Die Kunst des Surrealismus: Dichtung, Malerei, Skulptur, Fotografie, Film von Uwe M. Schneede |
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Ausgerechnet mit dem kunstgeschichtlich problematischsten Begriff des 20. Jahrhunderts eröffnet der erste Band der Reihe, der sich dem Modernismus verschrieben hat: Von einer "künstlerischen Strömung" kann hier wohl kaum die Rede sein, wohl aber von einer ästhetisch schwer fassbaren und immer wieder neu akzentuierten Grundhaltung, die die gesamte bildende Kunst seit dem Impressionismus bis hin zur Postmoderne bestimmt hat. Genau diesen Gedanken illustriert Charles Harrison auf anschauliche Weise. Ausgehend von Cezannes Idee einer Autonomie des Kunstwerks stellt er die Entdeckung des "Primitiven" ebenso wie Abstraktionstendenzen (etwa der kubistischen Reduktionen Picassos oder Braques) bis hin zu den "freien" Farbflächenkompositionen von Barnett Newmann dar. Ein Abschlusskapitel beleuchtet den Modernismus in Skulptur und Postmoderne.
Die Skulptur etwa bei Salvador Dalí oder Merit Oppenheim nimmt auch in Surrealismus eine breite Rolle ein. Aber auch anhand der teils befremdlichen Bilder von Magritte, Miró, de Chririco oder Max Ernst führt Fiona Bradley hinab in die "unterbewussten" Traumwelten der Surrealisten und ihrer revolutionär "automatistischen" Malweise. Ein Extrakapitel beleuchtet den Entwicklungsgang des Surrealismus in Literatur, Film und auf der Bühne. In Pop Art spürt David McCarthy dem an Werbung, Kino und "populärem" Alltag geschulten ästhetischen Verständnis von Künstlern wie Andy Warhol, Richard Hamilton, Robert Rauschenberg oder Jim Dine in adäquater Art und Weise nach. Und auch hier werden selbst die Innenseiten des Einbandes als Textfeld genutzt, um die Strömung anhand einer Zeittafel in den kulturellen und geschichtlichen Kontext einzubetten.
Als weitere kunst basics-Bände sind Postimpressionismus, Kubismus, Postmoderne und Futurismus geplant. Wenn auch diese Einführungen derart fundiert, informativ und gut bebildert daherkommen, muss man sich um die Reihe wirklich keine Sorgen machen. --Thomas Köster
Auf lebendige Weise entführt der Band den Leser in die rätselhafte Welt des Surrealismus, der nach dem Ersten Weltkrieg in Paris seinen Anfang nahm. Anschaulich werden die Wurzeln der Bewegung und ihre Entwicklung in England und Amerika, die grundlegenden Richtungen, ihre wichtigsten Vertreter und künstlerischen Verfahren vorgestellt. Der Literatur, dem Theater und dem Film des Surrealismus ist ein eigenes Kapitel gewidmet.
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