Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Literatur, Blut und Spannung pur, 5. August 2009
Als der Mann in die Bar kommt, ahnt noch keiner, dass mit ihm der Tod erschienen ist. Bis auf den Barkeeper überlebt keiner der anwesenden kleinen und großen Kriminellen das kurz danach stattfindende Massaker in der Tapioca-Bar, das als Auftakt für eine an Spannung und unerwarteten Wendungen kaum zu überbietende Geschichte um das Städtchen Santa Montega dient.
Burbon Kid wird das Phantom genannt, das mit einem Kapuzenmantel bekleidet ungezählte Schüsse in die Runde abgegeben hat. Tödliche natürlich. Und dies nicht zum ersten Mal.
Wer schwache Nerven hat, sollte seine Finger von der Geschichte lassen, die sich "Das Buch ohne Namen" nennt. Wer das Buch geschrieben hat, bleibt im Dunkeln. Das seit Jahrhunderten bewährte Pseudonym Anonymus muss herhalten und keiner weiß, wie viele Bücher genau Anonymus im Laufe der Zeiten geschrieben hat, wo er zurückgezogen lebt und wer mit ihm - oder ihr - zusammen ist. Aber Spaß beiseite, auch dafür ist "Das Buch ohne Namen" nämlich selbst zuständig, wenn es sich immer wieder einen derben und köstlich schwarzen Humor erhält, der dem Fortgang der ansonsten äußerst blutigen Geschichte mehr als gut tut. Und gemordet wird wahrlich viel, das Blut tropft aus bis zur Unkenntlichkeit entstellten Leichen von der Decke und man wird an die gruseligsten Horror- und Vampirgeschichten erinnert, wenn man sich rasend schnell Seite um Seite durch das Buch blättert.
Dank des lebhaften Stils wird man als Leser förmlich in die Handlung hineingesogen und kann und will ihr keinesfalls entrinnen. Wie weiland bei Stephen Kings "Brennen muss Salem" wird die Stätte der schauerlichen Geschehnissen von Vampiren und Untoten bevölkert, die sich diesen Flecken Erde mit ganz normalen Menschen teilen. Die allerdings dezimiert es im Laufe der Handlung zusehens und die Polizei muss dem Geschehen hilflos zusehen. Als sich dann der bereits ausgemusterte Detective Somers und der farbige Polizist Miles Jensen hinter die Lösung des Falles klemmen, kommt kräftig Schwung in die Geschichte und man spürt förmlich den Drive der blutigen Schlachterei.
Das Buch wurde zunächst in Fortsetzungen im Internet veröffentlicht und ist in deutscher Übersetzung beim Lübbe Verlag in absolut schmucker Ausstattung erschienen.
Wer wissen möchte, welche Rolle in der Geschichte zum Beispiel Elvis, ein cooler Typ namens Rodeo Rex, ein junges verliebtes Pärchen, mehrere Mönche und ein wertvoller Stein spielen, hat das große Glück der erstmaligen Entdeckung dieses Romanes noch ebenso vor sich, wie ein paar schlaflose Nächte. Also nichts wie ´ran an das geheimnisvolle Buch ohne Namen und ein Mysterium des Thrills in sich einsaugen, wie Vampire das Blut aus ihren unschuldigen Opfern zu trinken pflegen. Genial!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
"Zugegeben" . . ., 6. Oktober 2009
Nun, wie viele meiner Vorschreiber, bin ich beim Stöbern durch den Buchladen meines Vertrauens, auf ein Buch im edlen Gewand gestoßen, dass mit seinem golden hervorgehobenen Titel ,auf einem schicken Einband, meine Aufmerksamkeit auf sich zog. Mit dem Design des Buches, den vielen Zeichen auf dem Einband, sowie " Ein geheimnisvoller blauer Stein ist plötzlich verschwunden - und alle suchen ihn." (Zitat von der Rückseite des Buches), verminderte sich meine Neugier nicht im geringsten.
Meine Erwartungen wurden enttäuscht, zutiefst um genau zu sein. Dessen ungeachtet und vor dem Hintergrund hier soviele vernichtende Rezessionen gelesen zu haben, würde ich nicht behaupten das es raus geschmissenes Geld ist.
Sicherlich, Filmliebhaber werden hier nicht auf ihre Kosten kommen, genauso wenig werden Leute mit hohen Erwartungen enttäuscht werden. Von der Sprache mal ganz abgesehen. Dieses Buch stinkt zum Himmel vor Klischees, Blut und "schwachen" Charakteren. Trotzdem ist der Charme des Buches interessant. Die Sprache ist einfach, die Handlungen sind einfach und das Niveau ist einfach, einfach anders. Wer hier soviele Verbindungen zu bereits existierenden Büchern/Filmen schließt, ist nicht im Unrecht.
Trotzdem lohnt sich ein lesen dieses Buches in meinen Augen, es ist spannend und in vielerlei Hinsicht die investierte Zeit und das Geld wert.
Ich kann nur jedem abraten vom Kauf der ein literarisches Wunder erwartet oder oder sonstige Glanzleistungen, hinsichtlich von Charakteren oder Handlung.
Jeder, der ein wenig offener ist für neues und vielleicht mal etwas anderes ausprobieren möchte, dem möchte ich ermutigen dieses Buch zu lesen, um sich in die Welt von Santa Mondega zu begeben, die so schmutzig und einfach ist wie die Sprache, die Story und das Buch.
Gruß
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Die Stadt über die niemand spricht, 16. Oktober 2009
Detektive Jensen wird in die Stadt Santa Mondega geschickt, doch was er dort erlebt übersteigt jegliche Vorstellungskraft.
Zwei Mönche sind auf der Suche nach einem geheimnisvollen blauen Stein, doch sie sind nicht die einzigen, die den Stein auf Leben und Tod in die Hände bekommen wollen.
Außerdem wäre da noch ein Gaunerpärchen, welches mehr oder weniger ungewollt ebenfalls ins Blickfeld des Bösen gerät.
Und natürlich nicht zu vergessen, Bourbon Kid, das fleischgewordene Böse.
Alle sind auf der Suche nach diesem Stein, doch warum begehren sie den Stein so sehr und wer wird ihn am Ende lebend in den Händen halten?
Und was hat das Buch ohne Namen damit zu tun?
Ich muss sagen, als ich angefangen habe zu lesen, war ich ein bisschen skeptisch. An die Schreibart musste man sich erst gewöhnen und ich habe auch nicht so gut in die Geschichte gefunden (das könnte aber auch eher daran liegen, dass ich jeden Tag nur eine Viertelstunde zum Lesen hatte).
Aber davon abgesehen finde ich, dass die Geschichte sehr langsam losgeht.
Das Buch ist aus verschiedenen Blickwinkeln geschrieben, so bekommt man einerseits mit, was Detektive Jensen wieder herausgefunden hat, andererseits wer in der Topica Bar Unfug anrichtet oder was Dante und Kacy im Schilde führen, um einige der Blickwinkel zu nennen.
Die Kapitel enden meist mit einem kleinen Cliffhanger, was vor allem ab der Mitte des Buches meinen Lesehunger nur noch weiter angestachelt hat.
Am Ende läuft alles auf einen riesen Showdown hinaus und der ist wirklich unglaublich.
Ich fands super wie die Charaktere hinterher alle immer mehr zusammentreffen und einem bewusst wird, wer welche Rolle in dieser Geschichte spielt.
Eine gut durchdachte und fantasievolle Geschichte, die so oder so ähnlich noch keiner geschrieben hat.
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