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Buchnotiz zu : Die Zeit, 03.01.2002
Für Ulla Biernat ist das Buch "trotz seiner ethnografischen Schwächen" ein Klassiker unter den Reisebüchern. Dass der Pragmatismus der um 1930 in Persien reisenden Autorin letztlich die Oberhand behält über der von Biernat mit Bedenken konstatierten Neigung zu romantisierender Betrachtung (Landschaftsbeschreibungen mit "Idyllenklischees"), wird seinen Anteil an diesem Urteil haben. Entscheidend aber ist für die Rezensentin die "laienhafte Unentschiedenheit" der Autorin zwischen ihrer Reiselust und einem unüberwindlichen Hang zu warmen Waschwasser und wanzenfreien Feldbetten.
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Pressestimmen
"Die Reiseschriftstellerin verkörpert exemplarisch die Wende, die die Geschichte des Reisens im 20. Jahrhundert genommen hat. Ihr zweiter Reisebericht, Durch das Tal der Mörder, von 1934 markiert den Umschwung: Vorbei war die Zeit der viktorianischen Forscherdilettanten, Laien mussten sich fortan damit begnügen, zum Vergnügen zu reisen." (Die Zeit/ 02.01.2002)
"Trotz aller Offenheit trägt ihr anschaulicher Bericht die koloniale Überheblichkeit, die typisch für westliche Reisende war (und manchmal noch ist)." (WeiberDiwan/Frühjahr2002)