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Ausgebrannt. 8 CDs
 
 

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Ausgebrannt. 8 CDs [Audiobook] (Audio CD)

von Andreas Eschbach (Autor), Ulrich Noethen (Autor)
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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Bastei Lübbe; Auflage: 1., Aufl. (20. Februar 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785732848
  • ISBN-13: 978-3785732847
  • Größe und/oder Gewicht: 13,2 x 13,2 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (182 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 40.471 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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    Nr. 19 in  Bücher > Belletristik > Romane & Erzählungen > Unterhaltungsliteratur > Deutschsprachige Autoren > Eschbach, Andreas

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Ausgebrannt - das ist Andreas Eschbachs dramatisches Endzeit-Szenario, das uns in die Zeit der versiegenden Ölreserven katapultiert. Wir erleben ein düsteres Szenario, das uns drastisch und spannungsgeladen vor Augen führt, wohin der immer größere Hunger nach Öl führen könnte.

Als Markus Westermann in New York zum ersten Mal amerikanischen Boden betritt, ist das für ihn ein magischer Moment: Endlich ist er im "Land der unbegrenzten Möglichkeiten", wo er ganz groß rauskommen will. Sein amerikanischer Traum scheint jedoch ausgeträumt, bevor er richtig begonnen hat: Seine Firma will ihn entlassen. Zufällig lernt er den Österreicher Karl Block kennen. Der behauptet, mit einer einzigartigen Methode Erdöl finden zu können. Markus Westermann wittert seine Chance und tatsächlich: Die beiden überzeugen eine einflussreiche Risikokapitalgesellschaft und schwimmen bald im Geld. Westermann ist auf der Überholspur - bis nicht nur ihm, sondern auch den Saudis plötzlich das Öl ausgeht. Die Welt, wie wir sie kennen, gerät aus den Fugen.

Andreas Eschbach, bekannt geworden vor allem durch seinen Thriller Das Jesus-Video, weiß, wie man eine spannende Geschichte schreibt. Auch in Ausgebrannt webt er ein Netz aus Personen, Handlungssträngen, Orten und Epochen, das den Leser - ob er will oder nicht - in seinen Bann schlägt. Die Geschichte von Markus Westermann wird dabei erst nach und nach klar - Eschbach arbeitet häufig mit Rückblenden und Zeitsprüngen, zum Teil zu Ereignissen, die weit vor der eigentlichen Erzählung liegen; ganz allmählich weitet sich so die Perspektive. Und indem der Autor viele gut recherchierte Details einarbeitet, stehen plötzlich historisch scheinbar so entfernte Episoden wie der Bau der Bagdad-Bahn und die Terrorflieger vom 11. September 2001 in einem Zusammenhang.

Denn neben den Ereignissen um Markus Westermann erzählt Eschbach auch eine andere Geschichte: die Geschichte der globalisierten Welt, die förmlich am Öltropf hängt, und in der gewiefte Marketingleute, Berater und Finanzexperten mit Milliarden jonglieren. Produktion, Mobilität, Konsum, ja, unser gesamter Lebensstil wären ohne das schwarze Gold schlicht nicht möglich. Was diese Abhängigkeit für uns alle im Ernstfall bedeuten könnte, macht sich aber wohl kaum jemand klar. In Ausgebrannt spielt Eschbach diese Frage bis zum Ende durch - und bietet mit seinem Szenario, das eine ungemütliche Zukunft verheißt, wichtige Denkanstöße. --Holger Sweers, Literaturtest -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiert .

