Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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52 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Spannender und hintergründiger Religionsthriller , 20. August 2007
Der Roman bedient sich zweier Zeitebenen, die sich von Kapitel zu Kapitel abwechseln. Der zeitlich ältere und weniger umfangreiche Handlungsstrang ereignet sich im Jahre 62 n. Chr. in Galiläa und Jerusalem. In der im ersten Quartal des Jahres 2007 spielenden Haupthandlung gelangt die israelische Archäologin Dr. Sarah Rosenthal auf einer abenteuerlichen Reise von ihrer Heimat über Deutschland nach Rom, wo es schließlich zu einem dramatischen Showdown kommen soll.....
Marina André verknüpft beide Zeitebenen zu einer inhaltlichen Kontinuität. Neben alten Mythen und Überlieferungen orientiert sie sich hierbei an aktuellen Themen und Forschungsergebnissen. Hierzu zählt die religiöse Rolle der Frau in den antiken Matriarchaten und im frühen Christentum, und die angestrebte Gleichstellung und Ordinierung der Frauen in der römisch-katholischen Kirche. Wie die Autorin in ihrem Nachwort hervorhebt, haben ihr in diesem Kontext die Bücher von Jörg-Walter Langbein ("Das Sakrileg und die Heiligen Frauen", "Maria Magdalena" und das "Lexikon der Biblischen Irrtümer") besondere Einsichten gewährt. Daneben hat sie Erfahrungen von Gleichberechtigungsinitiativen innerhalb der Kirche, sowie neue Erkenntnissen in der Genforschung (Mitochondrien-DNA) und deren Bedeutung für die Archäologie in den Roman einfließen lassen.
Als besonderen Spannungsfaktor kommt noch eine uralte Sekte ins Spiel, die nach Jahrtausenden eine dunkle Prophezeiung erfüllen will......
Angefangen bei seinem gelungenen Cover (Rankenkreuz mit Lichtstrahl vor einem düsteren Hintergrund) bietet das Buch reichlich (Wort)symbolik, z. B. in den Namen der Akteure. Aufgrund seiner naturwissenschaftlichen Elemente erinnert es manchmal an die Thriller von Michael Cordy, wie "Das Nazareth-Gen" oder "Lucifer". Benötigt hierbei jedoch weitaus weniger übernatürliche Mystik als Scott McBains "Judasfluch".
"Die Gegen-Päpstin" ist ein gelungener deutschsprachiger Erstling, der sich durchaus nicht hinter anderen Genreromanen zu verstecken braucht. Gegenüber dem internationalen Erfolgsautor Dan Brown zieht Martina André nicht nur in ihrem Nachwort eine klare Trennung zwischen Fakten und Romanfiktion, sie kommt sogar ohne Heiligen Gral und Tempelritter aus.........
....was jedoch ihren bereits für September 2007 avisierten zweiten Roman "Das Rätsel der Templer" mit Spannung erwarten lässt.
5 Sterne, weil der Werbe-/Umschlagstext: "Packend, brisant und hintergründig: ein Religionsthriller der besonderen Art" absolut zutreffend ist.
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42 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Super spannend!!!, 23. April 2007
Eine israelische Archäologin findet in Israel 2 alte Leichen. Bei einer soll es sich um Maria von Magdala handeln. Schnell wird bekannt, was da gefunden wurde. Von da an wird das ruhige Leben von Sara völlig umgeworfen. Sie flieht nach Deutschland, da ihr irgendjemand nach dem Leben trachtet. Dort angekommen geht alles erst so richtig los..., sie findet Hilfe und Unterstützung bei dem Beginen-Orden...und zu allem Überfluß verliebt sie sich auch noch.....
Mit einer mitreißenden Geschwindigkeit geschrieben, einmal angefangen, konnte ich nicht mehr aufhören....Spannung pur plus Romantik und Gefühle.Ich konnte mich zu jeder Zeit in die Geschichte hineinversetzen, die Orte und Personen in den Szenen sind sehr gut beschrieben, ohne, dass es langweilig wurde. Gut gefallen hat mir der Wechsel zwischen den kurzen geschichtl. Szenen und der heutigen Zeit. Wirklich sehr empfehlenswert!!!
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74 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Spannender und hintergründiger Religionsthriller, 13. Oktober 2007
Die Romangeschichte bedient sich zweier Zeitebenen, die sich von Kapitel zu Kapitel abwechseln. Der zeitlich ältere und weniger umfangreiche Handlungsstrang ereignet sich im Jahre 62 n. Chr. in Galiläa und Jerusalem. In der im ersten Quartal des Jahres 2007 spielenden Haupthandlung gelangt die israelische Archäologin Dr. Sarah Rosenthal auf einer abenteuerlichen Reise von ihrer Heimat über Deutschland nach Rom, wo es schließlich zu einem dramatischen Showdown kommen soll.....
Marina André verknüpft beide Zeitebenen zu einer inhaltlichen Kontinuität. Neben alten Mythen und Überlieferungen orientiert sie sich hierbei an aktuellen Themen und Forschungsergebnissen. Hierzu zählt die religiöse Rolle der Frau in den antiken Matriarchaten und im frühen Christentum, und die angestrebte Gleichstellung und Ordinierung der Frauen in der römisch-katholischen Kirche. Wie die Autorin in ihrem Nachwort hervorhebt, haben ihr in diesem Kontext die Bücher von Jörg-Walter Langbein ("Das Sakrileg und die Heiligen Frauen", "Maria Magdalena" und das "Lexikon der Biblischen Irrtümer") besondere Einsichten gewährt. Daneben hat sie Erfahrungen von Gleichberechtigungsinitiativen innerhalb der Kirche, sowie neue Erkenntnissen in der Genforschung (Mitochondrien-DNA) und deren Bedeutung für die Archäologie in den Roman einfließen lassen.
Als besonderen Spannungsfaktor kommt noch eine uralte Sekte ins Spiel, die nach Jahrtausenden eine dunkle Prophezeiung erfüllen will......
Der vorgelesene Roman bietet reichlich (Wort)symbolik, z. B. in den Namen der Akteure. Aufgrund seiner naturwissenschaftlichen Elemente erinnert es manchmal an die Thriller von Michael Cordy, wie "Das Nazareth-Gen" oder "Lucifer". Benötigt hierbei jedoch weitaus weniger übernatürliche Mystik als Scott McBains "Judasfluch".
"Die Gegen-Päpstin" ist ein gelungener deutschsprachiger Erstling, der sich durchaus nicht hinter anderen Genreromanen zu verstecken braucht. Gegenüber dem internationalen Erfolgsautor Dan Brown zieht Martina André nicht nur in ihrem Nachwort eine klare Trennung zwischen Fakten und Romanfiktion, sie kommt sogar ohne Heiligen Gral und Tempelritter aus.........
Die Hörbuchumsetzung des Romans ist der professionellen Rundfunksprecherin und Ensemblemitglied des Münsteraner Wolfgang Borchert Theaters, Anja Bilabel, auf der ganzen Linie gelungen. Mit ihrer (dem Zuhörer bereits von Beginn an irgendwie vertrauten) Stimme erweckt sie die verschiedenen Charaktere zum Leben. Sie verleiht dem gesamten Szenario eine besondere Plastizität und fördert die bereits im Roman vorhandene Spannung. Die Hörbuchversion der "Gegen-Päpstin" kann besonders für, bzw. gegen lang(e)-weilige Autobahnfahrten empfohlen werden.
5 Amazonsterne.
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