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Das Räderwerk  der Freiheit. Für einen radikalen Kapitalismus.
 
 

Das Räderwerk der Freiheit. Für einen radikalen Kapitalismus. (Taschenbuch)

von David D. Friedman (Autor)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Books on Demand GmbH; Auflage: 1 (April 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3833005297
  • ISBN-13: 978-3833005299
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 498.818 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Neue Zürcher Zeitung

Ein radikaler Marktwirtschafter

Im Vergleich mit ihm wirkt selbst sein als ultraliberal verschrieener Vater Milton (der Nobelpreisträger von 1976) wie ein biederer Sozialdemokrat. Die Rede ist von David Friedman. Er hat den Liberalismus seines Vaters 1973 in dem Buch «The Machinery of Freedom» zu einem radikal-individualistischen Anarchismus weiterentwickelt. Dabei wird selbst die Privatisierung der inneren und äusseren Sicherheit ins Auge gefasst. Nun ist das in Amerika zum Kultbuch avancierte Werk auch in Deutsch unter dem Titel «Das Räderwerk der Freiheit» erschienen. Eine derartig scharfe Perspektive wie jene David Friedmans könnte überaus irritierend wirkend, wäre sie mit einer dogmatischen Geisteshaltung verbunden. Gerade dies aber vermeidet der Autor. Immer wieder versucht er, auch mit empirischen Beispielen – etwa dem nichtstaatlichen Rechtssystem im mittelalterlichen Island – den Realismus seiner radikalen Anschauungen zu betonen. Und so legt er Stück für Stück den Nutzen dar, den jeder hätte, würde man die Dinge nicht vom Staat, sondern von den Menschen selbst freiwillig erledigen lassen. Manchmal – etwa im Falle der Landesverteidigung – hat selbst er Zweifel. Dies ist ein Buch, das zum Nachdenken über das Äusserste einlädt.



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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wer für den Staat ist, muss sich was neues einfallen lassen, 30. Januar 2005
Von Ein Kunde
Der romantische Anarchist will zuerst staatsfrei sein. Und dann kommen die "Vernünftigen", und fragen wie denn z.B. Sicherheit, Straßen, Schulen und Altersvorsorge funktionieren sollen.

Wo die Romantiker blass aussahen, gibt David D. Friedmann Antworten. Von Romantik ist da keine Spur, das ist Ökonomie pur, und auch wer sein erstes Semester VWL noch vor sich hat, versteht was Friedman schreibt.

Die Produktion von Brot ist ohne Zweifel wichtig, und funktioniert privat sehr gut. Der schlechteste Unternehmer ist der Staat, warum überlassen wir dem Staat dann die Produktion von wichtigen Gütern wie Sicherheit, Gesundheit und Erziehung?

Wer Antworten sucht, warum Anarchie funktionieren kann, ohne sich durch die "Altmeister" wie Bakunin durchzubeißen, wer wenig Theorie und viel Praxis sucht, der ist hier richtig.

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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen ein plädoyer für die freiheit, 22. Juli 2004
Die frage ist nicht: welche aufgaben des staates kann man privatisieren, sondern: braucht es überhaupt einen staat? Friedman stellt bereiche vor, die keinen staat brauchen: schulwesen, verkehr, zivilrecht, pensionssystem. Sogar für strafvervolgung und landesverteidigung werden möglichkeiten für private dienste aufgezeigt.

Friedman nennt sich libertär. liberal ist im zu schwammig, bzw steht liberal in den USA eher für links. Gewissermaßen ist er ein radikaler . Genauso ist er aber das gegenteil eines radikalen, da er ja niemanden seinen willen aufzwingen will.

David Friedman ist kein dogmatiker. Er will keine neue partei, keine neue sekte oder religion. Er will für seine ideen werben und eine diskusion in gang bringen.
Das buch ist auch ausgesprochen unterhaltsam. Immer wieder fasziniert der autor mit überraschenden vergleichen und humorvollen, pointierten geschichten.
Gerade weil dieses buch, vor allem für europäer, so unerhört radikal ist, kann es ein wichtiger denkanstoss für die wirtschaftspolitik sein.

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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Stimmen aber auch alle Annahmen?, 6. Juli 2007
Meistens, das ist schon ärgerlich, kauft man sich ja die Bücher, in denen nur das drinsteht, was man ohnehin schon denkt, oder das, was man gerne endlich mal hören möchte.
Umso besser, dass es auch Bücher wie dieses gibt, in denen Stellungen bezogen werden, in denen sich nicht der Mainstream tummelt. Erfrischend. Bewußtseinserweiternd.
Friedman erklärt mit unterschiedlichen ökonomischen Überlegegungen, dass wir unser Zusammenleben auch gänzlich ohne Staat gestalten könnnten, beginnend mit Sicherheit und Justiz und endend mit dem Problem anderer Gemeinschaftsgüter, wie z.B. den begrenzten natürlichen Ressourcen oder der Landesverteidigung. Weil er Argumente benutzt, die ich so noch nirgendwo sonst gelesen habe, gelingt es ihm, beim Leser einen Perspektivwechsel hervozurufen: was wäre wenn...?
Und eine Gesellschaft mit gerinstmöglichem Zwang - was ist so falsch daran?
Nun, nachdem einige Monate vergangen sind, seit ich Friedmans Buch gelesen habe, kommen mir auch immer mehr kritische Gedanken. Stimmt es etwa, dass sich Menschen, wie die Ökonomie annimmt, immer zu ihrem größtmöglichen Nutzen verhalten? Ist es nicht intellektuell redlicher von einer Begrenztheit der menschlichen Vernunft auszugehen, die beispielsweise dazu führen könnte, dass Jugendliche, auf die kein Schulzwang ausgeübt wird, sich einfach vor einer zeitraubenden und anstrengenden Schulausbildung drücken würden, was dann später zu immensen Nachteilen für sie führen würde, u.ä. ...
Und ist ein mitdenkender und mitsorgender Staat für viele Menschen nicht auch von großem Nutzen - gerade wenn sie nicht über die Talente und Gaben des Universitätsprofessors David Friedman verfügen, der sich als Sohn eines Nobelpreisträgers wohl auch in einer "pur" libertären Gesellschaft gut würde durchschlagen können?
Es ist immer einfach gegen den Staat zu wettern, wenn man selbst in ein reiches Elternhaus geboren und von Mutter natür mit Genialbegabung ausgestattet wurde...
Uuups, habe ich da eben gerade etwa behauptet "das Sein bestimmt das Bewußtsein"??? War gar nicht so gemeint... Im Gegenteil - ich könnte mir eine libertäre Welt auch sehr spannend vorstellen - vorausgesetzt, die Menschheit hätte einen größeren Grad an spontaner Solidarität und Nächstenliebe erreicht. Aber dann würde ja auch der Kommunismus funktionieren, gelle? :-)
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Vor 9 Monaten von Frank Reibold veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Eine Utopie aber eine sehr interessante
Friedmann versucht uns hier seine Version einer perfekten Gesellschaft aufzudrücken. Er kommt dabei immer wieder auf die selbe Argumentation zurück. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Mai 2005 von rhuber45

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