Kurzbeschreibung

Stellen Sie sich vor, der Liter Superbenzin würde über 4 Euro kosten. Ein Albtraum? Ja. Bloß wäre es erst der Anfang. Denn das Ölzeitalter wird nicht erst mit dem letzten Barrel enden. Es endet, sobald mehr verbraucht wird, als gefördert werden kann. Und dieser Moment ist näher, als die meisten ahnen. Das Problem: Niemand hat einen Plan für die Zeit danach. Auch Markus Westermann weiß von all dem nichts, als er es endlich in die USA geschafft hat und mit seiner Karriere voll durchstarten will. Als er Karl Walter Block kennen lernt, sieht er seine Chance gekommen. Der alte Öltechniker behauptet, dass in den Tiefen der Erde noch genug Öl für die nächsten tausend Jahre schlummert - und dass nur er die Methode kennt, wie man es findet. Er braucht nur noch einen kompetenten Geschäftspartner. Jemanden wie Markus.
Nur allzu bereitwillig glaubt die Welt den Versprechungen des Duos. Nach ersten Erfolgen ist gar von einer Renaissance des Ölzeitalters die Rede. Doch der Schein trügt. Als in Saudi-Arabien das größte Ölfeld der Welt versiegt und die Saudis alles daransetzen, die erschreckende Wahrheit zu vertuschen, kommt es nicht nur im Nahen Osten zu Unruhen. Die Menschheit steht plötzlich vor ihrer größten Herausforderung. Das Ende der Welt, wie wir sie kennen, bahnt sich an. Einzig Markus ist überzeugt, das Ruder noch einmal herumreißen zu können...

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71 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Das richtige Buch zur richtigen Zeit! Kein Thriller, aber Infotainment vom Feinsten., 17. Februar 2007
Von galarina.liest@gmx.de "galarina" (Woerth) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
Diese Rezension stammt von: Ausgebrannt (Gebundene Ausgabe)
"Amerika steht kurz vor technologischen Durchbrüchen, die uns in die Lage versetzen, unabhängiger vom Öl zu leben. Diese Technologien werden uns helfen, bessere Hüter unserer Umwelt zu sein - und sie werden uns helfen, der ernsthaften Herausforderung des globalen Klimawandels zu begegnen" erklärte George W. Bush in seiner Rede zur Lage der Nation Ende Januar 2007. Wenige Tage später erscheint beim Lübbe-Verlag Andreas Eschbachs neuer Roman "Ausgebrannt", in dem Eschbach die Abhängigkeit der Weltwirtschaft vom Erdöl thematisiert und sich mit der Frage auseinandersetzt, was geschehen kann, wenn die Menschheit vor der großen Herausforderung steht, dass das Ende des Erdölzeitalter bevor steht.

Der junge Markus Westermann träumt seit seiner Kindheit davon, dass für ihn der amerikanische Traum in Erfüllung geht. Als er beruflich die Möglichkeit bekommt, einige Monate für seinen bisherigen Arbeitgeber in Amerika zu arbeiten, nimmt er sich vor, seinen Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Als er während seines Aufenthalts den alten Öltechniker Karl Walter Block kennen lernt, der überzeugt ist, dass die Erde noch genug Öl für die nächsten tausend Jahre birgt und er die Methode kennt, dieses Öl zu finden, sieht Markus seine Chance gekommen mit anderer Leute Ideen und anderer Leute Geld sein Glück zu machen. Er gründet mit Block eine Firma und beide gelangen in kürzester Zeit zu Berühmtheit. Als in Saudi-Arabien das größte Ölfeld der Welt versiegt, liegen die Hoffnungen auf Block und Westermann, aber die Saudis setzen alles daran, die Wahrheit zu vertuschen. Nicht nur im Nahen Osten kommt es zu Unruhen. Das Ende der Welt und der Weltwirtschaft, wie wir sie heute kennen, bahnt sich an. Markus Westermann arbeitet fieberhaft daran, das zu verhindern und die Veränderung der Welt zeigt auch bei ihm ihre Wirkung...

"Ausgebrannt" wird bereits auf dem Cover als Thriller ausgewiesen. Die Kriterien eines Thrillers erfüllt der Roman definitiv nicht. Allerdings ist Eschbachs Roman auch nur schwer den bekannten Roman-Genres zuzuordnen. Die Leistung Andreas Eschbachs liegt darin, dass er eine Vielzahl von Informationen rund um das Erdöl, von seiner Gewinnung, über seine Verarbeitung bis zur Verwendung, aber auch die Abhängigkeit der Weltwirtschaft vom Öl aufbereitet und den Lesern quasi auf dem Silbertablett, verpackt in einer unterhaltsamen Romanhandlung, serviert.

