Die hilfreichsten Kundenrezensionen
|
|
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein Buch wie ein (französischer) Film...., 6. Mai 2003
Christian Oster hat schon viele Bücher und Kinderbücher in Frankreich veröffentlicht - mit diesem hier gelang ihm der Durchbruch, und inzwischen wurde er auch ins Englische übersetzt (das will was heissen, ganze 3 % aller englischsprachigen Bücher sind Übersetzungen). Luc Gavarine, der Held des Romans, ist am ehesten sowas wie ein romatischer Sonderling und Loser- aber einer von der liebenswürdigen Sorte. Er liebt die Frauen, aber irgendwie lieben sie ihn nicht zurück und verlassen ihn: das Phänomen, das jemand "einfach zu nett" ist halt... Gerade hat er seine Arbeit verloren (was ihn nicht wirklich berührt, er will einfach nur das Geld für die Miete), später auch seine "Freundin", die er im Blumenladen angesprochen hat (das betrübt ihn schon eher). Jetzt wünscht er sich nichts mehr als "ein bißchen Liebe". Und beschliesst, die Frau zu lieben, die er im Schwimmbad gesehn hat- hochschwanger. Lohnt sich das Buch denn nun? JA. Denn in den guten Passagen ist das Buch unglaublich humorvoll und lakonisch, der Autor spielt geschickt mit der Perspektive, indem er die Leser mitunter persönlich anspricht. Manche Sätze erstrecken sich über eine 3/4 Seite- dann liest man wieder knappe Dialoge, die durchaus von Birgit Vanderbeke sein könnten (und deren Bücher finde ich phantastisch). In den schlechten Passagen - die gibt es durchaus- wiederum ist das Buch wie ein langatmiger französischer Film mit wildgemusterten Tapeten mit wenig Handlung - man wünscht sich nur noch, das da jemand endlich mal die Klappe hält und lieber weiter Kette raucht und/oder Wein trinkt...
|
|
|
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Blind Date im Schwimmbad, 6. August 2001
Von Ein Kunde
Erst war er ein verlassener Mann mit einer zu grossen, leeren Wohnung. Zur Wohnungstür hat er obendrein den Schlüssel verloren, ist mithin obdachlos, denn die bisherige Partnerin hat den Zweitschlüssel und zu fragen traut er sich nicht. Dann ein Treff mit einer Ex im Schwimmbad. Die kommt, doch derweil sieht er "sie". Hochschwanger. Ohne viele Worte beginnt das neue Leben. Schon am nächsten Tag begleitet er sie im Zug zu ihrem Bruder. Das Kind kommt fast im Zug, er wird von allen als Vater gesehen - ein neues Leben mit Frau, Kind, Höhle (statt großer Wohnung) beginnt...
|
|
|
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
voll daneben, 11. August 2006
da ist es, das schlechteste buch, dass ich jemals gelesen habe. naja - eins der schlechtesten. mögen es manche menschen noch so lustig finden, mit angebrochenen halbsätzen berühmt zu werden, sprachlich ist das buch einfach extrem nervig - mit hohem aggressionspotential. wo ist die linie? wo ist die spannung? wo ist witz? ganz zu schweigen von geist und ausdruck? wo ist überhaupt irgend etwas in diesem buch?
soll das alles sein? das buch endet, wie es sprachlich über viele seiten wirkt. hohl, viele worte - kein inhalt. nein danke lieber autor, da ist die studie eines telefonbuchs teifsinniger.
|
|
|
|