Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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38 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Mal wieder ein Buch zum Abschmachten..., 23. Oktober 2008
"Der Kuss des Dämons" ist mal wieder eines dieser Bücher, wo mich Bekannte und Freunde immer fragen, ob ich nicht schon zu alt "für so etwas" bin. Eine schöne, typische Teenager-Liebesgeschichte mit viel Säusel und Schmacht, wo "er" gutaussehend, stark und unglaublich schön und zudem noch Bluttrinker ist und "sie" schwach und hilfsbedürftig, aber eigentlich seine große Liebe darstellt. Hin und wieder braucht das mein Gemüt und dann tauche ich für ein paar Stunden in eine Welt ein, die es so höchstens noch im Fernsehen gibt. Und dann ist es mir auch egal, ob ich das Verfallsdatum für die Zielgruppe schon überschritten habe.
Das Buch ist wirklich toll geschrieben und ich freue mich immer, wenn auch aus Deutschland (oder Österreich?) mal ein Vampirroman erscheint, der nicht nur für die Tonne geeignet ist. Leider ist das immer ein bisschen schade, wenn im Klapptext schon die Hälfte verraten wird, obwohl man mit dem Titel noch alles schön verschleiern wollte. Tja, Leser müssen erst einmal angeködert werden.
Aber zurück zum Buch. Mir hat die Geschichte wirklich sehr gut gefallen. Die beiden Protagonisten stellen interessante Persönlichkeiten dar und sind nicht 08/15 typisch gezeichnet. Im Prinzip erfüllen beide bestimmte Klischees, wie oben schon genannt, aber auch darüber hinaus haben beide Eigenarten, die sie schon wieder besonders machen. So ist Dawn ein Mädchen, das täglich einen Kampf um Unabhängigkeit und Selbstständigkeit bestreitet; sie kommt aus keinem wohlbehüteten Elternhaus und ist auch darüber hinaus alles andere als perfekt. Aber auch Julian ist nicht unbedingt der Vorzeigetraumfabrikvampir, sondern weist gewisse Attitüden eines richtigen Mistkerls auf; Arroganz und Emotionen um den Gefrierpunkt sind nicht selten an der Tagesordnung. Und das macht eine gute Story oftmals aus. Aber auch der Plot des Buches fängt vielversprechend an und zieht sich kontinuierlich und spannend durch Lynn Ravens Debut. Einiges wirkt zwar ein wenig holprig und konstruiert, aber das sind Sachen, die man der Autorin verzeihen kann, weil in sich trotzdem alles stimmig ist.
Wirklich gefehlt hat mir allerdings ein wenig die Romantik; man küsst sich zwar, aber irgendwie wollte der Funke nicht so richtig überspringen. Okay, es ist die erste große Liebe und ich habe da auch keine großen Sprünge erwartet, aber ein bisschen hätte man noch daran feilen können, damit auch beim Leser richtig Schmetterlinge im Bauch aufkommen.
Zum Schluss möchte ich auch noch einmal meinen Senf bezüglich der ganzen Vergleiche zu Stephenie Meyer dazugeben. Ja, Parallelen hat das Buch irgendwo sicherlich und lässt sich auch nicht abstreiten, aber die Rede von Plagiat und Kopie finde ich ein bisschen überzogen. Auch ich habe die Twilight-Reihe gelesen und war völlig begeistert davon; aber auch dieses Buch ist auf seine Weise gut. Das Ganze ist auch immer eine Sache von Nachfrage und Angebot. Scheinbar konnte Meyer die Konstellation von sterblichen Mädchen und Traumvampir nicht gänzlich abdecken und deswegen wundert es mich doch ein wenig, dass viele ehemalige Twilight-Leser sich so darüber echauffieren. Auf dem Buchrücken ist doch schon abzusehen, was man serviert bekommt...?!? Nicht erst Stephenie Meyer hat den Vampir für sich entdeckt. Zudem wird ab einem gewissen Punkt die Geschichte auch völlig selbstständig in eine ganz andere Richtung gelenkt und spätestens ab dem nächsten Band, der ja für Februar 2009 versprochen wurde, sollte es ganz anders weitergehen. Ich kenne da ganz andere Buchreihen, die sich viel eher als Plagiate schimpfen lassen sollten...
Wer Lust hat, was über Vampire, die erste Liebe, ein bisschen Romantik und das Leben von Teenagern zu lesen, der ist mit diesem Buch gut bedient. Wenn der nächste Teil auf dem Niveau weitermacht und noch ein guter Schuss mehr Romantik dazu kommt, dann wird auch dieses Buch seine fünf Sterne bekommen. "Der Kuss es Vampirs" bekommt 4 und das Prädikat "lesenswert".
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41 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Bis(s)... aber mit carnivoren Vampiren ;-), 15. September 2008
VORSICHT *** SPOILER *** VORSICHT *** SPOILER
Jaaaaaa... also, das Buch ist ganz nett und es stimmt:
man hat wirklich das eine oder andere déja-vu -Erlebnis.
Auf der anderen Seite bleibt in diesem Genre (Vampir-Romanze) auch nicht wirklich viel Bewegungsfreiraum.
