Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Wirklich lesenswert!, 20. Dezember 2002
Als Andrej Delãny, ein Schwertkämpfer des 15. Jahrhunderts, sein Heimatdorf besucht, stellt er schockiert fest, dass es ausgelöscht wurde. Unter den Toten befindet sich auch Andrejs Sohn. Nur einer hat das Massaker überlebt. Frederic erzählt Andrej von Rittern, die im Namen der heiligen Inquisition dieses Leid über Ihr Heimatdorf gebracht haben. Zusammen machen sich beide auf, Rache zu üben und die wenigen Überlebenden aus den Händen der Mörder zu befreien. Dabei werden Andrej und sein junger Begleiter immer tiefer in einen Strudel aus Verzweiflung und Gewalt gerissen, in dem Andrej feststellt, das ihm kaum eine Verletzung etwas anhaben kann. Seine Suche wird immer mehr zu einer Suche nach sich selbst. Ist er wirklich ein Höllenwesen?Mit diesem Buch habe ich mich das erste Mal an eines der Werke des populärsten deutschen Autors für Mystik und Fantasy gewagt. Und ich muss sagen, dass ich wirklich angenehm überrascht war. Hohlbein scheint mit seinen Büchern denen seiner britischen und amerikanischen Kollegen wirklich in nichts nachzustehen. Seine Schreibweise ist flüssig und die Charaktere sind gut gezeichnet und überzeugen in ihren Handlungen. Dieses Buch besticht vor allem durch seine packende Erzählweise, in der ein „Kliffhanger" den nächsten jagt. Außerdem Strotzt die Geschichte förmlich vor Kämpfen, so dass vor allem Liebhaben actionreicher Geschichten voll auf ihre kosten kommen dürften. Dennoch hängt dem Ganzen ein Wehrmutstropfen an, der beim lesen einen leicht bitteren Beigeschmack hinterlässt. In weiten Teilen mutet dieses Werk wie eine Adaption von „Dracula" und „Highlander" an, auch wenn vom Autor weitestgehend versucht wurde, diesen Bezug zu verschleiern. Fazit: Alles in allem eine gelungenes Werk, dass die Lust auf mehr weckt.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Wieder eine packende Fantasy-Reihe von W.Hohlbein, 26. November 2000
Von Ein Kunde
Wie in seinem Roman "Dunkel widmet sich W.Hohlbein in "Am Abgrund" den Vampiren - einem großen Mythos der Menschheit. Fesselnd erzählt er die Geschichte von Andrej Delany, der erst im Laufe des Buches feststellt, was er ist. Hohlbein rückt mit seiner Darstellung von der allgemein verbreiteten Meinung über Vampire ab - ein Vampir muß kein Blut von unschuldigen Menschen trinken, nur von seinesgleichen, um stärker zu werden. Er ist auch nicht Vampir geworden, weil ihm ein anderer das Blut aus den Adern gesaugt hat; er ist einfach so. Hohlbein nimmt sich einer These an, die unsere Vampirgeschichten auf den grausamen Grafen Vladimir Tepesch, auch Fürst Dracul genannt, zurückführen. (siehe Bd 2: Der Vampyr) Dieser Graf ließ seine Feinde und jeden, der ihm in irgendeiner Weise nicht gefiel, foltern und pfählen, um ihn langsam sterben zu sehen. Während wir versuchen, für unsere Vampirgeschichten eine gute Erklärung zu finden und so zu zeigen, daß es sie nicht gibt, stellt diese Reihe die große Frage: Und was wäre, wenn doch??? Inhaltlich ist dieses Buch sehr spannend geschrieben, es zeigt den Unterschied zwischen stürmisch jung und vernünftig alt, doch muß ich mich den anderen Rezensoren anschließen: Der Preis ist für den Umfang des Buches nicht gerechtfertigt. Allerdings scheint die Bücherindustrie es da sowieso der Musikindustrie gleichzutun - Preise hoch, die Leute kaufen's ja. Selbst schuld. Nun ja, auch Wolfgang Hohlbein hat sich durch sein Online-Buch "Das zweite Gesicht" von seinen Verlagen distanziert. Unsere Industrie muß sich halt langsam mal auf das Internet einstellen - aufhalten können sie es jedenfalls nicht mehr, auch wenn das besser für's Geschäft wäre... Jedenfalls ist dies ein Buch, bei dem ich es nicht erwarten konnte, den nächsten Band in die Finger zu kriegen.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Genialer Auftakt, 20. November 2006
Andrei kehrt nach Jahren wieder zurück in sein Heimatdorf, findet dort aber nur einen zerstörten Ort vor, in dem die gesamte Bevölkerung von der Inquisition getötet worden war. Der einzige überlebende ist ein Junge namens Frederic, der sich gemeinsam mit Andrei auf die Jagd nach den Mördern macht. Dabei treffen sie auf die goldenen Ritter, die als unbesiegbar gelten. Nach dem Kampf mit diesen stellt Andrei fest, dass seine Wunden viel schneller heilen, als sie das bei einem normalen Menschen eigentlich tun.
Das Buch ist in einem wundervollen Schreibstil verfasst, es ist sehr spannend, es gibt unvorhersehbare Wendungen, innerhalb der ca 350 Seiten passiert unfassbar viel. Auch an dramatischen Wendungen und Überraschungsmomenten hat Hohlbein nicht gespart. Mit Andrei hat er so eine interessante Figur geschaffen, dass man auf die Nachfolgebände kaum noch warten kann.
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