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Stanley Kubrick und seine Filme
 
 

Stanley Kubrick und seine Filme (Broschiert)

von Georg Seeßlen (Autor), Fernand Jung (Autor)
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Neue Zürcher Zeitung

Die Augen weit genug geöffnet?

Vier schnell produzierte Bücher über Stanley Kubrick

«Über Stanley Kubrick ist ziemlich viel Quatsch geschrieben worden» – so vielversprechend fängt eines der kürzlich auf dem deutschen Markt erschienenen Bücher über Kubrick an. Doch während man noch hofft, endlich keinen Quatsch über Kubrick zu lesen, begegnet man drei Dutzend Zeilen später dem Satz: «In Deutschland gibt es nur einen Mann, der mit Kubrick vergleichbar ist: Autor / Regisseur / Produzent Helmut Dietl.» Das Buch, in Windeseile geschrieben, stammt von Rolf Thissen und heisst im Untertitel «Der Regisseur als Architekt» – wovon sich dann in den annähernd 290 Seiten Text so gut wie nichts wiederfindet.

Anderseits hat das Werk im Taschenbuchformat den Vorteil, recht simpel geschrieben zu sein und ohne viele Umschweife zu schlichten Einschätzungen zu kommen. Ein Beispiel unter vielen: «Trotz seiner Überlänge von 153 Minuten ist ‹Lolita› ein ungeheuer rasanter Film, in dem es nicht die geringsten Längen und keinerlei Leerlauf gibt.» Immerhin: Wer sich schnell und anspruchslos informieren will, wird redlich bedient, vor allem, was den zeitgeschichtlichen Hintergrund einzelner Filme angeht, wozu auch Interviews mit den Kubrick-Mitarbeitern Jan Harlan und Andrew Birkin beitragen. Neben blass gedruckten Photos aus den Filmen gibt es blässliche Repros von Drehplänen und einen Bericht des Autors über eine persönliche Beziehungskatastrophe, recht bescheidene filmographische Angaben und kein bisschen Bibliographie.

Disparate Wahrnehmung

Dass die erhoffte kritische Auseinandersetzung mit der Kubrick-Rezeption nicht stattfindet, mag man dem Buch nachsehen, weil auch die drei anderen, substantielleren Bücher über Kubrick kaum etwas davon ahnen lassen, dass der Mann, der im März 1999 als 70jähriger starb, schon längst Gegenstand der Filmgeschichte war. Alle, ausser dem Kubrick-Biographen Alexander Walker, tun so, als hätten sie Kubrick soeben erfunden. Wobei der als Nummer 8 der Reihe «film» bei Bertz erschienene Sammelband ehrlich genug ist, zuzugeben, dass es sich bei fünf Aufsätzen um überarbeitete Reprints früherer Veröffentlichungen handelt. Es war halt nicht abzusehen, dass der Regisseur so abrupt sterben und schnelle Buchproduktionen erforderlich machen würde.

Erstaunlich unter diesen extremen Bedingungen, dass der Bertz-Band nicht nur eine vorzügliche Filmographie aufzuweisen hat, sondern auch eine absolut aktuelle Bibliographie, die, wenn auch als Augenpulver gedruckt, sich als beste Grundlage für alle empfiehlt, die mit Kubrick weitermachen wollen. In diesem Punkt kann nur das als «arte»-Edition bei Schüren erschienene Buch «Stanley Kubrick und seine Filme» von Georg Seesslen und Fernand Jung konkurrieren beziehungsweise könnte es, wenn Herausgeber oder Verlag nicht unsinnigerweise darauf verzichtet hätten, Kritiken in Zeitungen und Zeitschriften mit Nennung der Autoren zu registrieren; jetzt hat man den Eindruck, als hätten «Frankfurter Allgemeine», «Neue Zürcher Zeitung» und «New York Times» die Kritiken selbst geschrieben.

Ein geschlossenes Œuvre

Gegenüber dem 13-Autoren-Band von Bertz hat das Buch von Seesslen und Jung den Vorteil des konzentrierten, einheitlichen Blicks auf den Regisseur und sein Werk; es ist ein Buch aus einem Guss, das auch nicht darunter zu leiden hat, dass Seesslen mittlerweile zum Viel- und Langschreiber mutiert ist, der auf allen möglichen Hochzeiten und bei allen möglichen Verlagen tanzt. Er überrascht neben Genauigkeit in der Beschreibung und Interpretation der Filme mit der Kenntnis vieler bisher zum Teil wenig bekannter Einzelheiten, ohne freilich immer säuberlich seine Quellen anzuführen. Aus der Einheit des Textes ergibt sich zwingender als im Sammelband von Andreas Kilb, Rainer Rother und den elf anderen bei Bertz die Einheit und Kontinuität des Kubrickschen Werks.

