Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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40 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein spannendes Buch, nicht nur für Fans paranormaler Geschichten, sondern auch allen Krimi-Lesern zu empfehlen, 25. Mai 2008
Jessie McQuade ist Polizistin in Miniwa, eine Kleinstadt in Wisconsin. Sie liebt ihren Job und nimmt ihre Arbeit sehr genau. Ihr jungenhaftes Auftreten hat ihr zwar einige Kumpel beschert, aber wenig echte Freunde und schon gar keinen Liebhaber.
Aber das Blatt scheint sich zu wenden, als Jessie auf der Jagd nach einem vermutlich tollwütigen Wolf, der in einen Autounfall verwickelt war und die Autofahrerin gebissen hat, auf den Indianer William Cadotte trifft - nackt, nachts, mitten im Wald.
Und so ist Jessie nicht nur mit einem immer wunderlicher werdender Fall um einen tollwütigen riesigen Wolf verwickelt, der die Stadt Miniwa in Atem hält, sondern hat auch mit ihren Gefühlen gegenüber William zu kämpfen, der ihr genauso viel Angst macht, wie er sie sexuell und gefühlsmäßig anzieht.
Die Hauptprotagonistin ,Jessie` ist eine höchst interessante Persönlichkeit und entspricht voll dem Klischee der Kollegin der Truppe, die aufgrund ihrer jungenhaften Art, zwar viele Kumpel, aber keinen Liebhaber hat. Ihr Mundwerk und ihr Auftreten tun das übrige, worüber ich mich mehr als einmal köstlich amüsiert habe.
So war ich vollauf damit beschäftigt, die Figur Jessie kennenzulernen und ihre persönlichen Fassetten zu erkunden.
Da das Buch in Ich-Form geschrieben ist, erfährt der Leser sehr viel über Jessies Persönlichkeit und ihre Gedankenwelt. Leider erfährt man so sehr wenig über die Sichtweisen und Gefühle des Helden William. Überhaupt bleibt diese tolle Figur völlig im Dunklen, was ich für sehr schade halte.
Einerseits hat es mir also nicht gefallen, dass man zu wenig Persönliches über den Hauptprotagonisten erfährt, andererseits hat es meines Erachtens, die Spannung entschieden gesteigert, da man ebenso lange im Dunkeln tappt, wie die Figur Jessie.
Ich persönlich fand die Geschichte sehr spannend, ich würde sogar sagen ,nägelkauend spannend` und sie hat mich in ihrem Verlauf oft genug überrascht. Dabei wäre anzumerken, dass ich kein Krimi-Leseprofi bin und niemals vorher herausfinde wer der Mörder ist. Ergo - es ist also recht leicht, mir ein spannendes Buch vorzusetzen ;-) .
Wir Deutsche, mich eingeschlossen, tun uns schwer, wenn die Sprache auf unsere nationalsozialistische Vergangenheit kommt, so empfand ich auch den Hintergrund, der Geschichte um eine Hitler`sche Werwolfs-Armee, gewöhnungsbedürftig. Mir persönlich wäre eine andere Lösung für die Herkunft der Werwölfe lieber gewesen.
Auch hatte ich im Stillen die Hoffnung, dass Werwölfe, oder zumindest Gestaltwandler in Lori Handelands Serie die Rolle der Heldenfiguren ausfüllen würden und nicht, mal wieder, den Part der Bösewichte.
Der Schreibstil ist flott und mehr als einmal müsste ich herzlich über die Sprüche der Figuren lachen. Die Geschichte weist keine Längen auf, da in gut dosierten Abständen immer wieder etwas passiert, was dafür sorgt, dass man mit dem Lesen nicht aufhören kann.
Auf jeden Fall ein Grund die Autorin und ihre Serie weiterhin im Auge zu behalten.
