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25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Aufrüttelnde essenzielle Fakten über die Auswirkungen des Mobilfunks, 10. Juli 2007
Um eines gleich vorab zu sagen: Dieses Buch ist keines dieser reißerisch gemachten Druckwerke, die durch journalistische Wellenreiterei versuchen auf einem bestehenden Trend mit zu surfen. Für jeden sensationsgeilen Leser dürfte dieses Buch eher langweilig sein, denn man muss sich beim lesen etwas Mühe geben, handelt es sich doch um etwa 250 ziemlich klein bedruckte Seiten. Gefüllt wurden diese Seiten vor allem mit den unzähligen unter streng wissenschaftlichen Vorraussetzungen (nach den Gesetzmäßigkeiten der heutigen universitär gelehrten Wissenschaften!) entstandenen Studien über die gesundheitlichen Folgen des Mobilfunks und der ebenso gefährlichen Technologien wie mobile Heimtelefone nach dem DECT-Standard und WLAN.
Da geht es in der schwedischen Lund-Studie um den Nachweis der Öffnung der Blut-Hirn-Schranke (die an sich dafür sorgen soll, das Gifte nicht aus dem Körper ins Gehirn gelangen können), die bereits durch kurze Mobilfunktelefonate erfolgt, in der niederländischen TNO-Studie wird berichtet, was uns durch GSM (herkömmlicher Mobilfunk) und erst durch UMTS (neuer Mobilfunkstandard) an Strahlenbelastung erwartet und in den EEG-Forschungen des Medizinphysikers Dr. Leberecht v. Klitzing von der Universität Lübeck wurden z.B. (auch durch Reproduktion der Studienergebnisse durch andere Forscher bestätigt) signifikante EEG-Veränderungen durch Mobilfunkstrahlen nachgewiesen.
Es wird auch ausführlich auf die Taktik der Mobilfunkbetreiber, der Industrie und der von ihnen kontrollierten Wissenschaftler und Politiker hingewiesen, die wiederholt falsche Studienergebnisse in Umlauf bringen, um auf die vermeintliche Unbedenklichkeit des Mobilfunks aufmerksam zu machen, damit die Umsätze nicht in Gefahr geraten.
Spannend fand ich auch die Information, dass die Sowjets nach Aussagen des britischen Geheimdienstes DIA bereits Mitte der 70er Jahre Mikrowellenstrahlung in der jetzt in Handys verwendeten Frequenz zur Bewusstseinskontrolle einsetzten. Die Autoren führen die Erkenntnisse des englischen Wissenschaftlers und Journalisten Tim Rifat zu diesem Thema folgendermaßen aus: "Nun ist, nach Rifat, eine Regel der Geheimdienste, ihre Geheimnisse "im Offenen" zu verstecken. Derartige "Bewusstseinskontrollgeräte" als Mobiltelefone unter die Menschen zu bringen und sie noch dazu teures Geld dafür bezahlen zu lassen, dass sie durch Mobilfunk krank und gefügig gemacht werden, sei das nicht ein wahrer "Geniestreich des Bösen"?"
Deutlich wird durch dieses Buch vor allem eines: Mobilfunk ist alles andere als eine harmlose Technologie und wir tun gut daran, sie soweit es geht zu meiden und unsere Kinder davor zu schützen. PCs und Telefone im eigenen Haus mit einem Kabel dran mögen von der Werbung als untrendy stigmatisiert werden. Sie sind dennoch die sichere Alternative zum permanenten Strahlenbeschuss.
Fazit: Ein wichtiges Buch, das durch unzählige Studienergebnisse die Risiken des Mobilfunks sehr plastisch darstellt. Einziger Schwachpunkt ist die meiner Meinung nach etwas dünn ausgefallene Abteilung "Was kann ich konkret tun, um Abhilfe zu schaffen?", die mit nur vier Seiten im Anhang für eine eventuelle Neuauflage eindeutig ausbaufähig wäre.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Bahnbrechendes Werk der Mobilfunkkritik, 4. Oktober 2006
Vor über dreißig Jahren wurde offiziell von Politikern die Atomkraft als Segen für die Menschheit postuliert. Vierhundert Atomkraftwerke sollten gebaut werden! Der Wissenschaftsjournalist Ralph Greub schrieb damals als erster ein kritisches Buch mit dem Titel: Die sanften Mörder, Atomkraftwerke demaskiert. Sein Werk wurde zur Bibel des Widerstandes gegen die Atomenergie. Das Buch des Umweltmediziners Dr. Scheiner kann heute ähnliches für die mobilfunkkritischen Bürger leisten.
Erstmal werden hier alle wichtigen wissenschaftlichen Studien über die negativen Auswirkungen der Mikrowellentechnik kompetent und verständlich in Buchform dargestellt. Studien die bisher nur Insidern zugänglich waren, liegen nunmehr erstmals öffentlich für Jedermann vor.
