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Buchnotiz zu : Die Tageszeitung, 27.05.2003
Zweiunddreißig Jahre lang hat Joseph Desire Mobutu über den Kongo geherrscht und das Land, das einst zu den reichsten der Erde gehörte, gnadenlos zugrunde gerichtet. Der Kleptokrat ist tot, nicht aber der Mobutismus, fürchtet Johnson und findet deshalb das Mobutu-Porträt der früheren BBC-Korrespondentin Michela Wrong aktueller denn je. Darin schildert sie überzeugend Mobutus Herrschaftssystem, "in dem der Appell an die niedersten Instinkte die Politik zusammenhielt, in dem Diebstahl und Verleumdung oberste Prinzipien des Machterhalts waren. In ihrer Darstellung, lobt der Rezensent, schildere Wrong dabei nicht nur die grotesken Auswüchse einer in Champagner-badenden Oligarchie, sondern auch die Überlebensmechanismen in einem Elend, in dem allein der Gerissenste gewinnt.
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Pressestimmen
"Ein wunderbar zu lesender und lebendiger Bericht, geschrieben mit dem Auge eines Romanciers... das packendste und erhellendste Buch über Afrika, das ich seit Jahren gelesen habe." (Anthony Sampson, Spectator)
"Ein brillanter Bericht über Afrikas ungewöhnlichsten Diktator. Dieses Buch wird ein Klassiker." (Economist)
"Sie hat ein kühles, glänzendes, kaleidoskopartiges Buch geschrieben. Ihr Bericht über den Niedergang Kinshasas und Mobutus Flucht hat etwas von den Afrika-Reiseberichten von Evelyn Waugh." (The Times)
"Frau Wrong hat einen brillanten Bericht über Afrikas ungewöhnlichsten Diktator geschrieben. Wie Ryszard Kapuscinskis Porträt von Haile Selassie aus Äthiopien wird dieses Buch ein Klassiker... Die Geschichte Mobutus ist mit sarkastischem Witz und einem köstlichen Sinn für Ironie, und ziemlich wenig Respekt für den Mann selbst, geschrieben." (Economist)