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Beute
 
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Beute (Gebundene Ausgabe)

von Michael Crichton (Autor), Ulrike Wasel (Übersetzer)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 445 Seiten
  • Verlag: Blessing; Auflage: 1. (25. November 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3896672096
  • ISBN-13: 978-3896672094
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,2 x 4,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (147 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 141.483 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Wer sein Schicksal herausfordert, kommt bekanntlich darin um. So ist es in der griechischen Tragödie, und auch die wissenschaftsthriller des Amerikaners Michael Crichton funktionieren nach dem gleichen Muster: "Die Dinge entwickeln sich nie so, wie man denkt", heißt es dementsprechend gleich mehrmals in Crichtons neuem, packenden Bestseller Beute. Was allerdings auf dem Gebiet menschlichen Schicksals als Unberechenbarkeit des Lebens (bei Chrichton: der Forschung) die Protagonisten ins Unglück stürzt, sorgt allemal für spannenden Lesestoff. Deshalb ist es bei Crichton ganz anders als bei seinen tragischen Helden: Was immer er auch anpackt, es gelingt.

Entführte uns Crichtons Jurassic Park noch in den Makrokosmos einer von Dinosauriern bevölkerten und von Wissenschaftlern neu belebten Vergangenheit, so ist Beute ganz der Bio- und Nanotechnologie der Zukunft gewidmet, die mit ihrer bald vielleicht schon sehr realen Utopie von kleinsten, auf organischer (Bakterien-)Basis funktionierenden Computern und Maschinen die Welt in eine ganz und gar andere verwandeln könnte.

Der arbeitslose Biotechnologe Jack wird in die Wüste von Nevada gerufen, wo ein Riesenunternehmen im Auftrag des US-Militärs Miniatur-Überwachungsanlagen bauen soll, die auf organischen Mini-Strukturen basieren. Menschliches Versagen hat hier zu einer Katastrophe geführt, die sich auszubreiten droht. Denn die künstlichen Maschinen-Organismen sind entwichen, und drohen nun ihrerseits Beute auf den Menschen zu machen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.

"Es ist davon auszugehen, dass in den kommenden fünfzig bis hundert Jahren eine neue Kategorie von Organismen entstehen wird, die ursprünglich vom Menschen entworfen wurden", orakelte einst J. Doyne Farmer, und ein anderer Experte, K. Eric Drexler, äußerte ob der schönen neuen Welt der Nanotechnologie erhebliche Ängste: "Das Ausmaß der möglichen Veränderungen ist bedenklich, und es besteht die große Gefahr, dass die Gesellschaft ohne ausreichende Vorbereitung nur sehr schlecht damit umgehen wird." Auch nach der Lektüre von Crichtons packendem Thriller werden wir auf die Unwägbarkeiten dieser Zukunft mit "lebenden" Computersystemen und Maschinen nicht besser vorbereitet sein. Eine Beute für fesselnde Leseabende ist dieser neue, großartig spannende Crichton aber allemal. --Thomas Köster

Amazon.de Hörbuch-Rezension

Der Rezensent liebt Hörbücher besonders auf der Autobahn. Aber Crichtons Gruselstory morgens um vier hinter Hamburg, das war fast zu viel: Der Autor katapultiert den Hörer an Orte und in Zustände, die man sehr gern schnellstens wieder verlassen möchte. Nur für Hardcore-Fans!

Hier geht es um Horror, den kalten, nackten, den totalen. Der Feind (bei Horror grundsätzlich unsichtbar und fast immer aus unerwarteter Richtung) befindet sich hier auch in Ihrem Innern. Er ist dumm, aber rasant lernfähig, ein Hightech-Produkt, das sogar Menschengestalt annehmen kann.

