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Psychiatrie: Lehrbuch für Studium und Weiterbildung
 
 

Psychiatrie: Lehrbuch für Studium und Weiterbildung (Gebundene Ausgabe)

von Gerd Huber (Autor)
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 59,00 Kostenlose Lieferung. Siehe Details.
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 859 Seiten
  • Verlag: Schattauer; Auflage: 7., vollst..überarb. u. aktualis. A. (August 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3794522141
  • ISBN-13: 978-3794522149
  • Größe und/oder Gewicht: 24,4 x 17 x 5,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 382.506 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Der unvergleichliche Wert des Buches liegt in seiner wissenschaftlichen Perspektive. Der Leser wird von einem Kenner geführt, den jahrzehntelange eigene Forschungsarbeit zur souveränen Sichtung des Wesentlichen und des Unwesentlichen geführt hat. ... Obwohl ich niemand kenne, der nicht mit dem Lehrbuch von Huber arbeitet, soll es dennoch an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich empfohlen werden." (A. Barocka, Fundamenta Psychiatrica)
"Ein sehr empfehlenswertes, ja grundlegendes und unverzichtbares Buch." (W. Weig, Psychiatrische Praxis)
"Das Werk vermittelt das große Gebiet aus einem Guß, d.h. aus der Sicht eines Autors, der sein Berufsleben der Klinik, der Lehre und der Schizophrenieforschung gewidmet hat." (Chr. Scharfetter, Zentralblatt Neurologie-Psychiatrie)

Kurzbeschreibung

Das bewährte Standardwerks bietet dem Leser die Orientierung über den aktuellen Wissensstand auf dem Gebiet der Neuropsychiatrie. Das gesamte Spektrum psychiatrischer Erkrankungen wird unter Einbeziehung von biologischen, psychologischen, sozialen und somatischen Aspekten ausführlich dargestellt. Ob organisch bedingte Hirnkrankheit oder endogene Psychose, ob Sucht oder psychiatrische Notfalltherapie: Dem Autor gelingt es, seine weit reichenden klinischen Erfahrungen aus jahrelanger Arbeit in Praxis und Forschung anschaulich und einprägsam zu vermitteln.
In einer Zeit des Paradigmenwechsels in der Psychiatrie ist dieses Lehrbuch "aus einem Guß" unverzichtbar. Denn das Einzigartige an diesem Werk ist, dass der Autor neben allen Erneuerungen - z.B. auf dem Gebiet der Psychopharmakotherapie - auch die Wurzeln der Psychiatrie nicht außer acht läßt. Auf diese Weise verknüpft er Tradition und Fortschritt miteinander und eröffnet dem Leser neue Perspektiven.
Das Buch ist Lehrbuch, Ratgeber un d Nachschlagewerk zugleich. Über den Examensstoff hinaus eröffnet es dem Leser den Zugang zu den zentralen Problemstellungen des Fachs und ist somit ein wertvoller Begleiter sowohl für die gesamte psychiatrische Ausbildung als auch für die praktische Tätigkeit in Klinik und Praxis.

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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Standard-Lehrbuch, 8. September 2006
Von Erich KASTEN (Magdeburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Mit knapp 860 Seiten bekommt man mit dem Psychiatrie-Lehrbuch von Gerd Huber und Gisela Gross einen richtigen Wälzer auf den Schreibtisch geliefert, der ohne Frage fundiertes und außerordentlich umfangreiches Wissen liefert. Die erste Auflage des Bandes erschien 1974, inzwischen liegt die 7. vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage vor.

Gerd Huber war bis zu seiner Emeritierung Professor für Psychiatrie am Uniklinikum in Bonn. 1971, als er noch Ordinarius für Psychiatrie der Universität Ulm und zugleich Direktor des Akademischen Lehr- und Bezirkskrankenhauses war, gründete er das Weißenauer Schizophrenie-Symposium, eine der traditionsreichsten Veranstaltungsreihen der deutschen Psychiatrie. Co-Autorin des Psychiatrie-Lehrbuches ist Gisela Gross, die gleichfalls Professorin an der Uni-Psychiatrie in Bonn ist.