Seinen Roman gliedert Andreas Eschbach in zwei Teile, deren Sprache durchgängig leicht, eher nüchtern und flüssig ist. Der erste Teil erzählt in mehreren Zeitebenen und aus der Sicht verschiedener Personen, deren Verbindungen miteinander dem Leser erst im Laufe der weiteren Handlung klar wird, was bis zum Zusammenbruch des größten Ölfelds der Welt in Saudi-Arabien geschieht. Dabei führt uns Eschbach deutlich vor Augen, dass wir in der heutigen Konsumgesellschaft leben, als ob die Ressource Erdöl unerschöpflich wäre, und den meisten von uns das Bewusstsein über die Bedeutung des Öls in unserer Gesellschaft fehlt. Nur gelegentlich geraten ihm Passagen, die eine Vielzahl von Informationen beinhalten, etwas lehrbuchhaft. Der zweite Teil ist den Veränderungen der Welt mit der beginnenden Ölknappheit gewidmet und Markus Westermanns Suche nach einer Lösung. Dieser Teil, der nur in einer Zeitebene erzählt wird, liest sich deutlich flüssiger als der erste Teil, auch die Handlung wird zunehmend temporeicher und gewinnt durch einige sehr spannende Passagen. Leider enthält das Ende des Romans einige Szenen und Wendungen, die ich als unnötig empfand. Gelegentlich mag es erscheinen, als ob Andreas Eschbach vieles nicht abschließend bearbeitet und diskutiert. Ich empfinde dies aber als positiv, da der Leser so Anstöße zum eigenen Recherchieren und Nachdenken erhält.

Die Charaktere des Romans entwickeln sich mit der Veränderung der Welt; manche scheinbar intelligente, souveräne und starke Person zeigt sich der Krise nicht gewachsen, manche eher zurückhaltende, unscheinbare Person entdeckt im Wandel erst ihre Fähigkeiten. Auch der Protagonist, dessen Charakter zunächst recht klischeehaft erscheint und den man daher auch eher leicht belächelt, macht im Laufe der Handlung eine persönliche Entwicklung.

"Ausgebrannt" von Andreas Eschbach ist kein herkömmlicher Thriller, sondern ein sehr gut geschriebener und informativer Unterhaltungsroman mit einem im wahrsten Sinne des Wortes brandaktuellen Thema - Infotainment vom Feinsten.
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30 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Großartiges Werk mit kleinen Mängeln, 12. März 2007
Von Ole Sumfleth (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Diese Rezension stammt von: Ausgebrannt (Gebundene Ausgabe)
KURZ:
"Ausgebrannt" ist einer der besten Wirtschafts-/Wissenschaftsthriller, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Ich kann es jedem empfehlen, der sich für großformatige Thriller begeistert und auch vor recht viel Lehrstoff nicht zurückschreckt.

LANG:
Man nehme eine brisante Grundidee, einen genialen Plot, tolle Charaktere, dazu noch einen Schuss Lehrbuch und ein paar bewährte Eschbachigkeiten - fertig ist ein Welthit.

Die Geschichte ist mitreißend, aufrüttelnd, dramatisch, melancholisch und erzeugt dieses wundervolle Kribbeln auf dem Rücken, dass nur wenige Bücher schaffen. Wenn man nach manchen Kapiteln auf der Veranda dem Sonnnenuntergang hinterschaut und über die Andeutungen dieses Buches und die Folgen nachdenkt, dann ist das ganz großes Kino.