Man könnte das raunend lesen, sicher auch mit einem Anflug von Hysterie (jeder Grund dazu ist ja vorhanden). Aber man kann es auch lesen wie Hannes Jaenicke, mit diesem speziellen Phlegma dessen, der längst über alle Panik hinaus ist. Weil die Wirklichkeit jeder Panik Hohn spricht. Das ist ziemlich genial und bringt Crichtons Thriller so richtig schön zur Geltung. --Michael Winteroll

Lesung einer gekürzten Hörbuchfassung auf sechs CDs in der Kunststoffbox, Gesamtspieldauer 360 Minuten, sehr knappes Booklet. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Eines der schwächeren Bücher Crichtons, 16. August 2007
Von kfir "lies-und-lausch.de" (Langenbach, Oberbayern, Zonenrandgebiet zu Niederbayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
Diese Rezension stammt von: Beute - (Prey): Roman (Taschenbuch)
Das Konzept des Buches erinnert schon stark an den Dino-Park. Eine neue Technologie wird von einem geldgierigen Unternehmen zur Serienreife gebracht, doch leider macht sich das Ergebnis selbständig, was leider nur für den Leser vorhersehbar ist. Ein etwas unbedarfter Hausmann wird unvermittelt involviert, nimmt die Sache in die Hand, wächst über sich hinaus und rettet so ganz nebenbei die Welt. Was bei den Dinos noch wunderbar geklappt hat, denn jeder kann was damit anfangen und jedes Kind findet sie süss, funktioniert bei der Nano-Technologie nicht bei jedem Leser. Zu wenig greifbar ist das Thema.

Dabei kann man Micael Crichton in Bezug auf seine Recherche keinen Vorwurf machen. Es ist wieder einmal alles technisch denkbare glaubhaft und auch für den Laien gut verständlich geschildert und fachlich fundiert. Dabei findet der Autor einen guten Spagat zwischen wissenschaftlichen Erklärungen, die sich durch den ganzen Text ziehen und der eigentlichen Handlung.

Leider liegt die Schwäche dieses Buches in der Handlung und der Charakteren. Die Personen sind ziemlich schwach und glatt gezeichnet, bieten kaum Ansatz einer Entwicklung, sind in manchen Szenen unglaubwürdig und nicht nachvollziehbar. Sehr gut durchschaubar und streckenweise leider auch vorhersehbar ist leider die Handlung. Der Thematik und den Nano-Partikeln entsprechend kommt es zu sehr vielen Dialogen. Um ein wenig "Fleisch auf die Knochen" des Buchgerippes zu bekommen, greift Crichton wie auch im Dino-Park zu zahlreichen Action-Szenen. Diese sind allerdings dermassen hanebüchen und unglaubwürdig, dass es schon fast weh tut.

Insgesamt wird hier ein interessantes Thema recht schwach umgesetzt, die mahnenden Worte des Autoren zur Nano-Technologie versöhnen allerdings ein wenig.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Crichton ungewohnt schwach, 9. November 2004
Diese Rezension stammt von: Beute - (Prey): Roman (Taschenbuch)
Ein neuer Roman von Michael Crichton. Nachdem ich DinoPark und Timeline wirklich verschlungen hatte, habe ich auch "Beute" in drei Tagen gelesen. An manchen Stellen war es wie immer spannend. Aber irgendwie beschleicht einen das Gefühl, dass etwas komisch ist. Man spürt eine gewisse Unlogik und Konstruktion. Allein der Hauptcharakter scheint sich zu gut einzufügen. Alles passt. Er hat die richtige Grundausbildung (Biologie), hat sich richtig spezialisiert (Informatik), hat in der richtigen Firma gearbeitet und die richtige Frau geheiratet (um in die Problematik eingebunden zu werden). Es wirkt einfach konstruiert. Daran schließen sich Logikprobleme an. Der Leser weiß ständig mehr, als der Ich-Erzähler. Und man fragt sich ständig: "...wann merkt er denn endlich, dass..." (bei der ersten Erwähnung des Virus denkt man sich als Leser schon: "...man könnte doch...", Der "Traum" mit dem schwarzen Gesicht seiner Frau: Warum erinnert er sich später daran nicht und kommt viel früher auf die Lösung?). Irgendwie ist man von Crichton enttäuscht obwohl der Roman als solcher durchaus nett zu lesen ist. Vielleicht war aber auch die Erwartung zu hoch und man ist nur anderes gewöhnt.
Beim Lesen entstehen im Kopf automatisch Bilder, die an Hollywood-Actionkino denken lassen.
Bleibt zu hoffen, dass Crichton in Zukunft mal wieder ein Buch gelingt, welches wirkliche Spannung erzeugt. Dieses ist sicher nett zu lesen, aber es bleiben ständige Zweifel und teilweise auch langatmige Technik-Bla-Bla Passagen, die künstlich in die Länge ziehen.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Ansatzweise spannend aber trotzdem enttäuschend .., 6. Dezember 2002
Von Bookworm (Stuttgart, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
Insgesamt war die Lektüre für mich sehr enttäuschend. Crichton scheint auf der Welle der Nanohysterie mitschwimmen zu wollen und hat ganz offensichtlich einige Dinge von denen er spricht selbst nicht so ganz verstanden. Es ist zwar lobenswert wenn man die "breite Öffentlichkeit" auf die Chancen und Gefahren der Nanotechnologie hinweisen möchte, jedoch sollte man dabei den Boden der wissenschaftlichen Wahrheit nicht ganz verlassen. Was mich neben den sachlichen Fehlern besonders gestört hat ist die Tatsache, dass die Lösung des "Schwarm-Problems" jedem halbwegs gebildeten Menschen bereits auf Seite 231 klar sein müßte, dass aber die "Helden" der Story noch weitere 200 Seiten brauchen um ebenfalls darauf zu kommen. Schließlich und endlich ist das Ende dann komplett hahnebüchen (um denen die das Buch trotzdem lesen wollen die Spannung und Vorfreude nicht zu nehmen möchte ich hier keine Details angeben). Wahrscheinlich trifft Crichton wieder einmal den Geschmack der breiten Masse, meinen hat er definitiv nicht getroffen ... dafür ist sein Buch weiss Gott zu oberflächlich.

