Die hilfreichsten Kundenrezensionen
|
|
15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Hilfreich und praxisnah - sehr zu empfehlen, 16. Juli 2006
Um gleich zu Beginn einem Missverständnis vorzubeugen: Scientific English ist kein Wörterbuch um medizinische oder naturwissenschaftliche Fachtermini ins Englische zu übersetzen. Vermutlich ist es eher entstanden als ein Kollege wie so oft entnervt über dem Skript seines Papers saß und sich abmühte seine ausgefeilten Formulierungen ins Englische zu übertragen. Aber wer kennt das nicht......
Vielmehr ist es eine sehr praxisnahe Hilfe zum Schreiben und Publizieren von Fachartikeln und für das Halten von englischsprachigen Vorträgen. Unterteilt ist das Werk neben dem Vorwort (ertappt fühlte ich mich schon bei dem Hinweis: Kündigen Sie regelmäßig Ihre Dias mit den Worten .."here you can see" an), in Written Publications, Oral presentations, How to submit/Manuskripeinsendung und einem Vergleich zwischen american english und british english.
Der Abschnitt Written Publications ist in sich gegliedert wie ein wissenschaftlicher Artikel, sprich unterteilt in Introduction, Methods, Results, Discussion, Summary und Acknowledgements.
Dem eiligen Anwender kommt auch im Abschnitt Oral presentations die gute Übersichtlichkeit zu Gute. Begrüßung und Moderation, Einleitung, Überleitungen, Dias und Folien, Hervorhebungen, Zusammenfassung, Aufforderung zu Fragen, und Antwort auf Fragen und Einwände (!) sind in diesem Kapitel die einzelnen Abschnitte. Insgesamt sehr praxisnah gestaltet, zahlreiche Beispiele illustrieren die Verwendung der erläuterten Formulierungen und erleichtern das Erstellen von wissenschaftlichen Publikationen und Vorträgen zumindest dem non-native Speaker ganz wesentlich.
Sehr eingehend recherchiert ist auch der Abschnitt über die Unterschiede von american und british English. Dankenswert auch die beiden Musteranschreiben jeweils an englische oder amerikanische Verleger.
Das Glossar (im Wörterbuchstil) ist mit 18 Seiten etwas knapp ausgefallen. Sehr hilfreich ist, dass nach jedem der darin aufgeführten Begriffe auf die Seite verwiesen wird, die die Verwendung erläutert und ähnliche oder synonyme Redewendungen anführt.
Insgesamt eine sehr hilfreiche Formulierungshilfe für Leute, die immer wieder mit wissenschaftlichen Publikationen zu tun haben.
Die beiden Autoren hatten eine wirklich bestechende Idee dieses Buch als Formulierungshilfe für leidgeplagte Paperautoren zu verfassen und es beschleicht mich der Verdacht, dass es sich um Kollegen handelt, die die entnervende Prozedur des (englischsprachigen) Paper Verfassens nur allzu gut kennen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Geniales Praxishandbuch, 16. Dezember 2006
Dieses Buch stellt in erster Linie eine wesentliche Arbeitserleichterung dar, denn es entbindet jeden, der wissenschaftliche Texte in englischer Sprache zu verfassen hat, von der lästigen Pflicht, dutzende Referenzwerke nach geeigneten Sprachmodulen zu durchforsten. Sicherlich findet man etliche der in Scientific English dargebotenen Bausteine auch auf der ein oder anderen Internetseite, ein Teil des Basisvokabulars wird uns allen aus der Schulzeit irgendwie bekannt vorkommen, doch in dieser hervorragend gegliederten und aufbereiteten Form ist das Buch einmalig. Es würde Jahre dauern, wollte man selbst all die Einträge von Scientific English zusammentragen und das Ergebnis sähe wohl eher so aus: Drei bis vier plausibel erscheinende Idiome auf der letzten Tagung, fünf bis sechs praktikabel wirkende Alternativen aus einem Wörterbuch, dazu falsch aufgeschnappte und lediglich vermeintlich korrekte Denglisch-Konstrukte von verschiedenen Kollegen ein mühseliges und oftmals hoffnungsloses Unterfangen, denn eines haben Mediziner und Naturwissenschaftler nicht: Zeit!
Neben dem schriftlichen Teil mit unzähligen, vornehmlich aus der Medizin stammenden Beispielsätzen und nach Schwierigkeit abgestuften Versatzstücken finden sich im mündlichen Teil fertig ausformulierte Sätze, die situationsgerecht eins zu eins übernommen werden können und bei jeder Art des Vortrages, bzw. der öffentlichen Diskussion zum Einsatz kommen sollten. Sprachlich geschliffen, akkurat und authentisch und dadurch für Vertreter anderer Disziplinen (Wirtschaft, Psychologie) ebenso zu empfehlen. Wie haben Sie denn bisher zugegeben, dass Sie die Antwort auf eine Publikumsfrage nicht wissen? Dem plumpen "I don't know" aus der Schule setzen die Autoren clevere Alternativen entgegen: "Answering your question would be outside the scope of my presentation" und "At the moment I don't have enough information at my disposal (to sufficiently answer your question)". Die Schweizer Laborzeitschrift spricht hier von einem "Pool an Strategien für die englische Präsentation". Dieser ist für unbedarfte Neulinge wie für routinierte Fachautoren gleichsam von Nutzen. Erstere werden Kapitel für Kapitel zum gelungenen Fachaufsatz geführt und können anhand des Basisvokabulars rasch voranschreiten. Letztere können ihr bereits solides Wissenschaftsenglisch weiter adaptieren (Aufbauvokabular) und um viele Synonyme und Formulierungsalternativen bereichern.
Mit diesem Buch lassen sich Fachartikel verfassen und einsenden, Tagungen bestreiten und bei einer Auslandstätigkeit Abwechslung in das oft rigide und eingefahrene Sprechmuster des ambitionierten Nichtmuttersprachlers bringen. Außerdem habe ich in dem ganzen Buch keinen einzigen Druckfehler entdeckt; auch hier wurde vorbildlich auf Perfektion lektoriert. Ich jedenfalls bin von dem Konzept begeistert und werde das Buch weiterhin fleißig nutzen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eine echte Hilfe, 5. Juli 2006
Grade bei wissenschaftlichen Arbeiten braucht man sich keinen Illusionen hinzugeben: Die Form besitzt mindestens den gleichen Stellenwert wie der Inhalt, und nicht selten hat man mit seinem plumpen Schulenglisch jede Außenwirkung ruiniert, ungeachtet der Qualität der dargestellten Ergebnisse.
Wie oft sucht man nach alternativen Formulierungsmöglichkeiten - beim fünften Literaturvergleich spätestens gehen einem die Varianten aus - hier schafft dieses geniale Buch Abhilfe, indem es gebrauchsfertige englische Formulierungsvorschläge für die Standardpassagen eines wissenschaftlichen Artikels beispielhaft strukturiert darbietet.
Sinnvoll, vielschichtig, fundiert; eine echte Fundgrube und unschätzbare Arbeitserleichterung. Ich war sehr dankbar für dieses Buch.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
Die neuesten Kundenrezensionen
|