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Das Schein-Geld-System: Wie der Staat unser Geld zerstört
 
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Das Schein-Geld-System: Wie der Staat unser Geld zerstört (Taschenbuch)

von Murray Newton Rothbard (Autor), Guido Hülsmann (Übersetzer), Carsten Hülsmann (Übersetzer), Reinhard Stiebler (Übersetzer)
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 159 Seiten
  • Verlag: Resch, Gräfelfing; Auflage: 2., unveränd. A. (1. Dezember 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3930039729
  • ISBN-13: 978-3930039722
  • Originaltitel: What has the Government Done to our Money?
  • Größe und/oder Gewicht: 19,4 x 11,9 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 58.540 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Diskussion über die Europäische Währungsunion hat sich in viel zu eng gesteckten Bahnen vollzogen. Europas Bürger haben in der Tat nicht nur die Wahl zwischen einem nationalstaatlichen und einem europastaatlichen Papiergeld. Grundsätzlich steht jedes Gemeinwesen vor der Wahl, ob es überhaupt ein Geld des Staates oder ein Geld des Marktes haben will. Dies ist die Kernaussage von Murray Newton Rothbards Buch, das von der Liberalen Akademie Berlin in Zusammenarbeit mit dem Resch-Verlag nun erstmals in deutscher Sprache herausgegeben wird. Was Rothbard über die Rolle des Staates im Geldwesen sagt, ist überzeugend und ernüchternd. Niemand, der Das Schein-Geld-System gelesen hat, wird über Geld weiterhin so staatsorientiert denken wie zuvor. Für Rothbard lautet die Kernfrage zum Geld nicht, ob die staatliche Geldpolitik besser das Preisniveau oder die Geldmenge stabilisieren sollte. Sie lautet vielmehr, ob es im Geldwesen überhaupt eine Rolle für den Staat gibt. Wer dem Staat das Geld anvertraut, öffnet Tür und Tor für eine totalitäre Kontrolle der Gesellschaft durch jene Interessengruppen, die innerhalb des jeweiligen Staatsapparates den Ton angeben. Die Folgen sind Wirtschafts- und Währungskrisen und der ständige und zum Teil dramatische Preisverfall unserer Währungen.

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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Geld statt Schein(-)Geld, 6. Mai 2008
Von Frank Reibold (Rinteln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
In diesem Buch geht es um die Geschichte des Geldes und wie der Staat dieses seiner Gewalt unterworfen hat.

In Anlehnung an Menger und Mises erläutert der Autor, wie Geld als Tauschmittel entstanden ist. Das beliebteste Tauschmittel (bei uns Silber oder Gold) wurde zum Standard und damit zu Geld. Später haben Goldschmiede Gold gelagert und den Kunden dafür Quittungen ausgestellt. Mit diesen Quittungen konnte man einfacher bezahlen, weil man nicht immer Unmengen von Gold zum Markt schleppen musste. Aus diesen Quittungen entstanden im Laufe der Zeit die Banknoten. Falls eine Bank mehr Geldnoten ausgab, als sie an Gold besaß, lief sie Gefahr, dass die Leute das merkten und die Bank schließen musste.

Der Staat verlangt ständig nach mehr Geld. Da die Leute Steuern nicht in unbegrenzter Höhe ertragen, suchte der Staat nach neuen Einnahmemöglichkeiten:

- der Staat beschaffte sich das Münzmonopol und konnte damit deren Edelmetallgehalt verschlechtern, um den Unterschiedsbetrag in die eigene Tasche zu stecken
- eine staatliche Zentralbank kann insolventen Banken neue Reserven verschaffen und so verhindern, dass Banken schließen
- der Staat kann das ungedeckte Papiergeld seiner Zentralbank zum alleinigen Zahlungsmittel erklären und damit seine Schulden zahlen
- durch Inflation kann man Schuldnern (und damit dem Staat) helfen
- man kann den Banken erlauben, mehr Geld zu erzeugen, als deren Reserven erlauben

Diese Maßnahmen haben dazu geführt, dass das Bankwesen Geld aus dem Nichts erzeugen kann. Da hinter dieser Geldschöpfung keine Reserven stehen, sind Banken nach Ansicht des Autors bereits zum Zeitpunkt ihrer Gründung insolvent. Darüber hinaus erzeugen Zentralbanken Konjunkturzyklen und schaden somit der Wirtschaft.

