Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Absolut nicht mein Geschmack..., 12. März 2007
Eigentlich haben mich Romane die auf Computer- und Videospielen basieren immer sehr gut unterhalten können. Meistens handelte es sich dabei um einfach zu lesende Fantasy (Warcraft, Everquest) oder Science Fiction (Starcraft) Kost, die für den ein oder anderen netten Abend sorgte.
Aber das erreicht das Buch "Das Lied des Sturms" leider nicht im geringsten.
Das Problem was ich mit dem Buch habe, ist, dass es absolut nicht in der Lage ist mich in die Welt von Final Fantasy zu versetzen. Es ließt sich eher so, als würde man jemanden dabei zuschauen, wie er gerade am Computer sitzt und das Spiel spielt. Dies scheint auf jeden Fall die Autorin getan zu haben, weil anders kann ich mir nicht erklären wie Formulierungen wie z.B. "Und Al führte seine kürzlich erlernte Kampftechnik "V-Schlag" aus, während Iris ihren Heilspruch "Heilen" sprach" zustande kommen. Zuerst hatte ich ja gehofft, dass dies ein Einzelfall war, aber das ganze Buch ist voll davon. Ich habe keinen Ausschweifenden Erzählstil Marke Tad Williams erwartet, aber noch plumper hätte man es nicht mehr beschreiben können. Im Internet gibt es haufenweiße Fanfiction, die das wesentlich Anspruchsvoller schafft.
Mein zweiter Kritikpunkt sind die häufig sehr kindlich geführten Dialoge. Eigentlich beziehe ich mich ungern auf andere Rezensionen, aber der Manga ohne Bilder beschreibt das Ganze doch am besten. Besonders Iris fällt mir ihrer hippen überdrehten Art sehr negativ auf. Für japanische Verhältnisse sicher normal und in den Spielen gab es auch den ein oder anderen witzig geführten Dialog, aber in dem Buch nervt es nach kurzer Zeit nur noch.
FAZIT:
Es gibt eigentlich niemanden, dem ich das Buch ruhigen Gewissens empfehlen könnte, außer vielleicht Hardcore Final Fantasy Fans, die nebenbei noch ein faible für Mangas haben. Aber auch sie sollten keinen allzu hohen Anspruch haben.
Absolut falsche Erwartungen gehabt....
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Unterhaltsames Buch, mit kleinen umsetzungsfehlern, 21. November 2006
Ich hab den ersten Roman jetzt durchgelesen. Mir gefällt er übrigends sehr gut. Die Erzählweise ist schön ins deutsche gesetzt worden und liest sich sehr flüssig. Auch die Übersetzung an sich gefällt mir sehr gut. Die Aufmachung gefällt mir auch. Vorallem, das Farbseiten vorhanden sind, sagt mir sehr zu.
Doch ein paar kleinigkeiten Stöhren mich an der Umsetzung. Und zwar die Namensgebung von manchen Orten und Namen. Mir als Final Fantasy XI Spieler
fallen diese Fehler natürlich sofort auf. Leute die das Spiel nicht kennen, werden gar keine fehler erkennen.
Mir ist aufgefallen das der Name des Zwielichtgottes Promathia falsch geschrieben wurde. Er wurde im Roman Promasia geschrieben. Da er aber nur bisher einmal im Roman erwähnt wurde kann es sich auch um einen Druckfehler handeln ^^.
Der Fort Ghelsba wurde im Roman zum Fort Gesba oder so ähnlich. Da dies des öftern auftauchte, gehe ich davon aus das es kein Druckfehler war ^^. Außerdem wurde am ende die Stadt Jeuno zu Jueno. Dieser kleine Buchstabentausch, ist mir aber erst gar nicht aufgefallen. Auf diesen Fehler hatte mich ein Freund aufmerksam gemacht ^^.
Ansonsten ist mir aufgefallen, das Lucius manchmal Lusius und manchmal Lucius geschrieben wurde, obwohl es sich immer um den selben Charakter handelte.
Außerdem wurden in einem Kapitel die Mythril Musketiere zur Garde Mislir, was erst ein wenig verwirrung in mir hervorgerufen hat.
Dies waren aber nur kleine fehler die nur nebenbei aufgefallen sind. An sich finde ich den Roman gelungen, und wenn man darauf achtet, das solche fehler vielleicht in den nächsteren Bänden vermieden wird, werden sie bestimmt noch besser ^^. Wegen diesen kleinen fehlern, bekommt der Roman nur 4 Sterne. Für Final Fantasy XI Spieler wärmstens zu Empfehlen. Leute die das Spiel nicht kennen, können einer hübschen Fantasy Geschichte folgen, haben aber nicht diesen Wiedererkennungsfaktor wie kenner des Spiels.
Ich hoffe natürlich, das mehr Bände als die ersten 6 hier in Deutschland erscheinen. Ich kann gar nicht erwarten Band zwei in den Händen zu halten ^^.
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10 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Chance vertan !, 27. November 2006
Welch eine Möglichkeit. Eine perfekt ausgearbeitete Spielwelt, fast 20 Jahre lang Material aus Computerspielen. Die Autoren der Spielserien sind bekannt für intensiv ausgearbeitete Geschichten und Hintergrundinformationen. Zudem lässt der Titel "Lied des Sturms" auf eine epische Story hoffen.
Einiges konnte man erwarten. Eine komplexe, epische, auf mehrere Bände ausgelegte Fantasygeschichte mit fernöstlichen Elementen.
Keine der Erwartungen konnte erfüllt worden. "Lied des Sturms" ist eine einfach gestrickte Geschichte mit klischeehaften Charakteren und infantilen Schreibstil. Teilweise hat der Leser das Gefühl, die Sprechblasen eines Mangas seien hintereinander auf Romanpapier verbannt worden. So kommt es, dass Dialoge oft im Stil von "Hey ?", "was ist?", "igitt", "Häh?" ablaufen. Das Buch ist sehr dünn (weniger als 300 bedruckte Seiten mit grosser Schrift).
Kaum ein Roman also für erwachsene, anspruchsvolle Fantasy Leser.
Sieht man von dieser Tatsache ab, kann man immerhin noch einiges positives entdecken. Die Autorin schafft es sehr gut, eine Computerspielatmosphäre auf Papier zu bringen. Und genau darum geht es offenbar in dem Buch. Das Lesegefühl gleicht einem Spielgefühl der bunten Final Fantasy XI Welt, man hat förmlich das Gefühl, die Protagonisten werden mit einem Joypad durch die Geschichte geführt. Sogar der Erwerb einer Rüstung durch Verkauf einer bei Goblins gefundenen Wurst wird beschrieben.
Leser, die nicht zu hohe Erwartungen stellen und ein Computerspiel nicht nur spielen, sondern auch lesen wollen, werden ihre Freude haben. Allen anderen, die vielleicht auch vom neuen Film "Advent Children" fasziniert sind, sei abgeraten.
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