Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Familiengeschichte aus der Kaiserzeit, 5. Januar 2008
Käthe Volpert, Tochter eines Tischlermeisters aus Dresden,lernt den Sohn des bankrotten Fuhrunternehmers Wolkenrath kennen und lieben. Alexander Wolkenrath und Käthe heiraten,aber die Ehe hält nicht was sie versprochen hat. Alexander ist mehr mit sich und seinen immerwieder schlecht gehenden Geschäften beschäftig, als mit seiner Frau. Käthe gewinnt immer mehr den Eindruck, dass Alexander sie nur geheiratet hat , um seinem elenden Elternhaus zu entfliehen.Nach anfänglichen Schwierigkeiten werden auch endlich die ersehnten Kinder geboren, doch die Leidenschaft, die bei Alexander nie besonders ausgeprägt war,verliert sich mehr und mehr und so wendet sich Käthe einem anderen Mann zu. Mit ihrer Familie und ihrem Geliebten erlebt Käthe die politisch aufregenden Zeiten der Jahrhundertwende, sieht ihre Kinder groß werden und sich entwickeln.Ein letzter Schicksalsschlag verschlägt sie nach Hamburg, wo sie hofft endlich Ruhe zu finden.
Ein praller Familienroman,der nur so strotzt von Ereignissen.Die Charaktere sind gut herausgearbeitet und beschrieben und auch die Stimmung der damaligen Zeit konnte man gut nachvollziehen.Gern hätte ich noch mehr erfahren über die Ereignisse um Rosa Luxenburg und Karl Liebknecht,die Personen, die die Arbeiterbewegung nach dem 1. Weltkrieg maßgeblich mitbestimmten. Einzig die Zeit, die Käthes Töchter Stella und Lisbeth bei ihrer Tante verbrachten , fand ich etwas ausschweifend.
Alles in allem hat mich dieses Buch gut unterhalten und ich empfehle es gerne weiter.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Schöne Familiensaga, aber etwas schwache Sprache, 6. August 2009
Der Klappentext umreißt die Grundhandlung des Buches sehr gut. Familiengeschichten, überhaupt über mehrere Generationen hinweg, haben ihren ganz besonderen Reiz.
Die Hauptprotagonistin ist jedenfalls Käthe, Tochter eines Dresdner Tischlermeisters, die wohlbehütet und geliebt aufwächst. Seit dem Tod ihrer Mutter führt sie ihrem Vater den Haushalt und frönt nur einer Leidenschaft - das Trinken heißer Schokolade. So lernt sie schließlich den eleganten, gebildeten und charmanten Alexander Wolkenrath kennen und wird schließlich seine Frau.
Das Leben der jungen Familie und das ihrer Kinder ist die eigentliche Geschichte.
Ehrlich muss ich gestehen, dass ich nach den ersten 20 bis 50 Seiten meinte, das Buch nicht weiterlesen zu wollen. Zu banal erschienen mir die Geschehnisse, zu schwach der Schreibstil und zu wenig die Spannung. Das Erzähltempo und auch, dass wirklich etwas Leben in die Geschichte kommt, ändert sich erst, als Käthes und Alexanders Kinder schon halbwüchsig sind. Vesper bietet nun dem Leser die Möglichkeit, die Erlebnisse aus den verschiedensten Blickwinkeln der Familie zu sehen, wenngleich dabei die Herren der Schöpfung etwas zu kurz kommen. Es wird sehr ereignisreich, die Perspektiven wechseln und somit kommt die Erzählung in Schwung. Nur sprachlich bleibt alles etwas lau.
Die Autorin ist zwar bemüht, beim Leser Empathie zu wecken, was ihr zeitweise auch gelingt, aber im Großen und Ganzen ist der Schreib- und Erzählstil zu farblos.
Die Charaktere wiederum sind vielschichtig und glaubwürdig. Werden von den Frauen der Wolkenraths einem auch die Beweggründe und Gedanken näher gebracht, so bleibt der Leser gegenüber den Männern hier im Unklaren. Man hätte manchmal gerne mehr über Alexander Wolkenraths Gedanken, Beweggründe und auch berufliche Tätigkeit erfahren, was einem die Autorin aber komplett verwehrt.
In der Zeit in der die Wolkenraths ihren Alltag meistern, fällt auch der erste Weltkrieg, den die Autorin mit viel Feingefühl nachvollziehbar dargestellt hat.
Im Grunde eine unterhaltsame Lektüre, die alles beinhaltet, was man sich von einem Roman über eine Familie erwartet. Nur das gewisse Etwas" fehlt, dass aus dem ganz passablen Buch ein wirklich gutes Buch macht.
Wennvon Amazon aus möglich, gäbe ich 3,5 Sterne, so bleiben es aber leider nur bei 3
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Traumhaftes Buch!, 16. Dezember 2007
Man kann nicht mehr aufhören zu lesen und steckt mittendrin im Geschehen. Die Geschichte über die Frauen der Wolkenraths von Elke Vesper lässt einen nicht mehr los. Man lacht, trauert, bangt und leidet mit den Charakteren, die mit einer solchen Tiefe beschrieben sind, dass man sich in mindestens Zwei von ihnen am Ende des Buchs verliebt hat. Die Geschichte verliert nie an Spannung und ganz nebenbei bekommt man viele historische Informationen über eine wahrlich interessante Zeit. Am Ende des Buches wünscht man sich nur eins: Dass die Geschichte da wo sie endet, 1920 in Hamburg, noch fortgeführt wird.
Absolut zu empfehlen!
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