Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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30 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Trotz Titels eine Story ohne Herz...0815, 24. Juni 2009
Nachdem ich das erste Buch ganz nett fand und hoffte, dass die Autorin sich steigert wurde ich enttäuscht.
Das Herz des Dämonen ist zwar durchaus unterhaltsam und kurzweilig (ist ja auch nur ein sehr kurzes Buch), aber belanglose Standartware.
Halblamina Dawn und Ganzlamina Julien leben mittlerweile verliebt aber keusch zusammen. Julien ist immer noch verzweifelt auf der Suche nach seinem Bruder. Dawn soll notfalls nicht ganz gewaltlos mit einem anderen Blutsauger verkuppelt werden und Juliens Erzfeind tritt auf den Plan.
Scheinbar Konflikte genug für eine spannende Story.
Scheinbar...
Der Hauptmangel aus dem ersten Band schleicht sich konsequenterweise auch in dieses Buch: Die Protagonistin Dawn ist profillos. Ohnehin scheint die Autorin kein Händchen für Charakterisierung zu haben. Zu groß und unlogisch war der Bruch zwischen dem Lover Julien und dem Highschool Rebellen bereits im ersten Band.
Zudem erschließt sich mir (wie der Protagonistin) auch in diesem Band nicht, WARUM sich Julien ausgerechnet in Dawn verliebt. Das klammert die Autorin einfach aus. Mit diesem Versäumnis haftet dem ganzen Buch ein pubertäres Wunschdenken-Image an.
Ein großes Manko dieses Buches ist, dass die Protagonistin absolut passiv ist. Sie tut nichts. Sie treibt durch die Story.
Und wenns brenzlig wird, ist jemand anders da "to save the day".
Das ist gelinde gesagt recht unspannend.
Die Handlung um Dawn und Julien wird nicht konsequent weitergeführt.
Mal tanzen sie, dann spielt er wieder Geige, dann isst sie ein Starbuckscroissant, dann findet sie wie toll Jungs in Shorts aussehen, dann zieht sie ein gaaanz tolles Kleid an...hmmm neee.
Vielleicht macht sich hier dann doch bemerkbar, dass es ein Jugendbuch ist. Zuviele Belanglosigkeiten, die zu nichts führen.
Die einzigen spannenden Momente entspringen einem Neben-Erzählstrang, der aber dann doch wieder nicht so spannend ist, weil die Autorin es für eine tolle Idee hält die Identität und Hintergründe der Person geheim zu halten. Das wirkt so herrlich misteriös. Allerdings auch konfus. Und hält meine Sympathie auf Sparflamme.
Am Ende bemüht die Autorin dann kräftig erzählerische Standartelemente. Handlungsversatzstücke, die man schon x mal woanders gelesen hat. Die ganze Handlung ist vorhersehbar ohne jede Überraschung.
Man kann nur hoffen, dass die Autorin im dritten Band die Kurve bekommt und Dawn und die Leser tiefer in die Vampir/Lamina Welt eintauchen lässt. Da schlummert noch Potential, im Gegensatz zur Beziehung von Dawn und Julien.
Fazit: Für Fans des ersten Bandes unumgänglich. Sprachlich flüssig und klar geschrieben mit einigen sprachlichen Wendungen, die zu oft wiederholt werden. Ein unterhaltsames Buch, das man aber nach dem Lesen getrost wieder vergessen kann. Nicht wirklich gut, aber auch nicht wirklich schlecht.
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11 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Band 3, wo bleibst du?!?, 18. März 2009
Ich habe das Buch eben erst aus der Hand gelegt und ich will nur eines wissen: WANN kommt der nächste Band? WANN? Ich glaube nicht, dass ich ein ganzes Jahr warten kann. Die Fortsetzung von Lynn Ravens Debutroman 'Der Kuss des Dämons' ist nicht so wie ich erwartet hatte. Sie ist hundert mal besser. Schon der erste Band hatte mich vollkommen überzeugt, denn auch wenn es stellenweise etwas an Spannung fehlt, ist es rundum ein wunderschönes Buch, das einem das Herz höher schlagen lässt.
'Das Herz des Dämons' hat ohne Zweifel 5 Sterne verdient. Lynn Raven schafft es einfach die Aufmerksamkeit des Lesers zu fesseln, ihm Schmetterlinge in den Bauch zu zaubern oder weiche Knie und ein rasendes Herz bekommen zu lassen. Wer jetzt noch behauptet (denn es nervt allmählich), das Buch sei ein billiger Biss-Abklatsch, der hat definitiv keine Augen im Kopf. Stephenie Meyer ist nicht die erste, die über Vampire schreibt, und wird auch sicher nicht die letzte sein. Dass es gewisse Parallelen aufgrund alter Vampirmythen gibt, das ist vorhersehbar und unvermeidlich (siehe auch meine Rezension zu 'der Kuss des Dämons) - abgesehen davon, dass diese im 'Herz des Dämons' gleich gegen Null gehen.
