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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Guter Mittelroman mit Schönheitsfehlern, 1. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Vanguard: Rufe den Donner (Taschenbuch)
Das Buch 'Rufe den Donner' von Dayton Ward und Kevin Dilmore ist der zweite Teil der Eröffnungs-Trilogie der Romanreihe 'Vanguard'. Es führt die Erzählstränge aus 'Star Trek Vanguard - Der Vorbote' weiter und sollte auch auf jeden Fall NACH diesem Buch gelesen werden. Obwohl die Ereignisse des Vorgängerromans kurz - nebenbei - geschildert werden empfiehlt es sich "Der Vorbote" vorher zu lesen.
Zunächst einmal muss man anmerken, dass 'Mittelromane' es immer schwer haben. Die undankbare Aufgabe Erzählstränge weiterzuführen ohne sie zu einem Ende bringen zu dürfen muss erst einmal gemeistert werden, zumal
immer die Spannung gehalten werden muss und die Gefahr droht das die Erzählung langweilig wird.
Dieses Buch ist ein guter Mittelroman.
Die Story ist wirklich sehr gelungen und setzt die spannende Erzählung von der Vorbote fort. Es ist sehr aufregend zu sehen, wie verschiedene Personen in ihren jeweiligen Erzählsträngen die Teile des Taurus-Puzzles
Stück für Stück zusammensetzen. Als Schmankerl für jeden Trekkie dürfen in 'Rufe den Donner' auch die Romulaner mitmischen. In der Zeitepoche von 'Vanguard' sind sie noch mysteriöser für ihre Nachbarn als zu Picards Zeiten, und haben beschlossen zu erkunden was in der Taurus-Region vor sich geht.
Dort ist die Föderation auf dem Planeten Erilon bereits dabei das Geheimnis eines weiteren Artefakts der Shedai zu lüften ... nicht ohne Verluste. Auch die Klingonen machen auf einem vom Imperium annektierten Planeten erste Erfahrungen mit dieser sehr mächtigen Rasse. Wer natürlich auch nicht fehlen darf ist Weltenbummler und Glücksritter Cervantes Quinn, der zusammen mit Tim Pennington mal wieder bei einem 'Auftrag' in Schwierigkeiten gerät.
Also insgesamt liefert die Story wieder jede Menge Spannung, Action, Politik und Geheimnisse...
...Bis hierher ein 5-Sterne-Buch, doch leider kommt das Buch nicht ohne Schönheitsfehler aus:
Zunächst einmal fallen die gehäuften Rechtschreib- und Syntaxfehler unangenehm auf. Das sich bei einer Übersetzung hier und da mal ein paar kleine Fehler einschleichen können ist ärgerlich, aber verständlich (und bei einem Preis von 12,80 ¤ eigentlich schon unverzeihbar). Das Ausmaß an Fehlern in 'Rufe den Donner' ist jedoch schon sehr störend und hindert den Textfluss.
Schlimmer als die Rechtschreibfehler sind aber die inhaltlichen Fehler. An manchen Stellen sind einfach die falschen Personen in den Text gesetzt worden! Da guckt man als Leser erstmal dumm aus der Wäsche...
Fazit: Die starke Story und der sehr gute Anschluss an den Vorgänger können die Schönheitsfehler nicht unter den Teppich kehren.
Das Buch ist dennoch empfehlenswert - 4 Sterne.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Vanguard - Die Geschichte um Starbase 47 und die Taurus-Region geht weiter..., 26. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Vanguard: Rufe den Donner (Taschenbuch)
Es ist soweit, nun ist auch das zweite Buch der Vanguard-Serie mit dem Titel "Rufe den Donner" (Summon the thunder) erschienen, wie das erste der Reihe "Der Vorbote" im Cross Cult Verlag.
Zunächst einmal, die Geschichte um Starbase 47 wird spannend und informativ fortgeführt. Der Autor Dayton Ward schafft es die von David Mack in "Der Vorbote" eingeführten Charaktere und die begonnene Story glaubhaft darzustellen und weiterzuentwickeln.
Es bleibt ein insgesamt positiver Gesamteindruck, der Vorfreude auf mehr weckt - zusätzlich unterstützt durch das offene Ende des Buches.
Zur Handlung sei nur so viel verraten, die archäologische Untersuchung des Meta-Genoms und der restlichen Taurus-Ausdehnung geht weiter. Ferner treten erstmals auch die Romulaner in dieser Region des Weltalls in Erscheinung, da sie mehr über die Ursachen des plötzlichen Interesses der Föderation, Klingonen und Tholianern an diesem Bereich des Universums erfahren wollen.
Im Hinblick auf diese Entwicklung führt das Auftauchen einer uralten Spezies, die überraschend eine Föderationskolonie zerstört, zu einer weiteren Verschärfung der bereits vorhandenen Spannungen zwischen den drei Mächten.
Man erkennt, die Story bietet ausreichend Potential für uneingeschränktes Lesevergnügen.
Negativ fällt auf, dass im Gegensatz zum vorangegangenen Buch vermehrt Rechtschreibfehler und grammatikalische Misskonstruktionen auftreten. Es bleibt zu hoffen, dass diese Nachlässigkeiten bei der Übersetzung im nächsten Teil wieder zurückgehen.
