Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Lesewahnsinn, 17. Juni 2008
Am Anfang muss gesagt werden, dieser Manga ist der ultimative Lesewahnsinn. Dieser Manga hat alles, ein spannenden Anfang, eine sehr interessante Story, einen sehr gut passenden Zeichenstil zur Story, Drama, Komödie...
alles und er wirkt in keinerweise an irgendeiner Stelle flach oder zu übertrieben.
Als ich ihn am Anfang in der Hand hatt dacht ich mir auch erst, ach typische Story-> Mädchen sieht fast aus wie Junge geht in Mädchen Internat, trifft dort auf als Frau verkleideten Jungen-> ähnelt doch stark W-Juliet. Doch geirrt. An dieser Stelle bitt ich die schnelldurchblätternden sich doch die Story genauer anzusehen. Denn diese ist in jeden Fall sehr spannend. Die Hauptperson ist ein Mädchen was jede Aufmerksamkeit verschmät, "unaufmerksam umherschleichen" heißt ihre Devise. Doch leider ist ihre Zimmergenossin eine richtige Berümtheit und dazu noch ein Kerl wie sich später raus stellt. Unsere Hauptperson findet dies natürlich durch ein Mangatypischen Zufall raus (ich empfind das als Mangatypisch)- leider wird sie mit Ihrer Erkenntnis erpresst und hier beginnt das ware Lesevergnügen. Nein...sie handelt nicht wie eine selbstbewusste Protagonistin. An dieser Stelle möchte ich nicht so viel verraten, denn das sollte man selber gelesen haben.
Einige Wendungen sind wirklich nicht vorhersehrbar und macht den Manga an sich so richtig spannend. Ich hatt ihn gleich 2 mal hintereinander gelesen und kann nicht mehr ohne ihn.
Empfehlen kann ich ihn wirklich jeden.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Melodramatische Seifenoper, die sich selbst zu ernst nimmt, 27. Oktober 2008
Achtung, SPOILER.
Die menschenscheue Hikaru kommt als neue Schülerin in ein Eliteinternat für Mädchen. Obwohl sie nur in Ruhe gelassen werden möchte, wird sie (nicht ganz freiwillig) zur Zimmergenossin von Izumi ernannt, die Werbemodel, Schauspielerin und absoluter Star der Schule ist. Und bald darauf muss Hikaru feststellen, dass ihre Zimmergenossin erstens alles andere als nett und zweitens gar kein Mädchen ist...
Das klingt nach dem Stoff für eine romantische Komödie, aber leider nimmt sich "Tenshi ja nai!" dafür viel zu ernst. Was hat die Mangaka nicht alles an (melo-)dramatischen Elementen in ihre Geschichte gepackt: das "Mädchen", das sich für seinen im Koma liegenden Vater aufopfert, den verstoßenen unehelichen Sohn einer reichen Familie und die verschüchterte Heldin, die als Kind gemobbt wurde und nun von hysterischen Izumi-Fans schikaniert wird. Herrje, da kommt ja mehr zusammen als in einer ganzen Woche GZSZ!
Es gibt natürlich auch Slapstickszenen, aber im Großen und Ganzen scheint die Mangaka das ernst zu meinen, was sie da so dick aufträgt. Und das wirkt dann doch etwas lächerlich.
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4.0 von 5 Sternen
Typischer Shojo-Manga, 11. August 2008
Ein burschikoses Mädchen und ein sehr femininer Junge sind im Bereich japanischer Comics, auch Mangas genannt, nichts Neues, ebenso wenig wie die Geschichte vom Rollentausch oder dem Jungen im Mädcheninternat. Trotzdem schafft die Mangaka Takako Shigematsu eine sehr lesens- und liebenswerte Geschichte, die sowohl dramatische, romantische als auch komische Elemente perfekt vereint.
Die Story wartet durchaus mit einigen Überraschungen auf und die größte Überraschung ist wohl die Unberechenbarkeit ihrer Protagonisten. Besonders Hikaru erweist sich als schwer einschätzbar; sie wächst dem Leser aber dennoch schnell ans Herz. Einerseits hat man Mitgefühl mit ihr, andererseits freut man sich mit dieser unkonventionellen Heldin, wenn sie einen Erfolg erringt. Auch der coole Izumi hat viele Facetten zu bieten, die die Autorin nach und nach enthüllt, ebenso sein Freund und Beschützer Yasukuni, der als Hausmeister am Seika-Internat arbeitet und außer Hikaru der einzige an dieser Schule ist, der Izumis wahres Geschlecht kennt. Mit diesem Trio hat Shigematsu eine Gruppe von Charakteren erschaffen, die sich einfach wunderbar ergänzen.
Auch die Zeichnungen sind sehr gelungen. Das Artwork ist gleichermaßen klar und elegant sowie verspielt und in typischem Shojo-Manga-Stil gehalten, ein Stil also, der primär den Leserinnen gefallen sollte. Die Panel-Aufteilung ist meist genau richtig gewählt, nie wirkt ein Panel überladen oder ist zu sehr mit anderen verschachtelt, die Gesamtkompositionen sind immer passend. Auch der Einsatz von Rasterfolie scheint sehr durchdacht und ist meist schön auf die jeweilige Szene, besonders auf die Gefühle der Charaktere, abgestimmt.
I'm no Angel!" bietet alles in allem sehr gute und grafisch wunderschön umgesetzte Unterhaltung, allerdings ohne viel Tiefgang oder eine besonders kreative Geschichte. Wer typische Shojo-Mangas mag oder kennenlernen möchte, sollte hier trotzdem zugreifen.
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