Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Deutlich besser als die sehr gute Erstausgabe, 4. März 2004
Fundiert, gut lesbar und praxisorientiert war Hanf in der Medizin bereits 1997, als es als TB im Karl Haug-Verlag erschien. Seither ist viel geschehen: Dronabinol (synthetisches THC, Hauptwirkstoff der Cannabispflanze) wurde verschreibbar, sowohl in Österreich als auch in Deutschland gibt es je einen Menschen, dem der Hanfkonsum aus therapeutischen Gründen gestattet wurde, ein Spray auf der Basis natürlichen Cannabis steht in Großbritannien vor der Zulassung, Holland vertreibt medizinisches Marihuana über die Apotheken... und auch die Forschung hat keineswegs Halt gemacht, sondern sich im Gegenteil verstärkt darum bemüht, sinnvolle Anwendungsmöglichkeiten der grünen Kraft zu untersuchen anstatt weiterhin Argumente der Verunglimpfung zu konstruieren. Dr. Grotenhermen, Pionier der Hanfmedizin, hat den erklärenden Teil (geschichtliche Hintergründe, Chemie, Wirkungsweise, „Beipackzettel", Tipps zur Einnahme und Dosierung) der Erstauflage überarbeitet und ein sehr breites Kapitel überwiegend neu hinzugefügt: Beinahe die Hälfte des Buches widmet sich den Krankheiten und Symptomen, bei denen Cannabis und Cannabinoide wertvolle Linderung versprechen. Der sachliche Tonfall ist geblieben - es ist erfrischend, zu diesem Thema zwischen hass- und angstverzerrter Propaganda und verklärter Beweihräucherung eine Stimme zu vernehmen, die die (überwältigenden) Fakten für sich selbst sprechen lässt. Diese umfassen erfreulicherweise auch wirklich (mutige) praxisbezogene Tipps: „Professor Brenneisen hat als optimale Decarboxylierungs-Bedingungen (Anm.: Umwandlung der in der Pflanze vorliegenden, unwirksamen THC-Säure in aktives THC) eine fünfminütige Erhitzung (Anm.: in Öl) bei 200 bis 210 Grad ermittelt." Ein perfektes Sachbuch: klar, kompetent, knapp und dabei dennoch umfassend.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Empfehlenswert !, 5. Mai 2004
Ein sehr informatives Buch, welches aktuelle politische und medizinsche Entwicklungen und Forschungsergebnisse vermittelt. Ich habe auch das Buch von Lester Greenspoon gelesen und war gespannt, was es Neues gibt hinsichtlich dieser viel zu wenig diskutierten Thematik. Empfehlen möchte ich an dieser Stelle auch das Buch "Cannabis Mythen - Cannabis Fakten", welches gerade in deutscher Sprache von Mathias Bröckers herausgegeben wurde. Ärgerlich ist die Kriminalisierung von Jugendlichen und Erwachsenen aufgrund falscher Gesetzgebung und Unwissenheit. In diesem Sinne: "Legalize It !"
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Nüchtern, klar und kompakt, 13. Oktober 2003
In nur hundert Jahren durchlief Cannabis die Entwicklung vom gebräuchlichen Medikament zur verachteten Droge. Ihr medizinisches Potenzial geriet weitgehend in Vergessenheit und wurde auch durch die Wiederentdeckung der Nutzpflanze Hanf diesem kaum entrissen. Ungeachtet der Faktenlage wird Cannabis nach wie vor vom Gesetz als „nicht verschreibungsfähiges Suchtgift" eingestuft: „medizinisch nicht mehr vernünftig", wie es das Autorenduo vorsichtig formuliert. Die Heilpflanze Hanf berührt wie kein anderer Aspekt eine gesellschaftliche Tabuzone; Aufklärung und fundierte Information sind daher in keinem Bereich wichtiger. „Hanf als Medizin" nimmt Aspekte der beiden bis zum Erscheinungszeitpunkt wichtigsten populären Bücher zum Thema - ethnologische aus „Hanf als Heilmittel" von C. Rätsch, individuell-medizinische aus Grinspoons „Marihuana, die verbotene Medizin" - und schreibt sie mit den Ergebnissen der jüngsten wissenschaftlichen Studien zu einer kompakten und lesbaren Information zusammen. Hanf wird in diesem Buch nicht glorifiziert, sondern in seinem enormen Potenzial als nebenwirkungsarmes und sehr sicheres Therapeutikum seriös dargestellt. Eine wichtige Publikation, die viel zur „Wiederentdeckung einer Heilpflanze" beitragen sollte.
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