Fazit: Ein spannendes Buch, nicht nur für Fans paranormaler Geschichten, sondern auch allen Krimi-Lesern zu empfehlen. (AS)
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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
1.Teil der "Nightcreature" Serie, 31. Mai 2008
Klappentext:
Die Polizistin Jessie McQuade liebt ihren Beruf, auch wenn es in dem Städtchen Miniwa nicht gerade aufregend zugeht. Und auch Jessies Privatleben könnte eine Auffrischung gebrauchen, denn die Männer in den Wäldern von Wisconsin spielen für sie bestenfalls als Kumpel eine Rolle. Da wird sie eines Nachts zu einer Unfallstelle gerufen. Die Lehrerin Karen Larson hat einen Wolf angefahren und wurde von ihm gebissen. Kurz entschlossen begibt sich Jessie auf die Fährte des verletzten Tiers, das tollwütig sein könnte und erschossen werden muss. Mitten im Wald trifft sie auf einen äußerst gut aussehenden Ojibwa-Indianer. Als sie ihn um Hilfe bei der Suche bittet, lehnt er ab, obwohl die Blutspur genau an der Stelle endet, wo er gestanden hat. Wer ist der geheimnisvolle Mann, der sich als Tierschützer ausgibt? Wenig später überschlagen sich die Ereignisse. Bei einem Amoklauf an ihrer Schule tötet Karen Larson den Rektor mit einem Biss in die Kehle und wird selbst von einem Polizisten erschossen. Jessie findet heraus, dass er keine Tollwut gewesen sein kann, die Karen in eine irre Killerin verwandelt hat. Was aber dann? Und was hat es mit dem rätselhaften Wolfstodem auf sich, das sie am Unfallort gefunden hat? Rat suchend wendet sie sich an die Universität von Miniwa und begegnet dort Prof.William Cadotte, jenem Indianer wieder, den sie im Wald getroffen und der ungeahnte Gefühle in ihr geweckt hat...
Dieser Klappentext ließ mich vermuten, dass die Werwölfe(oder auch die anderen paranormalen Wesen in den noch kommenden Teilen) die Rolle der "Guten" haben, also nach dem Schema "gutaussehender aber verfluchter Mann wird durch die Liebe vom Fluch befreit", aber dem ist nicht so! Die Monster sind in dieser Serie das was sie sind: "die Bösen"!!! Und werden von den "Jäger-Sucher", einer geheimen Organisation, gejagt und getötet. Ich glaube ich verrate nicht zuviel, wenn ich sage, dass Eward Mandenauer, der in diesem Teil mit Jessie, der Heldin, zusammenarbeitet, zu dieser Organisation gehört, und dass in den nächsten Teilen immer ein Mitglied dieser Organistion die Hauptperson ist.
Deshalb wird einem auch ziemlich schnell klar, dass William kein Werwolf sein kann, denn sonst gäbe es kein Happyend ;-) aber die Autorin schafft es doch immer wieder Situationen zu erzeugen und Zweifel zu wecken, ob er es nicht vielleicht doch sein könnte? Aufgrund der Ich-Erzählung weiß der Leser auch nur so viel, wie Jessie nach und nach herausfindet und steht manchmal genauso ratlos wie sie da. Es ist so spannend und ich war so neugierig wer es denn nun ist, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte!
Einziger Wermutstropfen (und deshalb nur 4 Sterne) ist für mich die Liebesgeschichte zwischen den beiden, denn der Nachteil einer Ich-Erzählung ist, dass man nichts über die Gefühle und Gedanken von IHM erfährt! Ist ja auch klar, sie kann ihm ja nicht in den Kopf schauen! So weiß man zwar wie toll sie ihn findet und wie sehr sie ihn begehrt, aber ich hätte doch auch sehr gern erfahren was er genau dachte, als er sie das erste Mal sah, ist sie doch laut eigener Beschreibung nicht besonders attraktiv. Und so wie sich Jessie selber fragt"Warum gerade ich?Was findet er an mir?" hätte ich gern mehr über die Entwicklung seiner Gefühle erfahren. Somit bleibt für mich die Beziehung eher oberflächlich und schlechter nachvollziehbar.
Im nächsten Teil"Wolfsgesang" der im Aug.08 erscheint, geht es auch wieder um Werwölfe, und Jessie und Will, die inzwischen auch zur Organisation"Jäger-Sucher" gehören, tauchen dort auch wieder auf. Nachfolgend eine Liste über alle in deutsch und englisch erschienen Teile:
1.Wolfskuss
2.Wolfsgesang
3.Dark Moon
4.Crescent Moon
5.Midnight Moon
6.Rising Moon
7.Hidden Moon
8.Thunder Moon
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Schlecht, 30. März 2009
Der Roman hat mir nicht sonderlich gut gefallen. Die Autorin wollte Jessi den Stempel "sarkastisch" aufdrücken, doch in dem Buch sind alle Figuren sarkastisch, sodass es keinen Unterscheid macht. Außerdem benutzt sie zu viele Klischees: die taffe Heldin mit den kurzen Haaren, die bisher nur mit ihrer Waffe schlief, den alten deutschen verschlossenen Werwolfjäger, den Helden, der sowohl muskulös als auch intelligent ist - ein Professor, der lautlos Balkone hochklettert und ständig nackt im Wald herum läuft, was genau so an den Haaren herbei gezogen ist, wie die Mischung aus Wissenschaft (Mengele) und Mystik (indianische Legenden). Das passt einfach nicht! Keiner in der Geschichte war mir sonderlich sympathisch, außer vielleicht Cadotte.
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