Möchten Sie verkaufen?
Hier verkaufen
 
 
Das Ende der Freiheit? Wieviel Demokratie verträgt der Mensch?
 
Größeres Bild
 

Das Ende der Freiheit? Wieviel Demokratie verträgt der Mensch? (Gebundene Ausgabe)

von Fareed Zakaria (Autor)
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


7 gebraucht ab EUR 5,23

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch

The Post-American World

The Post-American World

von Fareed Zakaria
4.5 von 5 Sternen (2)  EUR 10,69
Postdemokratie

Postdemokratie

von Colin Crouch
3.8 von 5 Sternen (10)  EUR 10,00
Der Aufstieg der Anderen: Das postamerikanische Zeitalter

Der Aufstieg der Anderen: Das postamerikanische Zeitalter

von Fareed Zakaria
4.1 von 5 Sternen (9)  EUR 22,95
Das Ende der Welt, wie wir sie kannten: Klima, Zukunft und die Chancen der Demokratie

Das Ende der Welt, wie wir sie kannten: Klima, Zukunft und die Chancen der Demokratie

von Claus Leggewie
4.7 von 5 Sternen (3)  EUR 19,95
Schöner Denken: Wie man politisch unkorrekt ist

Schöner Denken: Wie man politisch unkorrekt ist

von Josef Joffe
3.8 von 5 Sternen (34)  EUR 8,95
Weitere Artikel entdecken

Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 264 Seiten
  • Verlag: Frankfurter Allgemeine Buch; Auflage: 1., Aufl. (29. April 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3899810449
  • ISBN-13: 978-3899810448
  • Größe und/oder Gewicht: 23,4 x 15,6 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 561.306 in Bücher (Die Bestseller Bücher)
  • Komplettes Inhaltsverzeichnis ansehen

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

"Angenommen, es werden freie und gleiche Wahlen abgehalten, und die Sieger sind Rassisten, Faschisten und Separatisten", so der US-Diplomat Richard Holbrooke über das Jugoslawien der neunziger Jahre ...
Das trifft den Kern der Sache: Die Demokratisierung hat keineswegs zu einem Mehr an Freiheit geführt. Mit Wahlen allein wäre ja auch kaum etwas gewonnen: Riefe man morgen die arabischen Völker zu den Urnen, kämen wahrscheinlich Gruppierungen an die Macht, die sich als noch weniger tolerant erweisen würden als die derzeitigen Despoten.
Akute Krisensymptome wie der Terrorismus setzen die westlichen Demokratien zudem unter Druck. Denn auch die Gewalt hat sich demokratisiert: Wer heute eine schmutzige Bombe bauen will, braucht lediglich eine gute Suchmaschine. Doch gerade jetzt zeigt das politische System Ausfallerscheinungen: Dauerwahlkampf und Anbiederung an die Masse, Spendenaffären und Klientelpolitik haben die Politik diskreditiert.
Und wir glauben noch immer, mehr Demokratie sei di e Lösung für unsere gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Probleme ...


Der Verlag über das Buch

Testimonials:

„Zakaria zeigt Flagge, und seine Farben leuchten hell und kühn!“ Wall Street Journal

„Provokant bis zur letzten Seite. Eine wertvolle Analyse.“ Business Week

„Es bereitet Lesevergnügen. Ein äußerst originelles und scharfsinniges Werk.“ Washington Post

„Manche Bücher sind einfach zu kurz.“ National Review

„Mit seinem couragierten, ehrgeizigen Buch schreibt Zakaria das Werk Tocquevilles fort. [...] Eine große Leserschaft wäre ihm zu wünschen.“ New York Times

„… ein anregendes, nachdenklich stimmendes Werk über die Auswirkungen westlicher Verfassungsprinzipien.“ Henry Kissinger

