Kurzbeschreibung
Heitere und nachdenkliche Geschichten für Jubilare und Jubilarinnen im besten Alter von Barbara Noack, Christine Brückner, Ephraim Kishon, Peter Bachér, Jo Hanns Rösler und vielen anderen. Ephraim Kishon sucht verzweifelt nach seiner Brille, die ein geheimnisvolles Eigenleben zu führen scheint, Peter Bachér gibt zu bedenken, dass man der Jugend nicht hinterherjagen, sondern den eigenen Rhythmus finden sollte. Helga Leeb und ihre Kinder überschütten den Vater mit Geschenken, die er garantiert nie wollte, und Willy Breinholst beschäftigt sich mit der brennenden Frage nach dem passenden Hobby für den älteren Herrn. Eine vergnügliche Lektüre für alle, die gutgelaunt die nächsten 50 Jahre ansteuern wollen.
Ich bin in einem Alter, in dem man Jugendsünden gestehen sollte, bevor man sie vergisst. Ephraim Kishon
Über den Autor
Christine Brückner (1921 - 1996) zählt zu den renommiertesten Unterhaltungsschriftstellerinnen Deutschlands. Sie verfasste Romane, Erzählungen, Kommentare, Essays, Schauspiele, auch Jugend- und Bilderbücher. Besonders mit der Poenichen-Trilogie wurde sie einem großen Publikum bekannt.Ephraim Kishon wurde als Ferenc Hoffmann 1924 in Budapest geboren. Er überlebte während des Zweiten Weltkriegs ein slowakisches Arbeitslager, weil sein Talent für Schach einem Hauptmann auffiel. 1949 verließ Hoffmann das kommunistische Ungarn, kam in Israel in einen Kibbuz und lernte ein Jahr lang gründlich Hebräisch.
Schon 1952 wurde er Kolumnist der Tageszeitung Ma'ariv - eine Tätigkeit, die er 30 Jahre lang beibehielt. 1959 heiratete er die Pianistin Sara Lipovitz. Im selben Jahr wurde der Band 'Drehen Sie sich um, Frau Lot!' von der New York Times ausgezeichnet.
Kishon wurde für das deutschsprachige Publikum zum wichtigsten Zeugen des Lebens im Staat Israel. Die kleine Form, die er zeitlebens pflegte, war dieser Rezeption sehr zuträglich.
Sein Altersdomizil hatte Kishon in der Nähe von Appenzell in der Schweiz gefunden, an einem Ort der Sicherheit nach einer bewegten Biografie. Dort verstarb Ephraim Kishon Anfang 2005.