Kubrick hat lieber fast alle Genres vom Gangsterfilm in der Tradition der Schwarzen Serie («The Killing») über Science-fiction («2001») und Historiengemälde («Barry Lyndon») bis zum Horrorfilm («Shining») und erotischen Drama («Eyes Wide Shut») bedient, als einen Film quasi zum zweitenmal zu machen, und er wurde von Film zu Film und Jahr zu Jahr skrupulöser. Aber mindestens ein Teil seiner Unverwechselbarkeit und Grösse ergibt sich aus der beständigen Fortentwicklung der Meisterschaft seines visuellen Erzählstils. Seesslen hat neben ausführlichen Synopsen der Filme vor allem ihre optische Präsenz im Blick, wozu sich in dem Band einzelne Bildsequenzen gesellen, deren drucktechnische Qualität allerdings zu wünschen übriglässt.

Unendlich viel reicher, mit vielen aus den Filmkopien selbst photographierten und erstaunlich scharf gedruckten Bildsequenzen ist der Band des Bertz-Verlags ausgestattet. In ihm, der auch typografisch einfallsreich und anregend gestaltet ist, ergibt sich aus den Abbildungen eine Art von zweitem Diskurs, der nicht nur buchstäblich neben dem Text einhergeht. Der besteht neben einem Vorspann genannten Vorwort von Lars-Olav Beier, einem erweiterten Feuilleton von Andreas Kilb und einem zusammenfassenden kurzen Essay von Rainer Rother aus Einzelbesprechungen der 13 bekannten Kubrick-Filme.

Die Autoren, von Beier über Annette Kilzer bis Frank Schnelle, profitieren alle davon, dass sie die Filme, von denen sie sprechen, in den meisten Fällen als historische rezipiert haben; sie sind meistens Anfang der sechziger Jahre geboren und wurden zu Kinogängern erst, als Kubrick schon seinen vorletzten Film, «Full Metal Jacket» (1987), drehte. So sind Rezensionen aus filmhistorischem Abstand entstanden, Rezensionen, die vor allem von den unterschiedlichen Temperamenten der Schreibenden geprägt sind, oft geradezu missmutig gegenüber den Filmen Kubricks und weder Verbindlichkeit untereinander aufweisen noch sich aufeinander beziehen können. Hier existiert das Œuvre Kubricks nicht mehr als Werk, sondern besteht tatsächlich nur noch aus einzelnen Filmen, die fast nichts miteinander zu tun zu haben scheinen.

Die autorisierte Darstellung

Genau das allerdings und die Frage nach dem «konzeptuellen Talent», durch das Kubrick sich als Regisseur ausgezeichnet habe, sind der Ausgangspunkt für den vielleicht intimsten Kenner Kubricks und seines filmischen Werks, für Alexander Walker. Er ist es, der mit seinem 1971, als Kubrick gerade seinen siebten grossen Spielfilm, «A Clockwork Orange», drehte, veröffentlichten Buch «Stanley Kubrick directs» sozusagen der Vater der inzwischen weltweit immensen Kubrick-Literatur war. Walkers neues Buch, «Stanley Kubrick. Leben und Werk», erschienen bei Henschel, beruht in wesentlichen Teilen auf der früheren Veröffentlichung und kann sich rühmen, die einzige von Stanley Kubrick autorisierte Monographie zu sein. Kein anderes Buch ist so dicht an seinem Gegenstand, nicht zuletzt weil Walker wie kein anderer fast unbegrenzten Zugang zu Kubricks Werkstatt hatte und praktisch über jeden Film mit ihm sprechen konnte.

Wo die andern Bücher dem, der Kubricks Filme kennt, nichts Neues mitzuteilen haben, weiss Walker auf seiner Suche nach dem gemeinsamen Aspekt, der Triebfeder des Œuvre, zum Beispiel, dass Kubrick sich zuerst von Themen faszinieren liess und dann seinen Stil aus seiner Einstellung zum jeweiligen Thema entwickelte und es deshalb zu vermeiden suchte, sich zu früh mit den Möglichkeiten der visuellen Darstellung einer Szene auseinanderzusetzen. Walker entfaltet diese These, die davon ausgeht, dass die Story stets der wichtigste Aspekt für Kubrick war, an «Paths of Glory» genauso wie an «Dr. Strangelove» und «2001: A Space Odyssey», in dem Walker, unterstützt von Kubrick selbst, zu Recht einen Film über die Intelligenz und den Gottesgedanken sieht. Und den ersten Film überhaupt innerhalb des kommerziellen Kinos, der das Medium dazu verwendet, Ideen zu vermitteln.