„Als Kenner jedes Winkels dieser Erde erörtert er das akute, aber kaum beachtete Problems der ,unfreien‘ Demokratie, analysiert den ,Sonderfall Islam‘ und bringt seine Leser dazu, vermeintlich Selbstverständliches von einer anderen Warte aus zu betrachten.“ Richard Holbrooke

„... eine der bedeutendsten weltpolitischen Trendanalysen des letzten Jahrzehnts.“ Samuel Huntington



Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten

 (Was ist das?)
Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
 
(3)
(11)

 

 

Kundenrezensionen

3 Rezensionen
5 Sterne:
 (1)
4 Sterne:
 (1)
3 Sterne:    (0)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:
 (1)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
3.3 von 5 Sternen (3 Kundenrezensionen)
 
 
 
 
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
Die hilfreichsten Kundenrezensionen

 
47 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein Buch zum nachdenklich werden., 22. Juni 2005
Von Volkmar Weiss - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Es sind jetzt fast 16 Jahre vergangen, seitdem ich (der Rezensent) als einer von Hunderttausenden Demonstranten mit dem Ruf „Demokratie, jetzt oder nie!" um den Leipziger Ring gezogen bin.
Gerade stehen voraussichtlich in Deutschland erneut Bundestagswahlen an und die Parteiführungen überlegen angestrengt, mit welchen Geschenkangeboten und Umverteilungen sie im Zeichen des allgemeinen und gleichen Wahlrechts die meisten Stimmen einfangen können. „Links blinken und rechts fahren", im Zeichen der Demokratie scheint es für Volksparteien keine andere Möglichkeit zu geben, an die Macht zu gelangen und sie zu gebrauchen. Die Entwicklung langfristiger und vor allem erfolgreicher Strategien, etwa um dem drohenden demographischen Verfall zu begegnen, vermißt man seit Jahrzehnten. Davon ernüchtert, wird man nachdenklich und sucht nach Antworten, die man zum Teil bei Zakaria finden kann oder bestätigt bekommt. Man stellt z. B. fest, daß Sachsen seine Spitzenstellung in der Weltwirtschaft bereits etwa um 1880 erreicht hatte, dabei hinsichtlich mehrerer wichtiger Kennziffern die Rheinprovinz, Württemberg, Belgien und sogar England übertreffend. Diese Spitzenstellung wurde ohne dem erreicht, was wir heute unter Demokratie verstehen, mit der es und mit den verschiedenen Spielarten von Sozialismus seitdem, relativ zur Wirtschaftskraft anderer gesehen, auf längere Sicht stets bergab ging. Und das ist genau der Punkt, an dem Zakarias Buch ansetzt. Er stellt nämlich im Weltvergleich fest, daß autoritäre Staaten, die zuerst oder überhaupt eine liberale Wirtschaft aufbauen und Rechtssicherheit gewährleisten, weit besser fahren, als Staaten, die zwar tatsächlich oder formal das allgemeine und gleiche Wahlrecht haben, aber keine gefestigten Rechtsstaaten mit liberaler Wirtschaft sind. Das alles wird von Zakaria mit einem außerordentlich flott geschriebenen Ausflug in die Weltgeschichte und einer Analyse gegenwärtiger Regierungssystem belegt. Die Frage, ob es sich bei den Zusammenhängen zwischen Wirtschaftswachstum, Regierungsform und Rechts- bzw. Umverteilungsstaat um einen gesetzmäßigen Zyklus handeln könnte, der über die Bevölkerungsdichte geregelt wird, stellt sich bei Zakaria nicht, sie wird aber z. B. von Eckart Knaul in dem viel zu wenig beachteten Buch „Das biologische Massenwirkungsgesetz" gestellt und beantwortet. Auch Hoppes Buch „Demokratie. Der Gott, der keiner ist" verdient in diesem Zusammenhang Beachtung.
Kommentar Kommentar | Kommentar als Link | War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein (Rezension unzumutbar?)



