Pressestimmen
Faszination Schellack heißt ein im Battenberg Verlag erschienenes Buch von Martin Fischer und Nomen est omen, es handelt sich um eine Ausgabe, die gleichermaßen Seite für Seite die Faszination des Autors von seinem Thema einfängt. Dies ist allein schon wegen der reichhaltigen Bebilderung gewährleistet, welche durch hervorragende Qualität von Druck und Papier auch angemessen zur Geltung kommt. Inhaltlich wird nicht nur auf die Geschichte der Schellackplatte und auf Pioniere ihrer Historie, sondern auch auf alle Teilaspekte rund um unser rundes Objekt der Begierde eingegangen, also auf Phonographen ebenso Grammophone, auf Nadeln wie Nadeldosen. Auch fehlen nicht Tipps zur Pflege, Reparatur und Archivierung der Platte sowie eine bunte Galerie von Labels und Plattenhüllen. Kurz gesagt: 136 Seiten lang optischer Genuß und viel Wissenswertes, ein Buch, welches übrigens auch für den alterfahrenen Sammler noch eine Menge Neuigkeiten bereithält! (FOX auf 78)
Mit diesem Buch möchte Martin Fischer, begeisterter und engagierter Sammler von Schellackplatten, Sammlern und interessierten Laien historische, entwicklungstechnische und sammlungsspezifische Kenntnisse von Phonographen und Grammophonen, Schellackplatten und Nadeldosen vermitteln. Die Schellackzeit bettet er ein in eine umfassende Geschichte der Tonaufzeichnung, wobei er auch auf politische Zusammenhänge etwa den Einfluss der nationalsozialistischen Machthaber auf Musikkultur und Plattenindustrie hinweist ... Wertvoll für Sammler und Tipps zum Sammeln, zur Pflege und Archivierung von Schellackplatten, ebenso Hinweise auf weiterführende und ergänzende Literatur. Besonders erwähnenswert ist die äußerst sorgfältige und aufwendige Gestaltung des Buches mit einer Fülle faszinierender Abbildungen, unter denen sich auch Kurioses findet: etwa die (selbstverständlich verkleinerte) Abbildung der größten Serienplatte der Welt mit einem Durchmesser von 50 cm, aber nur weniger als fünf Minuten Vortragsdauer; oder die kleinste funktionierende Schellackplatte mit 3,33 cm Durchmesser, abspielbar nur auf einem Miniaturgrammophon. (ad marginem)
Martin FIscher beschäftigt sich in seinem Buch Faszination Schellack mit den vielen Kapiteln der Geschichte, der Aufzeichnung, und der Wiedergabe von Geräuschen und Tönen, bzw. der Wiedergabe von Sprache und Musik. Der gelernte physiotherapeut M. Fischer wurde 1971 in Coburg geboren und sammelt seit vielen Jahren begeistert Schellackplatten. Auf seiner Suche nach Informationen und Veröffentlichungen entstand die Idee zu diesem Buch. Dekorative Grammophone, künstlerisch gestaltete Nadeldosen, und seltene Schellackplatten sind mittlerweile gesuchte Objekte und M. Fischer weiß, dass in Kellern und auf Dachböden noch ganze Schätze liegen. Von Erläuterungen einer Diskographie bis hin zur kleinen Reparatur- und Pflegeanleitung von Schellackplatten, wendet sich der Autor nicht nur an Sammler, sondern an alle, die der Faszination Schellack und der daraus resultierenden rauschenden Klangwelt der 20er und 30er Jahre erlegen sind. Das Buch soll Sammlern helfen Hintergründe leichter zu erfassen, zudem wird anschaulich erklärt wie eine Sammlung entstehen kann, und worauf es bei der Pflege ankomm (Dynamite!)
Kurzbeschreibung
Martin Fischer widmet sich in seinem Buch Faszination Schellack den vielen Kapiteln der Geschichte der Aufzeichnung und Wiedergabe von Geräuschen und Tönen, von Sprache und Musik. Hello war das erste Wort, gesprochen von dem genialen Erfinder Thomas Alva Edison, das aufgezeichnet und wiedergegeben werden konnte. Wie bei vielen Erfindungen des ausgehenden 19. Jahrhunderts fanden Grammophon und Schellackplatte durch die Industrialisierung schnell Einzug in die Haushalte. Zunächst in die Wohnzimmer der begüterten Familien, wenig später in nahezu alle Gesellschaftsschichten. Martin Fischer zeigt uns, den Vinyl-, CD- und MP3-Generationen, dekorative Grammophone, künstlerisch gestaltete Grammophon-Nadeldosen, Plattenlabels, Plattenhüllen und -alben. Er führt uns in die Musikwelt der wilden Zwanziger und weist auf viele Besonderheiten dieser Zeit hin. So widmet er auch der Hymne der Selbstmörder ein Kapitel, das dem Phänomen nachgeht, weshalb es eine Welle von Selbstmorden gab, bei denen das Lied vom traurigen Sonntag eine Rolle spielte.