Das Buch ist außerordentlich fundiert und trägt das bestehende Wissen über psychiatrische Störungen umfassend zusammen. Vorteil von Lehrbüchern, die bereits so lange und in so hoher Auflage erscheinen ist ja immer, dass Fehler ausgemerzt und neue Erkenntnisse in die bestehenden Textteile integriert werden können. Allerdings haben solche Standard-Lehrbücher mitunter auch gewisse Nachteile und die Autoren sollten m. E. darüber nachdenken, ggf. bei einer weiteren Auflage doch noch einige Verbesserungen einzufügen. Der immerhin weit über 800 Seiten umfassende Band enthält zwar 44 Tabellen aber leider nur drei Abbildungen. Insbesondere die geringe Anzahl von Bildern ist einem modernen Lehrbuch heute nicht mehr angemessen. Allerdings bin ich diesbezüglich etwas verwöhnt von dem abbildungsreichen Lehrbuch Psychiatrie und Psychotherapie von Möller, Laux und Deister  aber Fotos und bunte Bildchen machen das Lernen einfach angenehmer. Wem es weniger um angenehmes Lesevergnügen und mehr um theoretische Wissensvermittlung geht, der ist mit dem Band von Huber und Gross sicherlich bestens beraten. Didaktisch gut gibt es schwarze Balken am Rand für wichtige Definitionen, allerdings ist dies auch das einzige Zugeständnis an moderne pädagogische Empfehlungen. Marginalien fehlen ebenso wie die heute üblichen Kurzzusammenfassungen und Prüfungsfragen am Ende der Kapitel.

Was ich persönlich an der Psychiatrie immer besonders spannend fand und in meinem eigenen Studium geradezu verschlungen habe, waren Fallbeispiele betroffener Patienten, in denen die trockenen Symptomauflistungen zum Leben erwachten; besonders reich davon ist z. B. der Band von Davison & Neale über klinische Psychologie. Leider sucht man lebendige Fallbeispiele in dem Buch von Huber und Gross weitgehend vergebens. Psychische Erkrankungen werden nach Symptomen, Ursachen und Therapiemöglichkeiten klar dargestellt; aber ohne konkrete Patientenschicksale aufzuzeigen. Das Lehrbuch eignet sich damit vorwiegend für Fachleute, die in Kliniken arbeiten und ohnehin ausreichend Kontakt mit Betroffenen haben; aus meiner Sicht weniger aber für Studenten, die sich den Wissensstoff in ihrem heimischen Kämmerchen selbst erarbeiten müssen und einen betroffenen Patienten noch nie gesehen haben.

Sehr gut finde ich persönlich an dem Band, dass hier unterschiedlichste Sichtweisen bei der Genese psychischer Entgleisungen zusammengetragen werden. Der Leser erfährt sehr viel über aktuelle neurobiologische Hintergründe, parallel dazu werden aber auch klassische psychoanalytische Erklärungsansätze verständlich geschildert.

Gerd Huber wie auch Gisela Gross sind herausragende Vertreter ihres Faches und nehmen sich die Freiheit, sich nicht sklavisch an den aktuellen ICD-Katalog zu halten wie die meisten anderen Psychiatrie-Lehrbücher. Die Internationale Klassifikation der psychischen Störungen ist zwar am Buchende abgedruckt, was sehr hilfreich ist, die Kapitel des Bandes folgen aber eher einer eigenwilligen Anordnung. Behandelt werden: 1. Die psychiatrische Untersuchung, 2. Psychiatrische Diagnostik und Klassifikation, 3. Körperliche begründbare Psychosen, 4. Endogene Psychosen, 5. Variationen seelischen Wesens, 6. Suchtleiden, 7. Sexualstörungen, 8. Oligophrenien, 9. Suizidalität, 10. Psychopharmakotherapie, 11. Psychiatrische Notfalltherapie, 12. Psychotherapie, 13. Sozialpsychiatrie, 14. Rechtskunde und Begutachtung. Anhänge sind neben dem schon erwähnten ICD-Kategorien noch der Prüfungs-Gegenstandskatalog und ein weit über 50 Seiten umfassendes sehr detailliertes Sachverzeichnis. Gut gefallen hat mir, dass Gerd Huber hartnäckig an dem heute antiquierten Begriff endogene Psychosen festgehalten hat, mit dem auch ich selbst groß geworden bin. Die aktuelle ICD verzichtet ja auf Benennungen, die in sich selbst schon eine Ursachenzuschreibung tragen; aber sämtliche psychiatrischen Erkrankungen nur noch als Störungen zu bezeichnen fand ich von Anfang an nicht besonders hilfreich.

Mein persönliches Resümee: Als Nachschlagewerk für den Fachmann ist der Band absolut empfehlenswert. Er trägt das Wissen sehr fundiert zusammen und behandelt auch relativ unbekannte Störungen sehr explizit. Darüber hinaus werden viele konkrete Handlungsanweisungen gegeben. Als Lehrbuch für das Trockenstudium von Studenten gibt es aus meiner Sicht Bände, die gerade psychiatrisches Wissen interessanter und lebendiger aufbereiten. Als Handbuch sollte der Band in keinem Regal behandelnder Psychiater fehlen.

