Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wirklich fantastisch!, 14. September 2005
2005 ist ein herrliches Jahr für Comic-Fans. Mit „Fantastic Four" gab es eine gute und mit „Sin City" eine hervorragende Comic-Verfilmung. Und dann ist da diese Serie der F.A.Z. - eine willkommene Gelegenheit sich günstig mit Alben auszustatten. Dieses Buch ist ganz ähnlich wie der Superman- oder der Spiderman-Band: durchgängig farbig, gutes Vorwort, die allererste Geschichte und weitere Abenteuer aus mehreren Jahrzehnten. Wie auch bei den anderen Titeln ist die Neugier auf die erste Story weit größer als es die eigentliche Geschichte rechtfertigt, es wirkt eben schon reichlich angestaubt einen Comic von 1961 zu lesen. „Die Fantastischen Vier" war der Beginn der Marvel-Ära, jener goldenen Zeit der Superheldencomics. Innerhalb weniger Jahre schufen Autor Stan Lee und Zeichner wie Steve Ditko und Jack Kirby Helden wie Spiderman, Hulk, die X-Men usw. Wer all diese Helden von Anfang an begleiten will, dem sei der Band „Fantastic Firsts" zu empfehlen, in dem die ersten Episoden der klassischen Marvel-Helden (also ohne neue Figuren wie Blade, Punisher, Cage etc.) zu finden sind. Die Fantastischen Vier haben einen ganz besonderen Reiz. Sie sind eine Familie. Das macht die Geschichten besonders interessant und gibt ihnen eine Herzlichkeit und Wärme, die sich erfrischend von den Geschichten der Einzelgänger wie Batman, Superman oder dem Punisher abheben. Favorit der meisten Leser ist zweifellos Ben Grimm, genannt „Das Ding". Während sich die restlichen drei Mitglieder der F4 in ihre ursprüngliche Gestalt zurückverwandeln können, bleibt Grimm ein Monster. Somit ist besonders diese Figur ein Trostspender für das, sich in der Pubertät befindliche, Publikum, an das sich dieser Comic im wesentlichen wendet. Aber Marvel-Comics richten sich nicht nur an Teenager, wie etwa die gelungenen Verfilmungen oder Neuinterpretationen der Comics beweisen. Familienunterhaltung, die Werte vermittelt und gut unterhält. Zugreifen, besonders für diesen Preis!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
»Ich bin wieder ... das Ding!«, 26. April 2009
Die »Frankfurter Allgemeine« veröffentlicht »die wichtigsten Comics«, redaktionell ausgewählt von Andreas Platthaus, der seine Affinität zum Medium etwa im bei Eichborn erschienenen Buch »Moebius. Zeichenwelt« vorführte (auf dessen Schuber man erfahren kann, dass Moebius den bürgerlichen Namen »Jean Girard« trägt).
20 Bände verheißt uns das F.A.Z.-Feuilleton, den »Fantastic Four« widmet sich der vierte mit einem Querschnitt an Geschichten von 1961 bis 2002. Gedruckt auf äußerst wellfähiges, transluzentes Butterbrotpapier, 21 mal 14,5 Zentimeter klein* (gegenüber dem originalen Comic-Book-Format von 26 mal 17 Zentimetern also nur geringfügig verändert), mit Verve in deutsche Zunge transponiert (Mann, Ben »The Thing« Grimm schiebt echt affig witzige Meldungen), versehen mit einem einleitenden Aufsatz, dessen Verfasser in Galactus' Elementarkonverter geraten zu sein scheint, wird diese Edition Sammlerinnen und Aficionados begeistern und zuhauf neue Leserinnen von den Qualitäten der in Deutschland und Österreich sträflich unterschätzten neunten Kunst überzeugen.
Die F.A.Z. schließt mit dieser Reihe an die liebevollen 1970er- und 1980er-Jahre-Veröffentlichungen von Verlagen wie Bastei, Condor oder Ehapa nahtlos an, die weiland den Boden bereiteten für die adäquate Wahrnehmung und Beurteilung von Comics im deutschsprachigen Raum.
* Welch visuellen Sinnentaumel Seiten aus »Prince Valiant«, »Lieutenant Blueberry« oder »Corto Maltese« in diesem Format auszulösen vermögen, übersteigt meine Vorstellungskraft.
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5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Vorwort für Germanisten ..., 27. September 2005
Einige Sachen aus der eigenen Vergangenheit sollte man manchmal einfach begraben lassen, egal ob Computerspiele, Filme oder Comics, manches verliert unter der heutigen Betrachtungsweise viel von seinem damaligen Glanz. So ging es mir auch bei diesem Band, Handlung und Dialoge wirken heute arg banal - fand ich das damals wirklich gut? (Die gleiche Frage stelle ich mir heute auch bei dem Film 'Footloose' und dem Computerspiel 'Wing Commander 2')Doch was mich wirklich stört (wie schon beim 2. Band mit den Peanuts) ist das unsinnige Vorwort - hier tobt sich ein Germanistikverlieber F.A.Z.-Redakteur aus und schreibt ein 'Essay' welches bestimmt in unzähligen Germanistik-Seminaren analysiert und bejubelt wird, aber das Zielpublikum erreicht man damit nicht. Dass es besser geht zeigen die anderen Bände aus der gleichen Serie, die Vorworte zu Band 1 (Superman) und Band 3 (Prinz Eisenherz) waren lesbar und informativ.
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