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Worte sind wie Waffen. Weisheiten und Torheiten über die Medien.
  

Worte sind wie Waffen. Weisheiten und Torheiten über die Medien. (Taschenbuch)

von Ernst Probst (Autor)
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 200 Seiten
  • Verlag: Verlag Ernst Probst; Auflage: 1 (Oktober 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3935718721
  • ISBN-13: 978-3935718721
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 1.719.426 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

"Der grosse Journalist sollte über den Dichtern stehen", empfahl Knut Hamsun. "Die Verhältnisse sind dort am besten geordnet, wo die Journalisten alles schreiben können, was sie wollen, und wo die Politiker nicht alles machen, was die Journalisten schreiben", meinte Manfred Rommel. "Ein Journalist ist ein Mensch, der keine Befehle entgegennimmt", sagte Fritz Sänger. Heimito von Doderer dagegen glaubte: "Ein Journalist ist ein Mensch, der immer etwas Wichtiges zu tun hat und daher nie zum Wichtigen kommt". Robert Lembke äusserte: "Journalisten sind Schriftsteller, die auf Schnee schreiben". Und Mark Twain erklärte: "Journalisten sind Leute, die ein Leben lang darüber nachdenken, welchen Beruf sie eigentlich verfehlt haben". Das Taschenbuch "Worte sind wie Waffen" von Doris Probst und Ernst Probst präsentiert eine Auswahl von Weisheiten und Torheiten über die Medien in Wort und Bild. Bei aller darin enthaltenen und teilweise berechtigten Kritik sollte nicht vergessen werden, dass die Medienleute letztlich auch nur Menschen sind.


Über den Autor

Doris Probst, geborene Baumbauer, wurde 1947 in Idar-Oberstein (Rheinland-Pfalz) geboren. Sie interessiert sich für Literatur und Musik und malt gerne. Seit 1983 lebt sie in Mainz-Kostheim im Stadtkreis Wiesbaden (Hessen).
Ernst Probst, geboren am 20. Januar 1946 in Neunburg/Oberpfalz. Er wurde zunächst Journalist in Nürnberg, Bayreuth und Mainz, später Buchautor und schließlich Verleger. Er schrieb für Zeitungen, Zeitschriften und Nachrichtenagenturen und verfasste mehrals 25 Bücher.

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3.0 von 5 Sternen Warum brauchen Worte keinen Waffenschein?, 5. Oktober 2003
Journalist oder Schriftsteller - für manche sind das Traumberufe. Traumberufe mit Macken, glaubt man den Journalisten und Schriftstellern, Kritikern und Philosophen, die sich ihre Gedanken gemacht haben zu den Berufen, die auf dem Wort gegründet sind. "Ein Journalist ist einer, der nachher alles vorher gewusst hat", sagte zum Beispiel der Schriftsteller Karl Kraus. Und Nobelpreisträger Günter Grass meint: "Ein Schriftsteller ist jemand, dessen Intelligenz nicht groß genug ist, um mit dem Schreiben aufzuhören".

Am Anfang war das Wort, heute sind es Wörterbücher, die uns aus Presse, Fernsehen, Radio und Internet entgegenströmen - nicht immer zu aller Freude. "Worte sind wie Waffen" (Verlag Ernst Probst) heißt ein Buch, das "Weisheiten und Torheiten über die Medien" (Untertitel) gesammelt hat. Alphabetisch nach Stichworten geordnet, bekommen die Medien und ihre Macher ihr Fett weg. Tiefsinnig und launisch, böse und lobend - die Zitatensammlung, herausgegeben von Doris Probst und Ernst Probst, nähert sich dem Phänomen Medien von allen Seiten.

So darf der englische Dramatiker Harold Pinter granteln: "Kritiker ohne Arroganz sind heutzutage so selten wie Fische ohne Flossen". Literatur-Ikone Marcel Reich-Ranicki hält dagegen: "Mann soll die Kritiker nicht für Mörder halten. Sie stellen nur den Totenschein aus".

Doch letztlich dominiert das Versöhnliche. Wie gut es um eine Presse gestellt ist zeigt sich daran, dass man in ihr über sie jammern kann. Stuttgarts früherer Bürgermeister Manfred Rommel meint dazu: "Die Verhältnisse sind dort am besten geordnet, wo die Journalisten alles schreiben können, was sie wollen, und wo die Politiker nicht alles machen, was die Journalisten schreiben".

Fazit: "Worte sind wie Waffen" bietet einen amüsanten Parforce-Ritt durch das Dickicht der Medien mit ihren Akteuren, Eitel- und Empfindlichkeiten und ist immer für ein Zitat gut (das sich dank des Registers und der Stichwort-Anordnung auch gut wiederfinden lässt).

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