"Ausgebrannt" ist eine typische Hätten-wir-mal-früher-was-gemacht-Geschichte, wie sie mit anderem Thema von vielen Autoren und Filmemachern (Emmerich!) gerne erzählt wird. Doch verglichen mit Eschbach wirken Chrichton&Co einfach nur kitschig und plump. Selten habe ich in diesem Genre solch fein herausgearbeitete Figuren und Handlungen erlebt. Eschbach verbindet zudem gewaltige Weltereignisse gekonnt mit dem Leben des "kleinen Mannes" und kann dadurch diese Geschichte erzählen, ohne unpersönlich zu werden.

Der Autor erzählt die Handlung in verschiedenen Strängen (hauptsächlich vier plus kleinere Einschübe), auf mehreren Zeitebenen und mit Verbindungen untereinander. Der eigentliche Hauptteil wird in einer Rückblende erzählt, die irgendwann mit der Gegenwart zusammenläuft. Das hört sich verwirrend an, das Buch liest sich aber flüssig und man verliert nicht den Faden. Trotzdem sollte man das Buch am besten an wenigen Tagen in einem Rutsch durchlesen.

Inwiefern die gewaltigen Probleme, die laut Eschbach einzutreffen drohen, realistisch sind, weiß ich nicht. Aufgerüttelt hat mich das Buch aber allemal. Einige Schlussfolgerungen erschienen mir jedoch reichlich übertrieben, andere wiederum fehlten mir ganz. Zum Beispiel wird der Klimawandel komplett ignoriert, was vermutlich jedoch den Rahmen dieses Romans gesprengt hätte.

Sauer aufgestoßen sind bei mir einige Deus ex machina-Situationen, Logikfehler und äußerst unwahrscheinliche Zufälle. Auch werden nicht alle Handlungsstränge am Ende sauber aufgelöst, was ein Gefühl der Leere hinterlässt. Man erfährt später beiläufig, das diejenigen tot seien und das war's dann. Manche Einzelheiten, die anfangs wichtig erscheinen, werden später gar nicht mehr erwähnt.

Der Roman braucht zudem recht lange, um ordentlich in Schwung zu kommen und verliert sich auf den ersten paar hundert Seiten in teilweise spannenden, teilweise aber auch unnötigen Details. Wer will denn wirklich wissen, wie genau nun dieses oder jenes Teil eines Bohrturms genannt wird? Besonders in der Mitte des Buches geht ein bisschen die Luft raus und man hat das Gefühl, der Autor traut sich irgendwie nicht an den großen "BANG!" heran. Doch das weiterlesen lohnt sich und im letzten Viertel des Buches - welches schon fast ein Buch für sich ist - hätte ich mir eigentlich ein paar Seiten mehr gewünscht.

Trotz der letztgenannten Minuspunkte bekommt dieses Katastrophenepos gerade noch 5 Sterne von mir. Fazit: Kaufen!
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Brandaktuell & Spannung pur. Genial!, 31. August 2007
Diese Rezension stammt von: Ausgebrannt (Gebundene Ausgabe)
Das Buch ist top! Spannend und fesselnd sprichwörtlich ab dem ersten Satz ("selbst mit dem letzen Tropfen Benzin kann man noch beschleunigen...") greift es in Form eines genialen Romans ein topaktuelles Thema auf: Die Begrenztheit der globalen Erdölvorkommen, unsere Abhängigkeit vom Öl in jeder Lebenslage und das Faktum wie entsetzlich nahe wir dem "peak oil" - dem Zeitpunkt der maximal möglichen Fördermenge sind und welche unglaublich katastrophalen Auswirkungen ab dem ersten Tag des Überschreitens dieses Zeitraums zu befürchten sind...

Eschbach hat top recherchiert ist super informiert über Daten, Fakten, Zahlen. Rhetorisch gibt er Vollgas ab der ersten Seite mit messerscharfen Spitzen& Wendungen. Lesespass pur!

Nach der Lektüre ist man doch recht nachdenklich wie die Menschheit und nicht zuletzt man selbst das nahende Ende des Erdöl....ach was....kaufen & selber lesen. Unbedingt zu empfehlen!!!
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