 
5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Freiheit ist wichtiger als Demokratie, 26. März 2007
Von Frank Reibold (Rinteln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
Der Autor zeigt in seinem Buch den Unterschied zwischen Freiheit und Demokratie auf und warum zu viel Demokratie schädlich sein kann.

Demokratie bedeutet, dass gewählte Volksvertreter Gesetze beschließen. Nach und nach wurden die Verfahren der Parlamente transparenter und öffentliche Sitzungen abgehalten. Immer mehr Bürger enthielten das Wahlrecht.

Freiheit bedeutet einen Rechtsstaat, der die Menschenrechte schützt. Nur auf diese Weise kann Wirtschaftswachstum gelingen, weil es Vertragsfreiheit und Eigentumsrechte benötigt.

Wie der Autor zeigt, kann dies zu Widersprüchen führen: So hat das demokratische Musterland Athen im ersten Jahrtausend v. Chr. den Philosophen Sokrates Kraft Mehrheitsentscheidung der wahlberechtigten Bürger zum Tode verurteilt. Das war ein eindeutiger Verstoß gegen das Menschenrecht der Meinungsfreiheit.

Die verbesserte Transparenz der politischen Verfahren hat dazu geführt, dass immer mehr Interessengruppen entstanden und sich in die Gesetzgebung einmischen. Dadurch entsteht Politikverdrossenheit. Diese Tendenz wurde durch die Einführung von Volksentscheiden noch verstärkt (der Autor nennt Kalifornien als negatives Beispiel).

Als Ausweg wird eine Delegation der politischen Entscheidungen gefordert, um so Interessengruppen auszuschalten (Beispiel: die amerikanische Zentralbank "Fed"). Die Anzahl demokratischer Mehrheitsentscheidungen müsse verringert werden.

Ich bin zwar mit der Diagnose einverstanden, aber nicht mit der Therapie.

Zunächst erkennen einige Autoren in der Delegation von Gesetzgebungskompetenzen an Behörden einen Verstoß gegen die US-Verfassung, welche dieses Recht allein dem Kongress zugesteht. Darüber hinaus sprechen viele Beispiele dagegen, dass dadurch Interessengruppen zurück gedrängt werden (man denke nur daran, wie viele Leute der Europäischen Zentralbank EZB vorab Ratschläge erteilen wollen und wie viele Unternehmen Mitarbeiter in unseren Ministerien bezahlen). Besonders Regulierungsbehörden tendieren dazu, die Interessen der von ihnen regulierten Unternehmen zu vertreten.

Man sollte die Entscheidungen nicht delegieren, sondern dezentralisieren. Dann werden sie nahe an den Bürgern getroffen (siehe Schweiz).

Der Staat sollte sich nur um die Aufgaben kümmern, die er besser durchführen kann als die Privatwirtschaft bzw. die seinem Gewaltmonopol entspringen: Inneres, Justiz und Verteidigung. Der libertäre "Minimalstaat" minimiert auf diese Weise den Einfluss von Interessengruppen (siehe "Anarchie, Staat und Utopia" von Nozick). Das senkt die Politikverdrossenheit.

Die Beispiele sind nicht immer glücklich gewählt: Wie man in dem Buch "Die Kreatur von Jekyll Island" nachlesen kann, ist die "Fed" ein Bankenkartell und somit nichts anderes als eine gesetzlich getarnte Interessengruppe. Damit taugt sie nicht als Argument zur Delegation.

Wegen dieser Defizite kann ich dem Buch nur vier Punkte geben. Das Buch ist jedoch ein guter Ausgangspunkt und gibt Hinweise auf weiter führende Literatur.
Kommentar Kommentar | Kommentar als Link | War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein (Rezension unzumutbar?)



