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Das elegante Universum
 
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Das elegante Universum (Gebundene Ausgabe)

von Brian Greene (Autor), Hainer Kober (Übersetzer)
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Aus der Amazon.de-Redaktion

Eine der paradoxen Feststellungen der modernen Physik lautet: "In ihrer momentanen Formulierung ist es nicht möglich, dass die allgemeine Relativitätstheorie und die Quantenmechanik richtig sind". Beide sind in ihrem jeweiligen Bereich überaus präzise: Die Relativitätstheorie erklärt das Verhalten des Universums im großen Maßstab, während die Quantenmechanik das Verhalten subatomarer Teilchen beschreibt. Unter extremen Bedingungen wie Schwarzen Löchern kollidieren beide Theorien allerdings. Brian Greene, ein Spezialist in der Quantentheorie, glaubt, dass beide Pfeiler der Physik in der Superstring-Theorie vereinigt werden können, einer Theorie für alles. Die Superstring-Theorie ist bereits als Teil der Physik des 21. Jahrhunderts bezeichnet worden, der zufällig bereits im 20. Jahrhundert aufgetaucht ist. Mit anderen Worten: Sie ist noch nicht ganz fertig. Trotz aller Unsicherheiten -- "String-Theoretiker suchen nach ungefähren Lösungen für ungefähre Gleichungen" -- gibt Greene eine Tour d'String, die auch wissenschaftlichen Ansprüchen standhält.

Obwohl Ed Witten vom Institute for Advanced Study in vielerlei Hinsicht der menschliche Held von Das elegante Universum ist, ist dies keine Geschichte über die menschliche Seite der Physik. Greene konzentriert sich auf die Wissenschaft und vermittelt Nicht-Fachleuten zumindest den Eindruck, zu verstehen -- oder eine Ahnung von alldem, was man nicht weiß. Und dies ist bekanntlich ja der erste Schritt zum Wissen... --Mary Ellen Curtis



Neue Zürcher Zeitung

Unterwegs zur Weltformel

Spe. Als die Stringtheorie Anfang der siebziger Jahre aus der Taufe gehoben wurde, stiess sie bei den wenigsten Physikern auf Resonanz. Zu abwegig schien die Vorstellung, dass es sich bei Quarks, Elektronen und anderen Elementarteilchen lediglich um Schwingungsmuster von winzigen Saiten handelt, die in einem zehndimensionalen Raum vibrieren. 30 Jahre später hat sich die Haltung gegenüber der Stringtheorie gewandelt. Sie gilt heute als der aussichtsreichste Kandidat für eine «Theory of everything» – für eine Theorie also, die eine einheitliche Beschreibung unseres Universums von den kleinsten bis zu den grössten Dingen liefern soll. Weshalb sich die Einstellung gegenüber der Stringtheorie gewandelt hat, obwohl man bis heute noch nicht eine exakte Vorhersage aus ihr ableiten konnte, versucht der amerikanische Physiker Brian Greene in seinem Buch «Das elegante Universum» plausibel zu machen.

Greene ist selbst einer der führenden Forscher auf dem Gebiet der Stringtheorie. Und er hat ein erstaunliches Talent, griffige Bilder für komplizierte Sachverhalte zu finden. Das erlaubt es ihm, die Schönheit und die Eleganz der Stringtheorie so herauszuarbeiten, dass sie sich auch dem Laien erschliesst. Zur Beurteilung einer Theorie scheinen ästhetische Kategorien unangemessen zu sein. Was in den Naturwissenschaften zählt, sind experimentell überprüfbare Behauptungen. Wo es jedoch (vorläufig noch) an Fakten mangelt, gewinnen ästhetische Argumente an Gewicht. Zwar würden Mathematiker und Physiker niemals behaupten, dass richtig sein muss, was schön ist. Die Vorstellung, dass nur das Schöne richtig sein kann, ist jedoch tief in ihrem Denken verwurzelt. Das und die Tatsache, dass weit und breit kein anderer Kandidat für eine «Theory of everything» in Sicht ist, ist einer der Hauptgründe für die gewandelte Einstellung gegenüber der Stringtheorie.

Greene verschweigt nicht, dass die Stringtheorie auch nach zwei «Revolutionen» weit davon entfernt ist, eine einheitliche Beschreibung des Mikro- und des Makrokosmos zu liefern. Was man heute in Händen hält, sind seiner Meinung nach die schattenhaften Umrisse einer noch umfassenderen Theorie. Die Durchbrüche der letzten Jahre lassen ihn aber hoffen, dass man mit dieser Theorie auf dem richtigen und möglicherweise endgültigen Weg zur Weltformel ist.


