von Elisabeth Brugger
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von Walter Bucher
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von Klaus Moosmann
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von Ilona E. Gerling
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von Michael Bräutigam
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Produktinformation
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Auch in diesem Band (wie z.B. auch im Band 1016) wird versucht, durch einen sanften Einstieg, das heißt mittels einfachen Spiel- und Übungsformen, den Zugang zu neuen oder noch wenig bekannten Sportarten zu ermöglichen.
Im ersten Teil werden Beispiele aufgezeigt, wie man mit Rollschuhen und mit dem Rollbrett spielerisch den Weg vom wackeligen Stehen über den sicheren Stand zu mutigen und ungefährlichen Formen finden kann. Selbstverständlich wird der Sicherheit von Anfang an große Bedeutung geschenkt.
Das zweite Kapitel ist dem Sport auf verschiedenen Fahr-Rädern gewidmet. Dabei wird das Fahrrad nicht nur als Transportmittel, sondern wieder als eigentliches Spiel- und Sportgerät entdeckt. Viele Formen sind mit dem normalen Straßen-Fahrrad möglich. Doch wenn wir ins Gelände gehen, wenn die Treppe oder die Wiese als Fahrwege dienen, empfiehlt es sich, auf das Mountain-Bike umzusteigen.
Die eigentliche Spielerei oder die große Kunst beginnt erst mit den unzähligen Kombinationsmöglichkeiten. Dies ist das Hauptthema im dritten Teil: Wie lassen sich Rollschuhe und Rollbrett, Rollbrett und Fahrrad, Fahrrad und Ballspiele, Ballspiele mit Rollschuhen miteinander kombinieren?
Und wie steht's mit dem aufwendigen Material?
Fahrräder, ja sogar Mountain-Bikes, gehören in den meisten Fällen zur Standard-Freizeitausrüstung. In einer Gruppe (Schule oder Verein) finden sich bestimmt genügend Fahrräder oder sogar Mountain Bikes, und schon kann's losgehen!
Auch Rollschuhe (mit 2 Rollenpaaren hintereinander) sind beliebte Freizeitsportgeräte, insbesondere bei Kindern. Immer mehr Freizeitsportler erwerben sich Rollschuhe, die aussehen wie Schlittschuhe (4 einzelne Rollen hintereinander). Das Fahren auf diesen In-Line-Skates ist ähnlich wie das Schlittschuhlaufen, doch das Bremsen ist wesentlich schwieriger! In einer ersten Phase wird empfohlen, das vorhandene Rollmaterial von zu Hause mitzunehmen und gegenseitig auszutauschen. Erst dann, wenn man wirklich Freude am Gleiten auf Rollen bekommen hat, wird der Kauf von In-Line-Skates empfohlen.
Auch das Rollbrett ist ein sehr beliebtes Freizeitsportgerät. Bestimmt finden sich einige, die ihr eigenes Rollbrett in eine erste Sportstunde mitnehmen und auch anderen zur Verfügung stellen.
In den meisten Fällen findet man in Übungsgruppen oder Schulklassen Könner oder Meister ihres Faches. Warum nicht Schüler oder Gruppenmitglieder anfragen, ob sie bereit wären, andere von ihrem Können profitieren zu lassen? Eine ganz besondere Chance des partnerschaftlichen Lernens!
Für ein gefahrloses Üben auf Rollen und Rädern werden Ellenbogen und Knieschoner empfohlen. Sobald schwierigere Formen ausprobiert werden, lohnt sich die Anschaffung von speziellen Handgelenkstützen und Helmen.
Es braucht Mut, im Sport(-unterricht) etwas Neues zu wagen. Aber der Sport(-unterricht) braucht Impulse, immer wieder: einerseits Bewährtes beibehalten und unter dem Aspekt verschiedener Sinnrichtungen pflegen und andererseits Neues erproben und dadurch neue Bewegungserfahrungen sammeln.
Mit diesem Buch möchten wir Ideen anbieten, die Mut machen sollen, das faszinierende Thema Sport auf Rollen und Rädern schrittweise zu erproben und in den Sport(-unterricht) zu integrieren.
Berg, 17.4.1994
Walter Bucher
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