 
5 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Einspruch, 18. Mai 2007
Das Lob, mit dem dieses Buch überschüttet wurde, ist für mich vollkommen unverständlich, denn liest man dieses Buch genau, so stößt man schnell auf Ungereimtheiten: Im Kapitel "Eine kurze Geschichte der Freiheit" will der Autor die aus seiner (fragwürdigen) Sicht eine Zusammenfassung der Freiheit in der westlichen Welt liefern, wobei er sich schnell auf empörende und jeder Grundlage entbehrende Aussagen verlegt: etwa die Behauptung "...die Parallelen zwischen National- und Christsozialismus sind denn auch nicht von der Hand zu weisen" (S.56). Wo bitte besteht der Zusammenhang zwischen einer der schrecklichsten Diktaturen, die die Menschheit jemals erlebt hat, und einer allzu gemäßigten, niemals wirklich mit den Kernpunkten des Sozialismus übereinstimmenden Soziallehre?
Um den Leser mit Empörung nicht unterzuversorgen, visiert Fareed Zakaria eine Seite später das nächste Ziel seines blindwütigen Versuchs, durch Verleudmung aller anderen politischen Strömungen schließlich den Liberalismus als Allheilmittel darzustellen, wie folgt auf Seite 57 an: "Sozialisten und Ultranationalisten sind indessen nicht die einzigen, die populistische Ressentiments schüren." Diese Aussage lässt den Leser nur noch mit offenem Mund zurück, denn wenn man im Falle der Ultranationalisten diese Aussage wohl noch gelten lassen kann, stellt sie doch im Falle des Sozialismus eine Lüge dar, die sich gewaschen hat.
Der Autor vergisst hier offenbar, wer denn als eine der maßgeblichen Kräfte (wenn nicht sogar als die treibende Kraft) an der Herstellung der Demokratie beteiligt war? Er unterschlägt ganz klar die Verdienste der Einführung des Mindestlohnes, Abschaffung der Kinderarbeit, bezahlter Urlaub, Vertretung der Arbeiter (die freilich heute nicht zuletzt von den Liberalen eifrig wieder demontiert werden), die eine unverzichtbare Stütze der Demokratie darstellen (in diesem Kontext bliebe nur noch zu vermerken, dass noch mehrere solcher Aussage dem an historischer Wahrheit interessiertem Leser in schöner Regelmäßigkeit Wutanfälle bereiten).
Nun, mit dieser Ungeheurlichkeit an Unwahrheit ausgestatteten Grundlage fühlt sich der Autor dazu berufen, schiefe Schlussforderungen mit Statistiken zu untermauern. Es ist grundsätzlich schade, dass man selbst als normalerweise gutmütiger Konsument dem Autor nicht einmal mehr die Aussage "Die Erde ist rund" abkaufen würde, so kann ich auch nicht mehr den angeführten Statistiken nicht mehr trauen und empfehle Lesern, die den in diesem Werk (in begrenzter Form vorhandenen) interessanten Überlegungen nähergehen wollen, unbedingt ein gutes - und vor allem vertrauenswürdiges - Lexikon bereit zu haben.
Die Aussage, die Fareed Zakaria schließlich trifft und die ich für mich nur in die Kategorie "profaschistischer Aufruf" einordnen kann, möchte ich in Anbetracht der oben genannten Gründe nicht näher kommentieren und bleibe für mich selbst sehr skeptisch.
Allen dennoch interessierten Lesern kann ich aufgrund meiner Erfahrung nur raten, schon von Anfang an ein gesundes Misstrauen an den Tag und ein Geschichtsbuch zur Seite zu legen, da man schon von den Grundlagen dieses Werks von nichts anderem als von unverfrorener Geschichtsfälschung sprechen kann.
Kommentar Kommentar | Kommentar als Link | War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein (Rezension unzumutbar?)


Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
 
 
 
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen



Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen. Meinungen austauschen. Neues erfahren.
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar


Für Sie dokumentiert

 (Was ist das?)

Sobald Sie sich Produktseiten oder Suchergebnisse angesehen haben, finden Sie diese Seiten zu Ihrer Information hier aufgeführt.