Aus diesen Gründen empfiehlt der Autor, das staatliche Geldmonopol abzuschaffen und wieder zum Goldstandard mit 100 % Reservehaltung zurück zu kehren.

Mir hat das Buch gut gefallen. Obwohl das Buch verhältnismäßig dünn ist, enthält es viele Informationen. Besonders die Darstellung der Geschichte des Geldwesens seit dem 19. Jahrhundert war sehr lehrreich. Die Beweisführung ist rigoros und konsequent. (Hinweis: Ich habe die amerikanische Originalausgabe "What Has Government Done to Our Money?" gelesen, welche nur die Zeit bis ca. 1975 berücksichtigt.)
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69 von 84 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Es ist in allen!, 14. Oktober 2003
Die eine Hälfte der Menschheit besteht aus erklärten Sozialisten, die andere Hälfte aus unerklärten, meinte Prof. von Hayek.

Zumindest bei einem Mann trifft diese Diagnose nicht zu: Rothbard.

Das 'Schein-Geld-System' bringt im Wesentlichen nichts neues. Ich wage die Behauptung, daß alles, was zur Geldtheorie gesagt werden muß (und kann), bereits in Prof. von Mises' "Theorie des Geldes und der Umlaufmittel" (1912)gesagt wurde.

Das Verdienst Rothbards (und Jörg Guido Hülsmanns, der das Werk in einem Nachwort bis in die Gegenwart fortsetzt) ist die meisterhafte Anwendung theoretischen Wissens auf die Geschichtsschreibung (Historie ist eben mehr als das Zusammentragen von Daten). Und das in der bestechenden klaren Sprache eines Klassikers.

Rothbard zeichnet die Entstehung des Geldes nach - und seine Bedeutung. Dieses Buch macht klar, daß der Begriff 'Marktwirtschaft' für unsere heutigen "Zustände" mehr als unangebracht ist. Sie ist schlicht mit sozialistischem (ungedecktem) Geld versäucht; ihre Mechanismen werden dadurch aufs äußerste geschädigt.

Die Lösung liegt auf der Hand: Zerschlagung des staatlichen Währungsmonopols. Mögen sich die besseren Währungen am Markt durchsetzen. Das fiat-money wird es sicher nicht sein!

Aber am besten Sie lesen einfach selbst. Ein Hochgenuss in einer von keynsianischem Steuerungsglauben vermüllten Welt!

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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein Blick hinter die Kulissen, 2. März 2009
Von A. F. Hoischen "FAH" (Vetlanda, Schweden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Ein ganz hervorragendes Buch! Wer wirklich verstehen will, wie der ganze Planet mit letztlich wertlosem Papiergeld geflutet und versklavt wird, wie das heutige Geldsystem den Mächtigen weltweit die Möglichkeit eröffnet, die Bürger auf kaltem Wege zu enteignen und abhängig zu machen, der muss das Buch einfach lesen. Das Papiergeldsystem ist der Kern des heute weltweit grassierenden Sozialismus, der unter dem verniedlichenden, aber falschen Namen "Marktwirtschaft" den Bürgern verkauft wird, obwohl echte Marktwirtschaft mit den heutigen Zuständen so gut wie nichts zu tun hat. Das Buch ist auch für den Laien verständlich geschrieben und bietet sich deshalb für jeden an, der am Verständnis wirtschaftlicher Zusammenhänge interessiert ist.
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5.0 von 5 Sternen Staatliches (Falsch)geld
Die 1. Auflage dieses Buches von Murray Rothbard (1926 bis 1995) erschien 1963 in Englisch. Der Autor selbst schrieb die Geschichte des Scheingeldes dann noch bis 1973 fort... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Treb Melsa veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Leider Unsinn
das ist leider völlig sinnlose Lektüre. Spätestens wenn behauptet wird, dass Papiergeld automatisch zu Inflation führt, wir jetzt aber eher eine Deflation in der Weltökonomie... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Grube veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Muß das sein?
Einerseits muß man "dankbar" sein, einen der führenden Libertären der USA nun auch in deutscher Sprache lesen zu können, was ja grundsätzlich dienlich ist, in einem... Lesen Sie weiter...
Am 18. August 2001 veröffentlicht

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