Gekrönt werden sollte Walkers Buch durch eine ausführliche Bildanalyse, exekutiert von dem Designer Ulrich Ruchti und der Filmwissenschafterin Sybil Taylor. Diese Absicht ist nur im Ansatz gelungen, weil weder das gelegentlich geradezu unsensible Layout noch die Qualität der Reproduktionen und des Drucks überzeugen können. Was ein Jammer ist bei einem Buch, das vielleicht nicht unbedingt zu den interpretatorischen Spitzenleistungen der Kubrick-Literatur gehört, aber das genaueste Bild von diesem verschwiegensten Arbeits-Berserker der Filmgeschichte zeichnet.

Peter W. Jansen

Perlentaucher.de

Pressenotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.11.1999
Verena Lueken bespricht den Band zusammen mit zwei weiteren Büchern über Stanley Kubrick.
1) Georg Seeßlen, Ferdinand Jung: "Stanley Kubrick und seine Filme"
Bei dem Band von Seeßlen und Jung stellt Lueken einen philosophischeren Ton fest, dem sie nicht immer folgen mag. Der Band sei ganz und gar frei von Humor, nüchterne Informationen, etwa über Drehzeiten, würden über der Anstrengung des Begriffs oft vergessen. Trotzdem findet sie einige Passagen bei Seeßlen - etwa über das Doppelgängermotiv bei Kubrick - äußerst erhellend. Auch seine Erörterungen über Kubricks Dramaturgie stoßen auf ihr Interesse.
2) Lars-Olav Beier, Andreas Kilb, Rainer Rother u.a.: "Stanley Kubrick" (Dieter Berz Verlag)
An diesem Buch gefällt Lueken die zwar respektvolle, aber nicht ehrfürchtige Art des Argumentierens. Der Band sei frei vom "Salbadern auf hoher Note, das die Filme Kubricks oft produzieren". Andreas Kilb zum Beispiel spreche offen aus, dass "Eyes Wide Shut" letztlich eine Enttäuschung gewesen sei - Tom Cruise sei in seiner Rolle überfordert. Beier weise auf die Wichtigkeit der Populärkultur bei Kubrick hin. Gerhard Midding, ein weiterer Autor des Bandes, spreche gar die "Gefühllosigkeit" des Regisseurs an.
3) Alexander Walker: "Stanley Kubrick. Leben und Werk" (Henschel Verlag)
Walkers Monographie stellt Lueken als einen Klassiker dar und betont, dass sie 1972 im Original zuerst erschien und dass es sich hier um eine aktualisierte Neubearbeitung handele, die nun dankenswerterweise im Henschel Verlag herausgebracht wurde. Walkers Analysen findet Lueken zwar manchmal naiv, aber sie betont die Verdienste des Bandes. Walker habe zum Beispiel als erster die filmische Bedeutung von Korridoren bei Kubrick benannt, die schon in "Paths of Glory", aber auch noch in "Eyes Wide Shut" einen Übergang von einer Welt in die andere darstellten.
Alle drei Bände enthalten nach Angaben der Rezensentin eine kommentierte Filmografie und Bibliografie, letztere sei bei Seeßlen nicht ganz komplett.

© Perlentaucher Medien GmbH

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25 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Schlechte Form und fragwürdiger Inhalt ?, 8. November 2001
Von Ein Kunde
Selten habe ich in der letzten Zeit ein Buch mit so vielen redaktionellen Erfassungsfehlern in den Händen gehalten. Kennen die Damen und Herren im Schüren-Verlag kein Korrekturlesen? Seitenangaben von Bildnachweisen sind falsch, z.B. ist auf Seite 120 gar kein Bild zu sehen, das Bild kommt erst wesentlich später (Bizony: Abdruck der Zentrifuge aus "2001"). Seitenverkehrte Bilder sind ja aus bestimmten Gründen manchmal nicht vermeidbar, jedoch wenn Bilder an der x-Achse gespiegelt werden, ist das nicht zu verzeihen.

