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Cannabiskonsum. Entwicklungstendenzen, Konsummuster und Risiken
 
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Cannabiskonsum. Entwicklungstendenzen, Konsummuster und Risiken (Taschenbuch)

von Dieter Kleiber (Autor), Renate Soellner (Autor), H. Peter Tossmann (Autor)
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Juventa (1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3779911779
  • ISBN-13: 978-3779911777
  • Größe und/oder Gewicht: 22,9 x 14,9 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 932.446 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Seit mehr als 25 Jahren werden in unserer Gesellschaft die nach den Bestimmungen des Betäubungsmittelgesetzes nicht verkehrsfähigen Cannabisprodukte - insbesondere Haschisch, seltener Marihuana und noch seltener Haschischöl - konsumiert. Die Diskussion um die Gefährlichkeit und die drogenpolitische Bewertung dieser Substanz wird heute kontrovers und nicht selten ideologisch verhärtet und äußerst emotional geführt. Im Unterschied zu bisher vorliegenden Untersuchungen von Cannabiskonsumenten, die zumeist an sehr homogenen Stichproben durchgeführt wurden, wurde in der hier vorliegenden Studie das Ziel verfolgt, Cannabiskonsumenten mit unterschiedlichen Konsummustern, Sozialisations- und Lebensbedingungen, d.h. eine möglichst heterogene Stichprobe zu befragen. Der vorliegenden Studie liegt ein Datensatz zugrunde, mit dem sich Konsummuster von Cannabiskonsumenten ökologisch valide abbilden, empirisch differenzieren und hinsichtlich verschiedener lebenslagenbezogener, sozialisatorischer und psychologischer Parameter vergleichen lassen. Er erbrachte den Nachweis, daß Cannabiskonsum intra- und interindividuell hoch variabel ist, und daß auf der Basis einer multivariaten Klassifikation neben Gelegenheitskonsumenten verschiedene Muster gewohnheitsmäßigen Cannabiskonsums unterscheidbar sind. Mit dieser Studie wurde ein wesentlicher Beitrag geleistet zur differenzierten Betrachtung bzw. Beurteilung empirisch vorfindbarer Konsummuster von Cannabis und ihrer jeweiligen Risiken.


Autorenportrait

Dr. Peter Tossmann, Dipl.-Psych., ist Lehrbeauftragter an der Technischen Universität Berlin sowie Leiter des Drogentherapie-Zentrums Berlin

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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein Buch das viele Vorurteile erschüttern wird, 13. Dezember 2000
Von Ein Kunde
Das Werk ist zwar in erster Linie fuer ein wissenschaftliches Publikum geschrieben, ist aber trotzdem auch fuer Normalsterbliche weitgehend verstaendlich und durch seine Fuelle an Datenmaterial ein wichtiger Beitrag zur Diskussion um die Entkriminalisierung der weichen Droge Cannabis.

Diese Auswertung der groessten Cannabisstudie in der deutschen Geschichte, vom damaligen Bundesgesundheitsminister Seehofer (CSU) mit DM 910.000 gefoerdert, untersuchte 1458 gegenwaertige und ehemalige Cannabiskonsumenten und wertete dabei etwa 1 Million Datenpunkte aus.

Die Studie fand dass es gibt keinen "typischen" Konsumenten gibt sondern sondern vier deutlich unterscheidbare Konsummuster.

Die Existenz eines "amotivationalen Syndroms" konnte nicht bestaetigt werden.

Die Studie fand dass etwa 8% aller untersuchten Cannabiskonsumenten und nur 2% der Cannabiskonsumenten ohne Erfahrungen mit anderen illegalen Drogen nach WHO-Kriterien psychisch abhaengig sind. Zwei Drittel davon sind wiederum nur leicht abhaengig. Ein Ausstieg aus dem Konsum ist unabhaengig von der Konsumdauer gleich wahrscheinlich. Deutlich weniger Langzeitkonsumenten (ab 7 Jahren) als neuere Konsumenten (unter 7 Jahre) sind psychisch abhaengig.

Jeder Politiker der über Drogenpolitik mitbestimmt sollte sich mit den Inhalten dieser Studie vertraut machen die viele alte Vorurteile ueber den Haufen wirft.

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