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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Gutes Standardwerk, 24. März 2000
Von Ein Kunde
Diese Rezension stammt von: Psychiatrie (Gebundene Ausgabe)
Der Huber ist umfangreicher als einige andere Lehrbücher (z.B. Tölle). Als Einsteiger sollte man sich eventuell erst einmal ein weniger umfangreiches Werk aussuchen. Der "Huber" ist jedoch für den wirklich Interessierten eine Fundgrube. Er eignet sich für eine sehr fundierte Vorbereitung auf die mündliche Staatsexamensprüfung und auch für die Vorbereitung auf die Facharztprüfung. Er vermittelt gut die Inhalte der klassischen Psychiatrie, ist sicher eher wenig psychodynamisch oder sozialpsychiatrisch orientiert. Etwas zu umfangreich geraten ist die Beschreibung der Basisstörungskonzepte der Schizophrenie, was verzeihlich ist, wenn man weiß, daß der Autor an der Entwicklung dieser Thesen wesentlich beteiligt war. Dr. W. Paetzold, Hannover
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4.0 von 5 Sternen Alles was man Wissen muss!, 2. Juni 2009
In der Presse wird das Psychiatrielehrbuch von G. Huber als das Standardwerk aus einem Guss bezeichnet. Obwohl nur ein Autor dieses Buch verfasst hat, leidet die Qualität des Inhalts keineswegs darunter. Dies kann unter anderem daran liegen, dass der Autor sein Berufsleben der Klinik, Lehre und Schiziphrenieforschung gewidmet hat. Als weitere Besonderheit berücksichtigt der Autor neben allen Neuerungen auch die Wurzeln der Psychiatrie und sichert somit ein grundsätzliches Verständnis für dieses Fach. Das Buch gliedert sich in folgende Kapitel und Unterteilt weiterhin die Störungen in eine triadische Gliederung (somatogen, endogen und psychogen).


- Die psychiatrische Untersuchung

- Psychiatrische Diagnostik und Klassifikation

- Körperlich begründete (organische, symptomatische)

- Endogene Psychosen

- Variationen seelischen Wesens

- Suchtleiden

- Sexualstörungen und Sexualabweichungen

- Oligonphrenien

- Suizidalität

- Psychopharmakotherapie

- Psychiatrische Notfälle

- Psychotherapie

- Sozialpsychiatrie ; Epidemiologie & Krankenversorgung ; Prävention & Rehabilitation

- Psychiatrische Rechtskunde & Begutachtung

- Weitere Kapitel, siehe am Ende der Buchvorstellung


Die wichtigen Textpassagen sind mit einem vertikalen Stich markiert. Die Hilfreichen Querverweise stellen zu den gleichen Themen an anderen Stellen im Buch einen Bezug dar. Trotz zahlreicher Tabellen vermisse ich diverse Abbildungen. Es gibt nämlich keine einzige im gesamten Buch. Durchgängig verweist der Autor auf das im Anhang befindliche Verzeichnis zum Gegenstandskatalog (=GK). Selbst im Lehrtext wird in eckigen Klammern auf den GK verwiesen. Dies lässt eine schnelle Beurteilung zu, ob es sich um IMPP relevantes Wissen handelt oder nicht. Das umfangreiche, über 55 Seiten erstreckende Sachverzeichnis, bietet ein schnelles auffinden des gesuchten Themas.


Fazit:

Dieses Buch ist besonders für jeden Studenten geeignet, der mit dem Gedanken spielt den Facharzt in der Psychiatrie zu absolvieren. Leider ist das gesamte Lehrbuch in schwarz weiß gehalten. Weitere Kapitel: Literaturverzeichnis, Verzeichnis der ICD Kategorien und klinische Diagnosen, Verzeichnis zum Gegenstandskatalog & Sachverzeichnis Historischer Rückblick: Ursprünglich wurde dieses Lehrbuch der Psychiatrie zum ersten Mal für die Ulmer Medizin Studenten im Jahre 1974 verlegt. Damals wurde eine Gruppe von 60 Medizinstudenten für die Dauer von zwei Wochen ganztägig Unterricht und internatsmäßig in der Psychiatrie untergebracht. Somit sollte ein praxisnaher und patientenorientierter Unterricht verwirklicht werden. Aus dieser etwas gewöhnungsbedürftigen Perspektive betrachtet, gewinnen die heutigen, zeitweise etwas nervig anmutenden Blockpraktikas eine ganz neue, sehr positive Bedeutung.
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