Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Unbedingt lesenswert!, 10. Mai 2004
Tomkins hat ein sehr lesenswertes Buch vorgelegt. Gut und gern zulesen, spannend und dabei tiefgründig, humorvoll mit einem leichten Anklang ins Ironische, lebendig und historisch fundiert. Kurz gesagt: kaufen, lesen, noch mal lesen und nachdenken. Eine Biographie, die es verdient hat auch einmal Thema für die Hauskreise zu sein. Und, die auch für "Nichtmethos" spannend ist. Nun stellt sich die Frage, was macht den besonderen Reiz dieser Biographie aus. Im Vergleich zu den anderen Biographien, wie z.B. die von John Pollock, lebt diese Biographie gerade von ihrer sprachlichen Schönheit, ihrer historischen Eingebundenheit. Und der Tatsache, dass erklärend erzählt wird, immer den zeitgeschichtlich - gesellschaftlichen und daher auch politischen Kontext berücksichtigend. Gleichzeitig geht Tomkins auf die theologisch religiöse Entwicklung in einer liebenswerte und feinfühligen Weise ein, die es leicht macht, hinter die Person Wesleys sehend auch seine Theologie - auch wenn Wesley dies so sicherlich abstreiten würde - zu verstehen. Wesleys Zweifel und Fragen nehmen Gestalt an, seine Erkenntnisse werden aufgezeigt und sein Engagement, gerade in „dienender" Hinsicht ermutigen. Es erstaunt doch immer wieder, wie aktuell dies heute noch ist. Daher ist diese Biographie auch eine tiefgründig theologische Abhandlung. Was sehr gut tut, ist die Tatsache, dass es sich bei dieser Biographie nicht um ein Werk eines „Fans" handelt, sondern der historisch kritischen Geschichtsschreibung genügt. Keine Lobhudelei sondern ehrliches und offenes Umgehen mit der Person Wesley. Sowohl die theologischen Wirr- und Irrungen zeigt Tomkins auf, als auch die persönlichen Tragödien, wie die, im Umgang mit dem andern Geschlecht. Doch auch diese biographischen Teile werden ohne jegliche Häme erzählt. Wesleys Frömmigkeit hatte auch ihre dunklen Seiten: „Dennoch brachte sie Zehntausenden neues geistliches Leben (...) heilte die Kranken und gab Notleidenden Arbeit (...) und sie brachte den Menschen der Unterschicht die lebensverändernde Botschaft, dass die von Gott angenommen und als wertvoll erachtet seinen. Sie war Balsam in einem grausamen Jahrhundert." (S. 247) Dieses Buch ist keine Heiligengeschichtsbeschreibung und kein „Legendenwerk". Dieses Buch bringt Wesley und seine religiösen Überzeugungen uns näher, eröffnet neue „alte" Perspektiven methodistischen Verständnisses und damit , und vor allem, dem Leser/der Leserin die Liebe unseres Bruders Jesus Christus.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Keine Heiligenlegende, 29. Mai 2006
Dieses Angebot des Anker-Verlages liest sich mit Gewinn! Keine Heiligenlegende, sondern eine mit kritischer Sympathie und großer Sachkenntnis erzählte Biographie wurde da von Christian Rendel aus dem Englischen übersetzt. Überaus fesselnd findet sich das Leben des Menschen John Wesley beschrieben - dieser so notvollen und zerrissenen Gestalt, die dennoch zu einer der wichtigsten Figuren der neueren Kirchengeschichte avancieren sollte. Das lädt zur Identifikation ein und ermutigt.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
eine etwas andere Biografie, aber wärmstens zu empfehlen, 5. Juni 2003
John Wesley war der Gründer des Methodismus. Von seinem 35 Lebensjahr an war er bis zu seinem Tod im Jahre 1791 immer unterwegs, um das Evangelium zu verkünden. Das Buch beschreibt auf interessante und zum Teil recht witzige Art Wesleys leben und sein Wirken. Dabei nimmt der Autor zum Teil eine recht kritische Haltung gegenüber den bisherigen Autoren von Biografien Wesleys ein und versucht andere Sichtweisen zu beleuchten, die für ihn persönlich realistischer sind. Tomskin gelingt es, bei aller Logik, Entschlossenheit und Bestimmtheit, die Wesleys Charakter ausmachten, auch aufzuzeigen, dass hinter der Fassade immer noch ein Mensch mit Gefühlen, Zweifeln und menschlichen Bedürfnissen steht, auch wenn er dies gegen Aussen immer gut zu verheimlichen vermochte. Stephen Tomskins versteht es, auf sehr gute Weise Kirchengeschichte, die Anfänge des Methodismus und das Leben vieler einzelner Schicksale im Leben John Wesleys zu verweben und auf gut versändliche Art zu vermitteln.Insgesammt repräsentiert dieses Buch genau das, was ich mir unter einer zeitgemässen Biografie über das Leben von John Wesley wünsche, ich kann es sehr empfehlen...
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