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121 von 144 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Suuuper Buchkonzept - leichtfertig & miserabel recherchiert!, 3. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Das große Buch der Reiki-Symbole: Die spirituelle Tradition der Symbole und Mantras des Usui-Systems der Natürlichen Heilung (Taschenbuch)
Als ich die Buchbeschreibung las, war ich zunächst begeistert: Die Autoren schienen sich endlich daran gemacht zu haben die Hintergründe des Reiki zusammenzutragen, um sie allen Nicht-Japanern, Nicht-Buddhisten, Nicht-Ninjutsu-Praktizierenden unter den Reikianern verfügbar zu machen. Und das scheint Ihnen ja auch gelungen, wenn man so manche Rezension liest.Nun verfüge ich aufgrund glücklicher Umstände über einige Vorkenntnisse (Auseinandersetzung mit japanischer Kultur, praktizierender Buddhist, 3 Jahre Ninjustu-Training) in den oben genannten Bereichen und muß leider sagen, daß die Recherchen für dieses Buch äußerst leichfertig und oberflächlich angegangen wurden: - So werden bespielsweise einige japanische Namen buddhistischer Gottheiten mit den falschen tibetischen Gottheiten in Zusammnhang gebracht. - Amida Buddha wird als "Paradiesbuddha" bezeichnet - eine Bezeichnung die nicht nur ungenau übersetzt (richtig wäre: "Buddha des reinen Landes (Maha-) Sukhavati", denn es gibt noch andere Buddhas, denen reine Länder zugewiesen werden) sondern im westlichen Kontext auch extrem irreführend ist. - In den Beschreibungen von acht der neun Mudras des Kuji-in befinden sich Fehler - entweder in der Benennung oder in der gezeigten Ausführung (z.B. nach innen verschränkte Finger statt nach außen verschränkter Finger usw.) und diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Außerdem konnten es die Autoren nicht dabei belassen, die Hintergrundfakten allein darzustellen, sondern haben sie mit anderen Weltbildern zu dem für Walter Lübeck typischen Esoterik-Cocktail verquirlt, der den Unterschieden der verschiedenen zugrunde liegenden Kulturen nicht im geringsten Beachtung schenkt. FAZIT: Für Leute, die über Vorkenntnisse über Japan, Ninjutsu, Reiki, Buddhismus und Shinto verfügen bietet das Buch die eine oder andere brauchbare Idee der Verknüpfung. Allen, die jedoch nicht über diese Vorkenntnisse verfügen und deshalb nicht unterscheiden können wo die Tatsachen aufhören und die Ungenauigkeiten anfangen, kann ich nur raten: FINGER WEG! Die Rituale des Vajrayana-Buddhismus, des Ninjutsu und des Shinto sind keine Spielzeuge, sondern können bei unsachgemäßer Handhabung äußerst unbequeme Folgen nach sich ziehen!
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38 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein außergewöhnlich faszinierendes Buch!, 22. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Das große Buch der Reiki-Symbole: Die spirituelle Tradition der Symbole und Mantras des Usui-Systems der Natürlichen Heilung (Taschenbuch)
Allein beim Betrachten des Covers versinke ich in mich und erahne, was das Buch für einen Schatz in sich birgt. Dabei wirken die einzelnen Kapitel wie viele Bücher in Einem und greifen doch ineinander über, um zu Einem Großen Ganzen zusammen zu wachsen. Und das hat es in sich. Die Antworten, die mir bis jetzt entgegen gehüpft sind, lassen mich staunen.Das Buch ist klar strukturiert und beschreibt Reiki mit seinen Einweihungen und sehr ausführlich und detailliert die dabei verwendbaren Symbole mit deren Herkunft, Bedeutung und Schreibweise. Und die Beschreibung geht über die zusammenhängenden Mantra-Sprüche und dem Aufzeigen der nützlichen Handhaltungen sehr in die Tiefe. Jedes Symbol ist kunstvoll gemalt dargestellt und die vielen Erklärungen werden mit Fotos und Bildern aus Japan abgerundet. Die Ausführungen werden immer wieder mit vielen praktischen Übungen und Anregungen ergänzt und so werde ich noch öfter ausprobieren, was sich mit dem jeweiligen Symbol so alles tolles anstellen lässt. Aber das Buch selbst geht weit über die Symbole hinaus. Vielmehr zeigt es als Ganzes, was mit den Symbolen alles erreicht werden kann. Und das ist das eigentlich spannende. Besonders deutlich wird das für mich auch in dem Teil über kosmologische Spiritualität, der mich in seiner Offenheit sehr berührt und für mich entscheidend zum Verständnis von Magie und seiner Wirkungsweise beigetragen hat.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der Autor schöpft aus einer tiefen Quelle ..., 4. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Das große Buch der Reiki-Symbole: Die spirituelle Tradition der Symbole und Mantras des Usui-Systems der Natürlichen Heilung (Taschenbuch)
... und schafft es, das auch noch gut und verständlich weiter zu geben.
