Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Ein recht gutes Buch in katastrophaler Übersetzung, 22. Februar 2006
Von Ein Kunde
"Die Römische Armee von Caesar bis Constantin" ist eine Übersetzung von ursprünglich zwei einzelnen Titeln aus der renommierten "Osprey Men at Arms Series". Wer sich für das Thema wirklich interessiert, ist gut beraten, die englischen Originale zu lesen. Denn die deutsche Übersetzung ist offensichtlich ohne nähere Kenntnis der Thematik und überhastet erstellt worden. So hat es ein Weilchen gedauert, bis ich verstanden hatte, daß mit "Schuppenpanzer" die lorica segmentata (Lamellenpanzer) gemeint ist; an vielen Stellen bleibt der Sinn von Satzteilen dunkel, weil das Englisch direkt ins Deutsche übersetz wurde. Ich habe mir nur für ein Beispiel die Mühe gemacht, den Fehler nachzuvollziehen: In dem Buch ist an mehreren Stellen davon die Rede, daß die einfachen Helme der Auxiliartruppen aus "gesponnenem" Metall hergestellt wurden. "metal-spinning" ist der englische terminus technichus, der aber überhaupt nichts mit dem deutschen "Spinnen" zu tun hat, vielmehr handelt es sich um ein Walzverfahren. Daß wiederum das englische "milecastle" unübersetzt bleibt, mag noch angehen, aber "Pompey", statt Pompeius läßt auf nur wenig Sorgfalt bei der Übersetzungsarbeit schließen. Ansonsten enthält das Buch ein gutes Überblickswissen über die römische Armee bis gegen Ende des 2. Jahrhunderts. Für die Zeit der Soldatenkaiser, des Dominats und der Spätantike gibt das Werk so gut wie nichts her und versäumt es fast vollständig, auf die vielfältigen Änderungen einzugehen, die die römische Armee in dieser Zeit durchlaufen hat. In so fern ist der Titel "... bis Constantin" eher irreführend.Fazit: Im englischen Original sicher empfehlenswert für die Legionen des Prinzipats, für die spätere Zeit eher weniger geeignet.
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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Bitte *auf gar keinen Fall* diese Übersetzung kaufen!, 2. November 2006
Man möchte meinen, nach drei oder vier Warnungen, wie schlecht dieses Buch übersetzt ist, kann man es auch gut sein lassen - aber hier noch einmal die Warnung: Sogar wer glaubt, dieses Buch nur wegen der Bilder und ganz grober Informationen kaufen zu wollen, sollte dies lieber lassen. Ich bildete mir - obwohl ich die bisherigen Rezensionen gelesen hatte - ein, für meine Bildrecherche auf die Texte verzichten zu können. Da die Bilder aber erst mit den Begleittexten Sinn ergeben, kommt man um sie einfach nicht herum. Und kein Abschnitt dieses Buches ist wirklich restlos verständlich. Dass bei lateinischen Fachbegriffen kein Genus stimmt, lorica segmentata zu lorica squamata (sic!!), Gallien zu Galiläa wird und diverse Begriffe einfach englisch bleiben, stört da sogar noch am wenigsten (so etwas bekommt man als Lateinlehrkraft ja schließlich alle Tage geboten). Schlimmer ist da, dass ganze Abschnitte sinnentleert sind und sich selbst widersprechen. Ich bin komplett entsetzt, dass eine solche Übersetzung jemals ein Verlagshaus verlassen konnte.
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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Furchtbare Übersetzung, 25. Mai 2006
Ich kann mich einem vorherigen Rezensenten in puncto Qualität der Übersetzung nur anschließen. Anscheinend wurde die Übersetzung nicht einmal redigiert. Neben den bereits genannten Fehlern finden sich Hämmer wie "Marian-Reformen" (für: the marian reforms - die Heeresreformen des Marius), "der späte H. Russell Robinson" (für "the late H. Russell Robinson - der Mann ist nicht verspätet, sondern leider verstorben) und viele mehr, die nicht nur auf ein mangelndes Fachwissen in diesem Bereich sondern auf schlichtweg mangelnde Sprachkenntnisse schließen lassen. Teilweise ist der Text so schlecht übersetzt, dass er praktisch unlesbar wird. Also: Osprey-Serie im Original lesen.
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