektüre des zweiten Teils der Danziger Trilogie. "Katz und Maus" bringt es auf magere 142 Seiten, was an sich nicht schlimm ist, da ich ein Freund kurzer Bücher bin und schon Geschichten aus wenigen Sätzen die Literatur nachhaltig verändert haben. Nun wäre es sehr schön gewesen, wenn Herrn Grass auf diesen 142 Seiten etwas auch nur ansatzweise Interessantes eingefallen wäre, das ist allerdings nicht der Fall.
Die Handlung spielt im Danzig des 2. Weltkriegs. Der Schüler Pilenz hat seinem Freund Mahlke einen üblen Streich gespielt. Mahlke hat einen Makel: Sein Adamsapfel ist übermäßig groß, was ihn zum Ausenseiter stempelt, Pilenz setzt auf diesen Adamsapfel (der wohl etwas mäuseartiges hat) eine Katze und macht Mahlke so ein weiteres Mal zum Gespött. Aus Reue entschließt er sich, die Lebensgeschichte seines Freundes aufzuschreiben. Lieber Pilenz, das ist sehr nett von dir, aber es wäre nicht nötig gewesen. In dem ganzen Buch passiert so gut wie gar nichts, es geht nur immer wieder darum, wie sich Mahlke um Anerkennung und um Kaschierung seines "Makels" bemüht. Dazu überschlägt Grass sich geradezu in sprachlichen Volten, fängt Sätze an, die er irgendwann später mal beendet, läßt mal Subjekt, mal Prädikat weg und schafft so einen zwar komplizierten, aber absolut uneleganten, geradezu klumpigen Sprachstil. Grass macht nicht einmal den Versuch, sich in einen 14 - Jährigen, aus dessen Perspektive das Buch ja erzählt ist, und in dessen Sprache hineinzuversetzen, alles liest sich, als ob ein Literaturprofessor den Sprachstil eines Jugendlichen zu imitieren versucht.
Um die Verbindung herzustellen, läßt Grass hier einmal kurz den Blechtrommler Oskar Mazerath durch den Park wackeln, was den Leser an ein bedeutend erquicklicheres Zusammentreffen mit diesem Autor erinnert.
Mag man Grass noch so sehr schätzen (und ich schätze ihn wirklich, vor allem für sein politisches Engagement), diesen absolut mißglückten zweiten Roman sollte man schnell abhaken.
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4.0 von 5 Sternen Jugendgeschichte stilistisch erzählt
Die Novelle ist der zweite Teil von Grass' Danziger Trilogie, zu der außerdem die beiden Romane "Die Blechtrommel" und "Hundejahre" gehören. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Chaloc veröffentlicht

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Am 29. Dezember 2004 veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen hhmm
für mich war "katz und maus" eher unverständlich und schwierig zu lesen.. musste diese buch für den deutsch unterricht lesen und war erst nach ca. Lesen Sie weiter...
Am 6. September 2004 veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Fasziniert bin ich nach dem ersten Buch, ....
das ich von unserem Nobelpreisträger gelesen habe und Katz und Maus werden weitere folgen!

Ich bin beeindruckt vom Schreibstil Grass, der unglaublich gut zu esen ist. Lesen Sie weiter...

Am 2. September 2004 veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Er hat es uns immer gezeigt...
Aus den Augen von Mahlkes Schulkamerad Pilenz der ihm damals die Katze an die Gurgel gesetzt hat, erzählt Günther Grass hier in seiner wunderschönen und unverwechselbaren Sprache... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Juni 2004 von danielbrems

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