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38 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wenn Strings tanzen!, 29. Dezember 2002
Das Universum im Innersten verstehen zu wollen. Mit einer Theorie das Universum verstehen zu können. Die Frage nach dem Wie und Warum. Die Superstringthorie könnte vielleicht eine Antwort liefern.

Der Autor Brian Greene, selbst wissenschaftlich auf dem Gebiet der Supersting-Forschung tätigt, lässt den interessierten Laien Blicke hinter die lange Entwicklungsarbeit und dem aktuellen Stand (ca. 1995) der Superstringtheorie werfen. Seine Reise beginnt er dabei mit den Relativitätstheorien Albert Einsteins, deren Weiterentwicklungen, spannt den Bogen dann über die Quantenmechanik bis zur Superstringtheorie und der M-Theorie. Zum Schluss erfährt man, welche Auswirkungen die Theorie auf unser Verständnis über das Universum, dessen Entstehung und kosmische Phänomene (zB: Schwarze Löcher) haben könnte.

Wer aber jetzt an mathematische Konstrukte und schwer verstehbare wissenschaftliche Abhandlung denkt, der kann beruhigt sein. Beim diesem ca. 500 Seiten Schmöker handelt es sich um ein populärwissenschaftliches Buch. Aber um was für eines! Der Autor versteht es den interessierten Laien von Anfang an durch die leicht verständliche Darstellung zu faszinieren. Er versucht immer wieder Analogien und Beispiele zu bringen. Vor allem die Relativitätstheorien habe ich so schön und leicht verständlich aber gleichzeitig so umfassend noch nie erklärt bekommen, auch nicht in Stephan Hawkings Büchern. Genial ist auch, wie Dimensionsräume und höhere Dimensionen anhand der Ameise auf dem Gartenschlauch erklärt werden.

Eine kleine Schwäche hat dieses Buch trotzdem. Ungefähr das letzte Viertel des Buches ist etwas mühsam zu lesen, aber mit etwas Konzentration ist auch dies zu schaffen.

Dieses Buch kann jedem empfehlen werden, der sich für die Superstringtheorie interessiert und umfassend darüber informiert sein will. Erst durch dieses Buch verstand ich z.B. einige Kapitel von Stephen Hawkings neuem Buch "Das Universum in der Nußschale" besser und konnte mir ein umfassenderes Bild machen.

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30 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Eine gelunge Einführung in das komplizierte Thema der Stringtheorie, 17. Februar 2007
Von C. Spengler (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Man kennt das Dilemma mit populärwissenschaftlichen Büchern: Zumeist findet sich außer einfacher Sprache und wenigen Beispielen, die vielleicht ansatzweise zum Denken auffordern, wenig. So hat auch Brian Green vollständig auf Formeln verzichtet und gibt zunächst eine sehr leicht verständliche Einführung der Relativitätstheorie und der Quantentheorie, um diese dann in der Stringtheorie zusammenzuführen. Das alles gelingt in hervorragender Leichtigkeit und unbekümmerter Sprache: Das Buch reisst auch jene mit, die schon bei einfacher Schulphysik überfordert waren. Vielleicht muss man deshalb gerade diese Leistung Brian Greens so hervorheben, dass es ihm gelungen ist, ein vortreffliches Werk für den interessierten Laien zu schreiben. Ich selbst habe das Buch genossen und selten aus der Hand legen können.
Andererseits zeigt beispielsweise Roger Penrose, dass man auch durchaus schwere Mathematik an den Leser bringen kann. Ich selbst habe mehrere wissenschaftliche Einführungen und Erläuterungen zur Relativitätstheorie und Quantenmechanik durchgearbeit und mich dann an den Lehrbüchern zur Stringtheorie versucht. Tatsächlich ist die Mathematik dieser faszinierenden Theorie so kompliziert, dass man sie nur in mühseligster Arbeit ansatzweise nachvollziehen kann.
Eben deshalb bietet sich hier Brian Green an: Man weiß zwar nichts über die tatsächliche vorderste Wissensfront der Stringtheorie, kann aber doch im Groben und sehr inspiriert mitreden. Vor allem aber merkt man, dass Brian Green selbst ein Begeisterter ist - und diese Begeisterung überträgt sich durch das gesamte Buch auf den Leser. Ich würde mir nichtsdestotrotz ein Werk wünschen, dass höherere Schulmathematik nicht scheut, um differenzierter an die Stringtheorie heranzuführen - wenn das überhaupt möglich ist.
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21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Das beste Buch über die Superstringtheorie!, 10. Mai 2006
Von isy3 (lebt nun am Bodensee) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REVIEWER)   
Die Superstringtheorie ist wirklich schwer zu verstehen, weil sie sich so völlig von unserer alltäglichen Wahrnehmung unterscheidet. Brian Greene hat sich die Mühe gemacht, den physikinteressierten Laien an diese komplexe Materie Schritt für Schritt heranzuführen. Man kann mit Hilfe seiner anschaulichen Vergleiche tatsächlich die Grundzüge der Superstringtheorie erfassen.