Gerade diese ärgerlichen, überflüssigen und vor allen Dingen vermeidbaren Fehler sorgen dafür, dass trotz der hervorragenden Handlung von "Rufe den Donner" immer wieder die Freude am Lesen getrübt wird.
Dies ist insbesondere schade, da gerade der Vorgänger "Der Vorbote" von der sehr guten und genauen Übersetzung profitiert hat.
Abschließend bleibt festzustellen, dass auch "Rufe den Donner" ein überaus gelungenes Star Trek-Buch ist. Die Geschichte ist actionreich und fesselnd geschrieben.
Die Vanguard-Reihe fügt sich nahtlos in das existierende Star Trek-Universum ein und bringt eine völlig alternative Sichtweise auf die Lebensumstände der Charaktere mit sich. Die Schwerpunktsetzung auf den geheimdienstlichen und gerichtlichen Aspekt der Sternenflotte wird sicherlich durch die momentanen Vorgänge in den westlichen Industriestaaten bedingt, stellt aber eine willkommene Abwechslung und Bereicherung dar. Selbiges gilt für die Beschäftigung mit den politischen Hintergründen, die zur Erforschung der Taurus-Region geführt haben, und der Beziehungen der Föderation zu benachbarten Imperien.
Fazit: Ein insgesamt lohnender Kauf.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Grandioser Roman, aber das Lektorat ist eine Katastrophe!, 6. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Vanguard: Rufe den Donner (Taschenbuch)
"Rufe den Donner" ist der zweite Teil um die Raumstation 47 alias Vanguard. Die Handlung des Vorgängerromans "Der Vorbote" wird hier nahtlos fortgesetzt. Starfleet versucht noch immer, im Taurussystem dem Geheimnis des Meta-Genoms auf die Spur zu kommen, was auch die Klingonen und Tholianer auf den Plan ruft. Erstmals mischen auch die Romulaner mit, von den anderen Spezies unbemerkt. Bei einer Außenmission werden diverse Starfleet-Offiziere und Wissenschaftler von einem unglaublich mächtigen Alien dahingemetzelt, auch ein paar Klingonen erleiden nur wenig später auf einem anderen Planeten dasselbe Schicksal. Eine uralte Spezies ist hier am Werk, die sich gegen jeden Eindringling rigoros verteidigt...
Der Roman besticht genau wie sein Vorgänger durch viele kleine Einzelstories, die sich geschickt zu einem einheitlichen Puzzle zusammenfügen. Das so etwas auch grandios daneben gehen kann, musste ich im 2. Teil der "Titan"-Reihe erleben. Hier allerdings funktioniert es perfekt. Die vielschichtigen Charaktere sind wunderbar beschrieben und mir in der Zwischenzeit richtig ans Herz gewachsen. Die Handlung ist genauso vielseitig wie die Figuren: Die Action nimmt im Vergleich zum ersten Teil noch einmal zu, und manche Szenen könnten durchaus auch in einem Horrorroman bestehen. Zwischendurch gibt es aber auch dank meiner absoluten Vanguard-Lieblingsfigur, dem heruntergekommenen Glücksritter Cervantes Quinn, immer wieder Passagen, die einfach nur zum Schreien komisch sind. Zusammen mit dem gescheiterten Reporter Tim Pennington und dem nervigen Zakdorn Armnoj muss er einen äußerst riskanten Job für den Gangsterboss Ganz erledigen. (Wehe, irgendeinem Autor fällt es ein, Quinn in einem der Nachfolgeromane das Zeitliche segnen zu lassen!) Im Vorgängerroman erhielt die Vanguard-Crew ja noch Schützenhilfe von Kirk und Spock. Aber schon nach einem Roman haben sich die neuen Figuren dermaßen gut etabliert, dass mir erst hinterher auffiel, dass die Enterprise-Crew diesmal gar nicht dabei war.
Leider wird das Lesevergnügen durch die vielen Rechtschreibe- und besonders durch die Grammatikfehler merklich getrübt. Zweimal wurden auch mal Personen verwechselt. Keine Ahnung, womit der Lektor während des Korrekturlesens beschäftigt war. Normalerweise reite ich nicht auf soetwas herum, aber die Syntax-Aussetzer überschreiten mühelos jede Toleranzgrenze. Es ist sehr schade, dass sich der Cross Cult-Verlag einerseits so viel Mühe gibt mit der hochwertigen Aufmachung des Romans und dem Bonusmaterial, welches nur in der deutschsprachigen Ausgabe enthalten ist, und anderseits den guten Eindruck durch ein derartig schlampiges Lektorat verdirbt. Nur aus diesem Grund ziehe ich einen Stern ab. Trotz dieses Schönheitsfehlers ist auch der zweite Teil ein äußerst gelungener Roman, der gegenüber dem Vorgänger auch noch den Vorteil hat, dass man nicht erst die Figuren kennenlernen musste. "Rufe den Donner" macht auf jeden Fall Lust auf mehr!
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