Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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23 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Treibhauseffekt - Segen oder Verderben?!, 5. Juli 2002
Mit dieser und anderen Fragen setzt sich dieses Buch intensiv auseinander. Wem schadet das ausgestoßene CO2 eigentlich - den Pflanzen, die es zum Überleben benötigen? Ähnlich wie bei der Ozonloch-Diskussion spielen auch hier wieder Computer-Modelle, die durch die Prophezeiung von Umweltkatastrophen Massen in Aufruhr versetzen, eine wichtige Rolle. Dem Autor gelingt es jedoch die unzureichende wissenschaftliche Grundlage derartiger Modelle zu enttarnen. Unter anderem indem er aufzeigt, dass die Entwicklung, die sie nachträglich für die letzten Jahrzehnte berechnet haben, nicht eingetreten ist. Welche Auswirkungen hat die derzeitige Emission von Treibhausgasen und vor allem wann ist mit deren Eintreten zu Rechnen? Glaubhaft weist der Autor hier nach, dass in den nächsten 100 Jahren die Temperaturerhöhung nur etwa 1,5° statt wie prophezeit 3°-5°C betragen wird. Für überstürztes Handeln besteht also keine Veranlassung. Außerdem belegt er durch Messreihen der vergangenen Jahrzehnte, dass der größten Teil der Erwärmung in die Wintermonate fallen wird. Statt mit Dürren müssen wir also nur mit weniger Kälte-Einbrüchen rechnen. Und auch das Eis an den Polen schmilzt nicht, nur weil die Temperatur von -20° auf -19°C gestiegen ist. Die Werte (z.B. der Anstieg der Treibhausgas-Emission), die der Verfasser des Buches dabei zu Grunde legt, befinden sich dabei keines Falls am unteren oder oberen Rand sondern im Mittelfeld der allgemeinen Prognosen und machen seine Voraussagen damit um so wahrscheinlicher. Als letzte Frage bleibt noch zu beantworten (Wenn man dennoch an die globale Erwärmung und die daraus resultierenden Katastrophen-Theorien glauben will.): Was sollte man vorsorglich dagegen tun? Den globalen CO2 -Ausstoß drastisch verringern und damit die ökonomische Entwicklung der Dritten Welt nicht nur verlangsamen sondern aktiv behindern?! Mal ganz zu schweigen davon, dass derzeit auch für die Industrieländer Öl, Kohle und Erdgas noch die wichtigsten Energieträger sind. Aber auch die vom Autor angemahnte Beendigung der Brandrohdung und dem Abholzen der Regenwälder birgt für Entwicklungsländer nicht unbeträchtliche Nebenwirkungen, denn sie sind auf die Erschließung neuer landwirtschaftlicher Nutzflächen und die Devisen aus dem Holz-Export angewiesen. Ebenso ist die hier befürwortete Wiederaufforstung zwar wünschenswert, aber aus ökonomischer Sicht wenig lukrativ. Aber auch wenn nicht jede Frage erschöpfend beantwortet wird und nicht jedes Diagramm gleich auf den ersten Blick einleuchtet, so beschreibt dieses Buch dennoch anschaulich und für jeden verständlich das Thema Treibhauseffekt mit all seinen Auswirkungen, Unstimmigkeiten und möglichen Lösungsansätzen.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Immer noch ein Renner!, 8. Dezember 2007
OK, das Buch ist schon ein paar Jährchen am Markt. Für mich war es damals ein wesentlicher Einstieg in die Fragen des angeblich menschengemachten Klimawandels. Und das ist es immer noch.
Der Autor schwafelt nicht lange herum, sondern kommt engagiert zur Sache, bringt die wesentlichen - und meist auch heute noch nicht abgehalfterten Argumente. Das kann dem Suchenden immer noch kräftig die Augen öffnen. Es ist zwar kein Lehrbuch der Klimawissenschaft, zerpflückt aber deren Scheinargumente mit Geschick und in einer auch für "interessierte Anfänger" sehr gut geeigneten und bestens lesbaren Weise.
Etwas unentschieden ist seine Haltung zur CO2-Theorie als Ganzes. Die ist inzwischen doch wesentlich besser widerlegt worden. Insofern sind seine "Lösungsansätze" gegen die nur angebliche Klimakatastrophe keine wirklichen Volltreffer. Sei's drum - insgesamt durchaus lesenswert.
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11 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Halbgares zum Thema Treibhauseffekt, 5. Mai 2007
Wer eine ausgewogenen Darstellung zum Thema Treibhauseffekt sucht, ist mit diesem Buch leider schlecht bedient. Der Autor wirft sich in die Schale eines "skeptischen Realisten", und wiederkäut dabei doch bloß längst Bekanntes und bauscht es zu einer umfangreichen Kritik an der angeblichen "Treibhauspsychose" auf. Natürlich behauptet kein Mensch heutzutage mehr, das von heut auf morgen der Kölner Dom in den Fluten versinkt, wie es mal vor Jahren auf dem Titelbild eines Nachrichtenmagazins zu sehen war. Tatsache ist, dass die Datenanalysen (es sind eben längst nicht nur Computermodelle, sondern handfeste Daten!) aller Klimaforscher konvergieren und ein deutliches Bild zeichnen: globale Erwärmung in Verbindung mit Energieanreicherung in der Atmosphäre und in der Folge verstärkten Wetterextremen (Wirbelstürmen und Dürren), mit irreversiblen, aber regional unterschiedlichen Erwärmungsmustern. Vielleicht sind zwischen Abfassen des Buches und Publikation im Jahr 2002 so viele Jahre verstrichen, dass der Autor hier einfach nicht auf der Höhe der Zeit ist. So oder so nimmt das Buch leider bisweilen Züge eines seinerseits etwas hysterischen Pamphlets an. Dabei hat der Autor sogar ein paar gute Ideen, etwa zu Forstwirtschaft und Landwirtschaft, die in der Tat in der Diskussion unterschätzt werden. Angesichts der grundlegenden Mängel bei der Darlegung des Phänomens ist das Buch keine gute Hilfe bei der Meinungsbildung zum Thema globaler Klimawandel.
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