Zugegeben, man muß schon ausgeschlafen an das Werk herangehen, aber man wird mit Anekdoten aus dem Innenleben des Wissenschaftsbetriebes belohnt und mit Forschungsergebnissen über den Aufbau und die Entstehung des Universums, die erstaunlich sind und den geistigen Horizont um mehrere Dimensionen erweitern. Greenes Begeisterung für sein Forschungsgebiet ist ansteckend und wer die entsprechenden Artikel in "Spektrum" oder "Bild der Wissenschaft" verfolgt, bekommt hier eine erstklassige Zusammenfassung neuester Arbeiten der Quantenphysik und Astronomie.

Sieben Sterne für dieses großartige Sachbuch und am Besten gleich noch Greenes Nachfolgeband "Der Stoff aus dem der Kosmos ist" mitbestellen. Beide Bücher gehören unbedingt in die Hausbibliothek.
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5.0 von 5 Sternen Heureka
Ein großartiges Buch, das sich dadurch auszeichnet sich für jeden noch so kleinen Aspekt Zeit zu nehmen und die Dinge dem interessierten Laien zu erklären. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Tagen von Di Volker A. PLIEM veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Wird der LHC in Genf diese Stringtheorie bestätigen?
Gewöhnlich nimmt man an, dass die fundamentalen Bausteine des Universums Elementarteilchen sind. Im Gegensatz dazu steht die Stringtheorie. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Alexander Becker veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Viel Lärm um ....
Die meiste Zeit redet der Autor um den heißen Brei herum. Komische Vergleiche werden bemüht, aber wenn er zum eigentlichen Kern der Stringtheorie kommt fasst er sich sehr kurz und... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Jens Schulze veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Was habe ich da eigentlich gelesen ?
Ja, ich weiß, was; "Das elegante Universum" - ein Buch, welches uns die Geheimnisse des Universums erklären will. Schon klar ... nur ... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von LouZipher veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Top Buch für interessierte Laien!
Um "Das elegante Universum" zu lesen und zu verstehen, bedarf es nicht an Vorwissen. In den ersten Kapiteln erläutert Greene die Grundlagen (Teilchen, Relativitätstheorie,... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Intelligent veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Peinlichkeiten im Weltraum
Ich habe mich schon gequält mit diesem Buch. Nicht weil der Inhalt so unverständlich gewesen wäre. Doch die uneleganten, würdelosen Beispiele, die Brian Greene benutzt (Hänsel und... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von MrToast veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Strings und ein bisschen mehr
Mehr als eine Einführung in die aktuelle Debatte der Kosmologie und Quantenphysik. Ein verständlich formuliertes Buch zu den ganz grossen und kleinsten Dingen der Physik. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Stephan Scotland veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen eine sehr leicht verständliche Einführung der Relativitätstheorie und der Quantentheorie
Als die Stringtheorie Anfang der siebziger Jahre aus der Taufe gehoben wurde, stiess sie bei den wenigsten Physikern auf Resonanz. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. November 2007 von Roland Roth

5.0 von 5 Sternen 2 Bücher
Keine Frage, wenn Sie "Das elegante Universum" lesen, brauchen Sie eine naturwissenschaftliche Vorbildung. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Mai 2007 von Martin Silbernagl

5.0 von 5 Sternen Excellent
Als Physiker kann ich Greenes Leistung nur bewundern. Die Deutschen können es nicht, Wissenschaft einem allgemeinen Publikum zu erklären. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Mai 2007 von Rezensent/Rezensentin

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