Wer ein wirklich gutes Buch zum Thema Nanotechnologie lesen möchte dem sei "Engines of Creation" von Eric Drexler ans Herz gelegt. Wer SF mag dem kann ich "Diamond Age" von Neil Stephenson empfehlen.

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3.0 von 5 Sternen mehr Spannung wäre toll gewesen
Die Verwandschat hat uns das Buch geliehen... wäre was für uns; es war das erste Buch von ihm, dass ich gelesen habe und es hat "mich nicht vom Hocker" gerissen. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Trebbinchen veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Auf Crichton ist/war Verlass
Jab, schreiben konnte er, der Herr Crichton. So zumindest mein Eindruck nach meinem dritten Buch, vom leider schon verstorbenen Erfolgsautor. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von chrisp veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Exzellent!
Ich habe in den letzten Monaten etliche Krimis mit angeblichen Bestsellern darunter gelesen - die meisten waren schlicht langweilig: hier ein Jesus-Papier, da ein eintöniger Mord,... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von M. Bittrich veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Spannend bis zur letzten Seite
Ich gebe zu, dass meine Rezension sehr subjetiv ist. Der Grund: Ich lese sehr gerne Michael Crichton. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Fedorec, Marko veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Das Thema, das Thema, das Thema...
Crichtons großes Gespür für die Zugkräftigkeit und Aktualität eines Themas kommt bei "Beute" wieder voll zur Geltung. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Findus veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen nano-tech
spannend geschrieben. Einiges der Nanotech-Dinge lässt sich nachvollziehen. Vieles ist zu sehr übertrieben und zu unglaubwürdig, worunter dann die Spannung leided.
Vor 12 Monaten von Dr. Reinhard Kinne veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Daraus hätte man mehr machen können!
...zum Inhalt: **
Der Ich-Erzähler Jack Forman, Vater von drei Kindern, ist seit einem halben Jahr Hausmann, da er seinen Job als Abteilungsleiter in einem... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von galarina.liest@gmx.de veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen kaum Spannung dafür aber viel zu lesen
also ich bewerte dieses buch mit 1* da es manchmal verwirrend ist kaum spannung bietet und das thema doch so dantasy science fiction mäßig ist und nicht etwa visionistisch. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von M. Bhatia veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Gähn!
Hörbücher sind eine tolle Erfindung! Vor allem, weil Deutschland eine lange Liste hochkarätiger, professioneller Sprecher hat. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Silvia Wiesmüller veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Haarsträubend
Eines vorweg: Ich bin "Programmierer". Und aus meiner Sicht ist es gerade zu lächerlich, wie Michael Crichton

a) mit Fachbegriffen aus "meiner Welt" um sich wirft,... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Robert Walter veröffentlicht

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