Herr Seeßlen beschreibt manchmal Dinge, die nur er gesehen oder gehört hat. Einige Beispiele:

a) Das Schiff der Expedition (mit dem Astronauten Bowman und HAL 9000 an Bord) heißt bei ihm "Aries" nicht "Discovery". Die "Aries" kommt zwar auch in dem Film vor, aber nicht in dem Zusammenhang, den Herr Seeßlen beschreibt.

b) Einmal behauptet Herr Seeßlen, die Stewardess in "2001" überreicht Dr. Floyd einen Schreibstift mit den Worten "The pen is mightier as the sword" (was, wenn überhaupt, "than" heißen müßte). Wo kommt denn diese Szene vor? Die Stewardess steckt dem schlafenden Floyd den Stift schweigend und leicht lächelnd in seine Brusttasche.

c) Im biografischen Teil über Kubrick, beschreibt Herr Seeßlen eine Szene aus "Clockwork Orange", die es in dem Film eindeutig nicht gibt (außer er hat eine andere Fassung des Filmes vorliegen!).

Diese Liste ist erweiterbar und stellt lediglich eine kleine Auswahl dar.

Da drängt sich natürlich die Frage auf, ob Herr Seeßlen die von ihm beschriebenen und analysierten Filme überhaupt gesehen hat.

Vielleicht hätte er mehr Zeit mit dem Sehen der Filme verbringen sollen, als mit den nicht enden wollenden Zitaten aus Nietzsches Werken und dem Einweben der Begriffe "appollinisch" und "dionysisch" in der stark aus der "68er -Generation" geprägten Sichtweise seiner geschriebenen Texte und Ansichten.

Nach der Lektüre dieses Buches ist es mir völlig unverständlich, warum Herr Seeßlen eine solche Reputation hat (siehe Prospektbeilage im Buch), aber "Klappern" hat ja schon immer zum Handwerk gehört.

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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Wird der Sache gerecht, 16. Juni 2001
Ein Rundumschlag, der sich ausschließlich auf der interpretatorischen Ebene bewegt. Das ist schade, da Stanley Kubricks filmtechnischen Innovationen und seiner Technikbegeisterung bei diesem Ansatz freilich kaum Raum gewidmet wird. Wer wissen will, wie etwa 2001 technisch realisiert worden ist, sollte woanders nachschauen. Die Aufteilung in Motivkreise, die klare Darstellung des filmübergreifenden Zeichenvorrates und schließlich die großen Einzelbesprechungen, die nie das Gesamtwerk aus den Augen verlieren erhellen manche Dunkelheit. Nur selten fällt der Autor in jenen speziell cineastischen Jargon zurück, der mit Andeutungen und rhetorischen Fragen nur so um sich wirft und genauso verblüffen will wie sein Gegenstand. Das geschieht auch hier, selten, aber wenn - dann richtig. Nicht-Kubrickisten sollte zum "anfixen" dennoch eher Rolf Thissens Kubrick-Buch empfohlen werden, da man bei der Lektüre die Filme in jedem Fall parat haben muss. Ebenso gelungen wie Seesslens brillante "Pearl-Harbor"-Vernichtung in der ZEIT.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Stanley Kubrick ins Visier genommen, 18. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Der im März 1999 verstorbene Regisseur Stanley Kubrick war schon zu Lebzeiten eine Legende. Mit Werken wie "2001 - Odysee im Weltraum", "Uhrwerk Orange" oder zuletzt "Eyes Wide Shut" schrieb er Filmgeschichte. Die Kritiker waren stets über sein Werk entzweit, nun versucht der Filmpublizist Georg Seeßlen, der mit seiner Reihe "Grundlagen des populären Films" bekannt wurde, Kubricks Filmen etwas Sinn abzugewinnen. Seeßlen beginnt mit einer kurzen Biographie und tastet sich anschließend über leitmotivische Studien an die Filme heran, von denen jeder in einem einzelnen Kapitel behandelt wird. Einfach ist das nicht zu lesen, was er da schreibt - er fordert dem Leser ein hohes Maß an aktiver Lektüre, an Abstraktionsvermögen ab. Nicht lange hält er sich mit oberflächlichen Inhaltsangaben auf - obwohl auch die nie zu kurz kommen - , sondern beginnt seine Sinnsuche auf der Tiefenebene des Films. Man mag sich über manches streiten, was dort geschrieben steht, und manches vielleicht auch nicht verstehen - doch lohnt die Lektüre auf jeden Fall. Es ist eines der wenigen Filmbücher, die über den Anspruch hinausgehen, vor allem bunte Bildchen zu zeigen; es bildet ambivalente Meinungen, Motivkreise, Widersprüche - und wird Kubrick insofern sogar gerecht. Nicht dahingehend, daß es seine Filme erklärt, sondern eher insofern, als daß es einzugestehen wagt, daß letztendlich vieles unverständlich bleibt, daß Kubrick keinen Grenzziehungen standhält, sondern sie sprengt. Also kein Buch zur Abendlektüre, sondern zur ernsthaften Auseinandersetzung, die lohnt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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