Ich kenne das Buch und seine Entstehungsgeschichte ziemlich gut und ich kenne auch Mark Hosak recht gut und habe seinerzeit seine Magisterarbeit zur Erlangung des "Magister Artium" an der Universität Heidelberg lektoriert. In dieser Magisterarbeit thematisiert er die Herkunft bestimmer japanischer Symbole und belegt deren Ursprung in Indien und im esoterischen Buddhismus. Ich kann daher über seinen Arbeitsstil und seinen Umgang mit diesem Wissen nur sagen, dass er einer der wenigen Reiki-Buch-Autoren ist, der WIRKLICH weiß, wovon er spricht, wenn er die Reiki-Symbole und deren prä-buddhistischen Hintergrund beleuchtet. Sein Wissen hat er sich in über zehn Jahren hart erarbeitet und er hat - als einer der wenigen Westler - eine Pilgerreise zu Fuß durch Japan gemacht und alle 88 Tempel der Insel Shikoku aufgesucht, was mehrere Wochen Fußmarsch bedeutet. Und in seinen vielen Jahren, die er während seines Studiums in Japan zugebrach hat, war er immer auf der Suche nach Quellen des "Esoterischen Buddhismus" und dessen Symbolik.
Wenn es also in Deutschland jemanden gibt, der berufen ist, etwas zur Symbolik im Reiki zu sagen, dann ist es Mark Hosak.
Mark Hosak ist als intensiver Kenner des tibetischen Buddhismus (Vajrayana, also "Diamantweg"), als Ninjutusu-Lehrer, der in Japan beim Soke ("Großmeister" und Linienhalter) Dr. Masaaki Hatsumi Ninjutsu gelernt hat und als Reiki-Meister mit vielen Jahren Lehrerfahrung und tausenden von Schülern in Deutschland, Korea und Japan ein Mensch, der seine Aufgabe sehr ernst nimmt. Und das zeigt er auch in diesem Buch, in dem er die Reiki-Symbole in den Kontext des "Esoterischen Buddhismus" stellt, in dem sie entstanden sind. Kein "Zerpflücken" in die einzelnen Kanji der Symbole, wie man es auf manchen "Symbol-Seminaren" in den späten 90er Jahren gemacht hat. Nein, Mark geht auf die Ursprünge der Symbole ein und ordnet sie wissenschaftlich korrekt in den "Großen Weg" des Buddhismus (Vajrayana-Buddhismus), den er selbst gelernt hat, ein.
Ich selbst habe schon seit zehn Jahren Erfahrung im Vajrayana-Buddhismus sammeln dürfen, bin seit 1991 in Reiki eingeweiht und habe seit 1984 Ninjutsu trainiert. Und aus meiner Sicht hat Mark das bisher beste Buch zu diesem Thema verfasst, geht auf die Randgebiete (wie Ninjutsu und Vajrayana und die "esoterischen Buddhas") ein und seine Darstellungen sind alle belegbar. Auch die Mudras sind korrekt, wenn es auch im Internet andere Darstellungen des Kuji-Kiri oder Kuji-In gibt. Doch hier kann man nur die Frage stellen: Vertraue ich jemandem, der diese Mudras (die im Mikkyo und im Ninjutsu eingesetzt werden) in Japan bei einer lebenden Quelle dieses Wissen gelernt hat?
Ich für meinen Teil achte Mark Hosak sehr für sein tiefes Wissen und sein Engagement, mit dem er dieses Wissen verbreitet und würde mir wünschen, wenn es mehr Menschen wie ihn gäbe, die aus einem so tiefen Brunnen wie er schöpfen.
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