Zu jeder mobilfunkkritischen Studie wird ja immer gleich eine Gegenstudie von gewisser Seite finanziert. Wir kennen dass ja schon von der Problematik des Tabakrauchens. Der Autor deckt schonungslos die Fehler dieser Gegenstudien auf.
Nur am Rande wichtig aber durchaus bemerkenswert: der Autor geht ohne Scheuklappen durch die Welt der Wissenschaftsforschung. So spricht er das wenig verstandene Thema der Skalarwellenforschung an. Dass diese existieren, kann jeder erkennen, der ohne Vorurteile und mit entsprechender Neugier an dieses Phänomen herangeht. Der renommierte Franzis- Verlag (Schwerpunkt Fachbücher zur Elektrotechnik) beispielsweise bietet Bücher an, mit deren Hilfe die umstrittenen Experimente Teslas von jedem, der über etwas technischen Sachverstand verfügt, umgesetzt werden können ( u.a. Peter Lay: Experimente mit freier Energie)
Fazit: insgesamt ein sehr empfehlenswertes Buch, dass jeder lesen sollte. Die Gefahren des Mobilfunks betreffen schließlich uns alle. Keiner sollte sagen, er habe nichts gewusst. Die Fakten liegen auf dem Tisch.
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15 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sehr, sehr wichtig - leider, 25. Februar 2007
In den frühen 90er Jahren hatte ich einen Bekannten, den wir alle um seinen coolen Job beneideten: Er schloß mit Bauern Verträge über die Aufstellung von Handymasten und bekam dafür 30.000 Mark im Monat. Ständiges Telefonieren vom Handy aus gehörte bei ihm zum Status. Mittlerweile beneidet ihn wohl keiner mehr: Er mußte sich gerade einer höchst gewagten Operation wegen eines Tumors hinter dem Auge unterziehen.
Zufall! höre ich manche aufschreien, und Einfach blöd gelaufen. Ja, blöd gelaufen ist es in der Tat, und wenn Sie jetzt argumentieren, das habe nicht zwangsläufig mit Handystrahlung zu tun und deshalb müsse auch nicht jeder, der mobil telefoniert, einen Hirntumor bekommen, dann haben Sie sicher recht. Denn die durch Mobilfunk verursachte Symptomatik ist durchaus vielfältig: Es könnten in Ihrem Fall auch Schlafstörungen sein, oder Leukämie. Oder Hörprobleme. Alzheimer. Aufmerksamkeitsstörungen. Allergien. Oder eben Krebs. Falls dies alles neu für Sie ist oder Sie glauben, es handle sich dabei um Gerüchte, die von Leuten in die Welt gesetzt werden, die am liebsten wieder in der Steinzeit leben wollen, dann sollten Sie dennoch versuchen, dieses Buch zu lesen, auch wenn es wegen seiner Sachlichkeit vielleicht ein wenig anstrengend ist. Es enthält nämlich den derzeit aktuellen Stand der Forschung, und der ist wirklich nicht leicht wegzudiskutieren. Nehmen Sie beispielsweise den Geldrollen-Effekt: 20 Sekunden Telefonieren auf dem Handy genügen, um die Verklebungstendenz des Blutes (besagte Geldrollenbildung) auf das 10-fache zu steigern. 20 Minuten später ist dieser Effekt immer noch nachweisbar. Oder das Abfallen der Melatonin-Produktion, die für Abwehrschwäche und vorzeitiges Altern sorgt. Es berichtet über die schwedische Lund-Studie, die höchst beunruhigende Evidenz für die Öffnung der Blut-Hirnschranke durch Mobilfunk aufzeigte, über Krankheit als Interferenzproblem, über psychische Beeinflussungsmöglichkeiten durch Mikrowellen. Und weiter und weiter und weiter. DIES alles sind wir bereit zu riskieren? Und WOFÜR? Um rund um die Uhr für den Chef erreichbar zu sein oder um triviale Oberflächlichkeiten auszutauschen? DAFÜR nehmen wir unglaubliche Gesundheits- und Umweltrisiken in Kauf? Eine zum Himmel schreiende, ständig fortschreitende Verschandelung unseres Städte- und Landschaftsbilds durch immer noch gewaltigere Antennenwälder? Von den steten Kosten für diesen Service ganz zu schweigen? Sind wir denn eigentlich noch zu retten?
Wenn ich mal, was selten genug vorkommt, abends den Fernseher einschalte und herumzappe, dann begegnet mir in letzter Zeit dieser Spot mit den zwei Teetassen, die immer Arschlöcher, Arschlöcher singen; vielleicht kennen Sie den auch schon. Ich finde, Handys sollten standardmäßig mit diesem Refrain als Klingelton ausgeliefert werden. Das würde dann wenigstens zu uns und unserem von oben aufgedrückten Mobilfunk-Wahn passen. Und auch zu unserer Lethargie, dagegen nicht endlich Sturm zu laufen.
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