Das bekannte Schema wiederholt sich immer wieder in anderer Verpackung:
- Vampir kommt mit seinem Dasein nicht zu Recht, weil voller Reue und eigentlichem Respekt vor dem Leben, ist aber auf Grund seiner dunklen Natur zum Töten gezwungen (Anne Rice, Gespräch mit einem Vampir)
- Vampir ist zum ewigen Leben verflucht und kämpft mit einer nie zu enden wollenden Gier nach Blut (R. Polanski, Tanz der Vampire)
- Vampir will "gut" leben/exestieren und tötet daher Tiere, statt Menschen, obwohl jene ja sehr schmatzo-fatziger sind. Verliebt sich blöderweise in seine Beute. (Bis(s) zum Morgengrauen, S. Meyer)
Oft ist das Schema mit der Liebe gleich und erinnert an Romeo und Julia.
Verbotene Liebe, Verzweiflung, die daraus rührende Gefahr - sowas fasziniert Menschen nun mal.
Deshalb finde ich es auch nicht schlimm, dass sich das Buch so ähnlich wie Bis(s) liest, da die Autorin vielleicht wirklich selber auf diese Ideen gekommen ist, jemand anderes bloß schneller war.
In dubio pro reo.
Dabei fand ich die Ähnlichkeiten,
- beide siebzehn
- highschool
- er rettet sie vor Unfall, obwohl er sich zu ihrem Schutz fernhalten will
- sie kommen trotzdem zusammen
- sie landet nach Attacke der Feinde im Krankenhaus
nicht einmal so schlimm.
Allerdings schienen mir einige Dinge doch etwas abgeschrieben, wie zum Beispiel als sie ihn fragt, ob er eine gespaltenen Persönlichkeit besitzt oder seine schwarzen Augen, wenn er hungrig ist. Naja...
Total gut finde ich seinen familiären Hintergrund, der Lust darauf gibt, mehr von ihm zu erfahren, sein arrogantes Verhalten, die Tatsache, dass er KEIN Vergetarier ist, Dawn ist kein nerviges Prinzessien (also, ich habe Bella auch gemocht aber so ne kleine Zicke is se ja schon :-D) und dass alles viel logischer ist. Zum Beispiel das er aus einem bestimmten Grund an dieser Highschool ist und nicht, weil er sonst nichts mit seiner Zeit anfangen kann, wie die Cullens und Hales. Also in sich schlüssiger. (Fand ich zumindest)
Auch wenn das Buch nicht den gleichen Zauber hatte, wäre es unfair, ihm keine Chance zu geben.
Ich denke ohnehin, dass so bald niemand an Twillight von S. Meyer herankommen wird, weil es diesen Zauber verbreitet und uns alle in seinen Bann gezogen hat.
Trotzdem. Kuss des Dämons war eine solide, logisch aufgebaute Geschichte mit Paralelen aber deshalb nicht schlecht.
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38 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Unwiederstehliche Vampir-Romanze!, 6. März 2008
>>> Mystisch, spannend, romantisch, geheimnisvoll und absolut fesselnd! <<<
Eigentlich ist es recht unfair, dass hier ein Paar Kunden dieses tolle Buch nur deshalb negativ bewertet haben, weil es etwas Ähnlichkeit mit der drei Teiligen "Twilight" Roman Reihe von Stephenie Meyer hat. Es gibt durchaus einige Autoren die in sehr ähnlichen Bahnen denken, und dessen Bücher sich auf Grund dessen dann auch gleichen. Außerdem besteht die einzige Ähnlichkeit zwischen den Büchern von Stehpenie Meyer und dem von Lynn Raven darin, dass sich die beiden Protagonistinnen (Hauptdarstellerinnen) in einem schönen, verführerischen ("gutartigen") Vampir verlieben, und noch zur Highschool gehen. Die weitere Handlung und auch die Charaktere der Bücher sind aber ansonsten sehr verschieden. Und selbst wenn sich Lynn Raven von Stephenie Meyers Büchern inspirieren ließ, bleibt ihr eigener Roman dennoch das was er ist: Ein Stern am Himmel der romantischen Vampirliteratur!
Und ich muss sagen, dass, obwohl mir die Bücher von S. M. sehr gut gefallen haben, mir "Der Kuss des Dämons" noch um einiges besser gefallen hat. Ganz einfach weil: Julien nicht wie Edward aus "Twilight" (Deutscher Titel: "Bis(s) zum Morgengrauen") so ruhig und zurückhaltend war, sondern ein verwegener, draufgängerischer Herzensbrecher, der aber nachdem er seine große Liebe gefunden hat, auch treu, einfühlsam und sehr zärtlich sein kann. Und weil auch die Hauptdarstellerin (Dawn) hier einmal den Helden der Geschichte retten durfte, und nicht immer nur andersherum. Es hat mir sehr gut gefallen wie sie Julien - nach dem er sich seine lichtempfindlichen Augen schwer verbrannt hat, in Sicherheit gebracht hat, und sich liebevoll um ihn gekümmert hat, während er - auf Grund der kurzzeitigen Blindheit, hilflos war. Auch fand ich es sehr gut, dass Dawn & Julien sich gegenseitig offen die Meinung sagen konnten und sich ausgesprochen haben, wenn sie am jeweils anderen etwas störte. Das wirkte einfach realistischer und die Versöhnungen waren dann hinterher immer um so schöner...
Fazit: Dieses großartige Buch kann ich nur Jedem wärmstens empfehlen, der eine romantische Schwäche für die mystischen, verführerischen Geschöpfe (bzw. Verführer) der Nacht hat, und Highschool Romanzen mag.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und fesselnd, so dass man mit jeder Seite neugieriger auf den attraktiven, geheimnisvollen Julien wird, der die kecke Dawn immer tiefer in seine sinnliche, dunkle Welt zieht...
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