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Buchnotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.01.2003
Das Thema dieses Romans ist die "menschliche Skrupellosigkeit, die Sucht nach Intrigen und ungehemmter Machtausübung" in der Regierung um Idi Amin. Dabei nimmt der Autor Moses Isegawa nach Meinung der Rezensentin Marion Löhndorf eine strenge moralische Position ein. Die Geschichte erzähle Isegawa fast "parabelhaft". Ihm gehe es nicht darum, die möglicherweise komplizierte Psyche eines machtbesessenen, intriganten Politikers auszuleuchten: "Die Tyrannen sind keine Macbeths, sondern brutale Schlächter ohne kompliziertes Innenleben". Viel mehr scheint ihn die Darstellung des "Ungeheuerlichen" zu interessieren, für die der Autor nach Löhndorf eine "deutliche Sprache" und "einfache, kraftvolle Bilder" findet. Löhndorf nennt dieses Buch "ein düsteres, fast apokalyptisches Bild für die von einer außer Kontrolle geratenen Maschinerie politischer Macht ausgelösten Verheerungen".
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Kurzbeschreibung
Uganda, Mitte der siebziger Jahre. Nach seinem Studium in England kehrt der junge Bat Katanga in sein Heimatland zurück und beginnt eine Karriere in einem der Ministerien des Diktators Idi Amin. Doch sein Vorsatz, eine weisse Weste zu behalten, erweist sich schnell als illusorisch. Bat findet sich in einer wahren Schlangengrube aus Intrige und Korruption wieder...