Der Roman entwickelt sich nun in eine vollkommen eigenständige Richtung, ohne auch nur eine Sekunde an Spannung zu verlieren oder gar langweilig zu werden. Gottseidank verschont uns Lynn Raven mit ausgemachten Mary-Sue-Charakteren: Dawn, Julien und Adrien haben ihre Stärken und Schwächen, ohne dass diese konzipiert wirken. Sprich, sie sind einfach menschlich, im Gegensatz zu anderen Charakteren gewisser Romane. Die Story entwickelt sich stetig, die Spannung wird bereits ganz zu Beginn aufgebaut, sodass es so gut wie unmöglich ist, das Buch aus der Hand zu legen. Zum Glück erfährt man endlich auch etwas mehr über Juliens und Adriens Vergangenheit und ihre Rollen in dem ganzen... nennen wir es mal Spiel. Es ist eindeutig, dass es womöglich mehr als nur eine weitere Fortsetzung geben wird, genug Stoff ließe sich jedenfalls sicher dafür finden: die Welt um Julien und Dawn dehnt sich jedenfalls immer weiter aus.
Insgesamt hat es das 'Herz des Dämons' wieder einmal geschafft mich vollkommen zu bannen, ja ich habe mir sogar zum ersten Mal seit sehr langer Zeit wieder gewünscht einem gewissen Mistkerl in diesem Buch an die Kehle zu gehen und den Hals umzudrehen, so sehr habe ich ihn zu hassen gelernt! ;) Solch starke Gefühle aufkommen zu lassen, das muss gekonnt sein.
Ich vergebe für das 'Herz des Dämons' guten Gewissens 5 Sterne und ein deutliches 'LESEN!" und hoffe auf eine baldige Fortsetzung, die meinen quälenden Fragen den Garaus macht.
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35 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Was kann ich sagen? Wow! Super! Einfach begeistert!, 13. März 2009
Gerade eben bin ich mit Lynn Ravens "Das Herz des Dämons" fertig geworden, nicht einmal 24 Stunden nachdem ich erfahren hatte, dass der Erscheinungstermin vorverlegt wurde, und kann nur sagen: Wow- einfach schöööööön! Die Fortsetzung meiner beiden Lieblinge Dawn und Julien ist nicht ansatzweise so, wie ich es erwartet habe, sondern mindestens tausend Mal besser. Aber genug der Huldigungen, nun mal sachlich und der Reihenfolge nach.
Zum Inhalt:
Die Geschichte setzt in etwa da an, wo die vorherige aufgehört hat. Die noch sterbliche Princessa Strigoja Dawn und ihr Lamia-Leibwächter und Vourdranj Julien versuchen nach den schrecklichen Ereignissen aus "Der Kuss des Dämons" wieder ein halbwegs vernünftiges Leben - als Paar- im ehemaligen Haus ihrer Eltern zu führen. Doch das gestaltet sich als sehr schwierig: Während Julien aufgrund seiner Flucht aus Dubai ganz oben auf der Abschussliste steht und verzweifelt auf der Suche nach seinem Zwillingsbruder Adrien ist, muss Dawn sich mit potentiellen Heiratskandidaten für ihre zukünftig arrangierte Ehe herumschlagen, die von den Fürsten vorgeschlagen werden. Als dann noch Juliens ehemaliger Todfeind auf den Plan tritt, spitzt sich die Situation in der Halloween-Nacht erheblich zu...
Das Buch ist super spannend geschrieben und ich habe seit langer Zeit mal wieder eine Lektüre so richtig verschlungen- praktisch über Nacht. Die Autorin hat wirklich Talent; der Schreibstil ist sehr gut und flüssig zu lesen, was mir schon im Vorgänger gefallen hat. Großes Lob!
Ich hatte mir in meiner Rezension zum ersten Band ja ein wenig mehr Romantik gewünscht und meine Bitte scheint erhört worden zu sein, denn die Geschichte sprüht nur so davon. Meine Lieblingskategorie: Säusel, schmacht und seufz. Trotzdem ist es mehr als nur eine weitere belanglose Liebessülze. Mir als Leser werde darüber hinaus jeder Menge Intrigen, Machtkämpfen und Action geboten. Und das Geheimnis über die Entstehung der Lamia (und Vampire) wird gelüftet. Schön fand ich auch, dass die Spannung noch zusätzlich durch das Umswitchen gesteigert wurde. Auf der einen Seite werden die Ereignisse von Dawn berichtet, während gleichzeitig (ich möchte nicht verraten, wer oder was) eine andere Person seine Geschehnisse schildert.
Fazit
Lynn Raven dürfte mit "Der Kuss des Dämons" endgültig bewiesen haben, dass sie es nicht nötig hat, bei irgendwelchen anderen Vampirbuch-Autoren abzuschreiben. Auch gefällt mir Julien mit seiner arroganten, störrischen und wilden Seite viel besser als unser allseits beliebter Wischiwaschi-Weichspülvampir Eddy. Und Dawn ist nicht so eine Zicke wie gewisse andere Mädels ihrer Art und Gattung (nur mal so am Rande, weil ja doch wieder Vergleiche kommen werden...)
Ich bin auf jeden Fall wahnsinnig gespannt, wie es weitergeht, denn ganz ehrlich: Es wird zwar viel Licht ins Dunkel gebracht, aber gerade die letzten Kapitel haben wieder 1000 neue Fragen aufgeworfen. Das Einzige, was mich an dieser Stelle traurig stimmt, ist die Tatsache, dass ich wahrscheinlich wieder ewig warten muss, bis der nächste Band erscheint.
Während andere Autoren für gewöhnlich schlechtere Nachfolger zustande bringen, macht dieser hier einen Sprung auf die oberste Stufe der 5-Sterne-Skala. Schlicht und ergreifend TOP!
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