Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
kann ein Buch ein Leben verändern?, 9. April 2006
Von Ein Kunde
ja. Dieses Buch kann es. Die in diesem Buch vorgestellten Charaktere sind völlig überzeichnet und stellen jeder für sich die Extreme der Menschen dar die ich in meinem Leben kennengelernt habe. Wer, in welcher Art auch immer, schöpferisch tätig ist, mit seinen Werken vor Ausschüßen, Intrigen und Politik bestehen muß der kennt die Tooheys, Keatings und wie sie alle heissen aus diesem Buch. Wer sich einspannen lässt um es jedem recht zu machen, dabei erfolgreich und "glücklich" ist, für den ist dieses Buch ein Schlag ins Gesicht. Wer das Leben anderer lebt um den anderen zu gefallen und darin seine wahre Bestimmung sieht weil er dadurch geachtet wird und eine gewisse Macht erhält, der wird dieses Buch verteufeln. Wer seine "Genialität" nur darauf stützt, daß er es versteht andere schlecht zu machen, der lacht über das Buch. Es geht nicht um Architektur und schon garnicht darum diese historisch richtig darzustellen. Die Architektur wie alle anderen Dinge dieses Buches sind Metaphern um die Botschaft des Romans zu transportieren. Die Geschichte selbst hat lange Strecken und so manche Seite kommt einem nutzlos vor. Doch am Schluß fügt sich alles zusammen und jedes Wort diese Buches wird wichtig. Man ärgert sich fast, daß man an den genannten Stellen nicht doch ganz genau "hingelesen" hat.Ich habe in diesem Buch die Welt erkannt wie ich sie vorher nicht verstanden hatte. Ich habe mich selbst verstanden und warum ich so sein muß wie ich bin. Ich habe nachdem ersten Lesen diese Buches mein Leben geändert und kann nur jedem künstlerisch oder schöpferisch tätigen Menschen empfehlen dieses Buch ebenfalls zu lesen!
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wie man erkennt und warum ein Leben aus 2. Hand sinnlos ist, 11. April 2002
Das Buch ist wie viele Romane von Ayn Rand ein Liebesgeschichte, bei der es spannend zu geht und knistert. Die ersten 300 Seiten erscheinen zuerst langweilig, aber sie dienen als Vorbereitung eines schwierigen Thema's: Wie man erkennt und warum ein Leben aus 2. Hand sinnlos ist.Damit wird hinfaellig: Konsum, Vorzeigen, Streben nach Anerkennung und Ruhm ("...ist nur ein Abbild unseres Wesens in den Koepfen anderer. Zudem sind die Koepfe der Menge ein zu elender Schauplatz, als dass auf ihm das wahre Glueck seinen Ort haben koennte." Ja Ayn Rand hat neben Epikur auch Schopenhauer gelesen.) Nach 300 Seiten wird es immer spannender, aber erst im letzten Drittel des Buches erklaert Sie ihre objektivistische Philosophie, die sie einige Jahre spaeter in ihrem Buch "Wer ist John Galt? Atlas Shrugged" vollendete. Der von manchen kritisierte Egoismus, den Ayn Rand nicht nur in diesem Buch zum Ideal erhebt, ist bei ihr immer an objektive Werte gebunden und ist ethisch nicht angreifbar. Dr. Alan Greenspan, seit vielen Jahren Chef der Notenbank von USA und ein grosser Fan von Ayn Rand schrieb: "AYN RAND's Buecher haben das Leben von Millionen geaendert und geformt." Wenn einiges in Ayn Rand's Buechern uneuropaeisch klingt, wie einige Leser unten behaupten, so ist dieser Eindruck in einem mehrheitlich sozialistisch regierten Westeuropa nicht verwunderlich; schliesslich beeinflussen die Regierungen der sozialistischen Nationalstaaten auch die Ausbildung der kuenftigen Waehler.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Auch nach sechzig Jahren noch aktuell: The fountainhead!, 25. Februar 2001
Von Ein Kunde
Ein Buch für alle, die sich nicht mit dem Mittelmaß zufrieden geben wollen, für alle, die endlich mal ein paar gute Gründe für die Rechtfertigung des in ihnen erwachenden Gefühls eines rebellierenden Egoismus suchen, für alle, die den Sinn ihres Lebens in sich selbst finden wollen. Ayn Rands Roman ist lang. Man muß schon etwas Energie aufbringen für die tausend Seiten und man muß bereit sein, sich in den durchaus pathetischen Stil einzulesen. Ist das geschafft, wird man mitgerissen in die grosse, topaktuelle Auseinandersetzung zwischen schöpferischem Individuum und geistigem Schmarotzertum, die sich heute in der Anti-Trust Klage der amerikanischen Regierung gegen Bill Gates manifestiert, von Ayn Rand dagegen 1943 im Kampf des (fiktiven) Architekten Roark gegen das Establishment geschildert wird. Besondere Stärken des Buches sind die großen programmatischen Reden seiner Helden und, dann eben doch, Sprache und Stil der Autorin, deren suggestive Kraft die Lektüre zum unvergeßlichen Erlebnis machen!
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