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Jeder stirbt für sich allein
 
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Jeder stirbt für sich allein (Taschenbuch)

von Hans Fallada (Autor)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 627 Seiten
  • Verlag: Aufbau Tb; Auflage: 6., Aufl. (2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3746653215
  • ISBN-13: 978-3746653211
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 11,6 x 4,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 69.649 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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    Nr. 6 in  Bücher > Belletristik > Romane & Erzählungen > Unterhaltungsliteratur > Deutschsprachige Autoren > Fallada, Hans

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Falladas letzter Roman, 1946 " ... seit ,Wolf unter Wölfen' wieder der erste richtige Fallada", schrieb der Autor an Anna Ditzen. Aus einer Gestapo-Akte hatte er vom Schicksal eines Berliner Ehepaares erfahren, das mit Flugschriften einen einsamen, aussichtslosen Widerstand wagte und 1943 hingerichtet wurde. In seinem Roman sind es die stillen, nüchternen Quangels, die vom Erfolg ihrer Aktion träumen und nicht ahnen, daß ihre Karten von den ängstlichen Findern längst bei der Gestapo abgegeben wurden


Über den Autor

Hans Fallada (1883 - 1947); Erzähler, Journalist und auch einmal Bürgermeister von Feldberg. Schrieb für Kinder und Erwachsene und schuf unvergessene Gestalten und Geschichten für beide.

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26 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Der kleine Widerstand, 11. Januar 2000
Von Ein Kunde
Ein Plädoyer für die Menschlichkeit und gegen die Verzweiflung, für Zivilcourage auch in kleinen Dingen, auch im geringfügigen Versuch, sich gegen das Verderben aufzulehnen. Hans Fallada wollte mit diesem Buch ausdrücklich die Verantwortung der Kollektivschuld, der Schuld aller Deutschen am Zweiten Weltkrieg und am Holocaust relativieren. Er ist erneut Anwalt der kleinen Leute, ein verständnisvoller Beobachter, der sich gegen die pauschalisierende Verurteilung wehrt. In seiner mitfühlenden Geschichte eines wahren Falles lässt er das Ehepaar Quangel als aufrechte und sich nur ihrem Gewissen verantwortliche Menschen erscheinen, die ihr Möglichstes tun, um ihrem Misstrauen und ihrer Verzweiflung gegenüber dem Hitlerregime Ausdruck zu verleihen. In ihren bescheidenen Mitteln hoffen sie, mit ausgelegten Karten die anderen Menschen zum Nachdenken zu bewegen, die Menschen aufzurütteln aus ihrer verzweifelten Lethargie, ohne zu ahnen, dass ihr kleines Aufbegehren in der angstvollen Atmosphäre jener Zeit ungehört verpufft, einzig registriert von einem unerbittlichen und unmenschlichen Staatsapparat, trotzdem man hier dem Menschenfreund Fallada zugute halten muss, dass er kein Freund der Schwarz-Weiß-Zeichnung war, denn auch der Kripobeamte besitzt menschlich-sympathische Züge, trotzdem er die Staatsgewalt vertritt. Auch in ihrer Todesangst stehen sie wacker zueinander und zu ihren Taten, sie sollen ein Vorbild sein und sind. Mitfühlend, wie vom Autor geschildert, beendet auch der Leser das Buch, um eine schmerzliche, aber notwendige Erfahrung reicher. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Eine sehr starke beeindruckende Geschichte, 5. Juli 2007
Von Richter Elke (teutschenthal) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
In diesem Buch wird sehr einfühlsam die Geschichte eines einfachen Ehepaares beschrieben, welches im 2. Weltkrieg ihren einzigen Sohn verloren hat.
Diese Eltern wehren sich und schreiben politische Karten, die sie dann in Häusern mit großem Publikumsverkehr auslegen.
Sie beweisen dabei Mut, Organisation und politischen Scharfsinn und begeben sich dabei in höchste Lebensgefahr. Ihr ganzer Lebensinhalt ist nun auf diese Karten gerichtet.
Durch eine detaillierte Beschreibung der in diesen Roman handelnden Personen und deren Lebensumstände, wird der Leser zu einem guten Beobachter. Schnell lassen sich Zusammenhänge erkennen und nachvollziehen.
In diesem Buch geht es um Mut, der über menschliche Grenzen hinaus geht, um Verrat, Feigheit und auch um Schmarotzertum. Es zeigt wozu Menschen in verschiedenen Situationen fähig sind.
Durch eine geschickte Erzählweise macht Hans Fallada dieses Buch zu einem spannenden und nachhaltigen Leseerlebnis.

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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Eine wahre Geschichte, 7. Januar 2000
Von Ein Kunde
Diese Rezension stammt von: Jeder stirbt für sich allein. (Broschiert)
In diesem Buch beschreit Hans Fallada die wahre Geschichte des Ehepaares Quangel im II. Weltkrieg. Die Quangels verloren den eigenen Sohn im Krieg, woraufhin sich die an sich unpolitischen Eltern zum Widerstand gegen das Regime Hitlers entschlossen. Auf anonymen Postkarten rufen sie auf zum Widerstand gegen Hitler und seine Verbrechen und müssen hierfür mit dem Leben bezahlen. Sie wurden von der Gestapo verhaftet und mussten durch die Hölle der Verhöre und Gefängnisse gehen und bezahlten zum Ende mit dem eigenen Leben für ihren Kampf. Fallada schrieb den Roman im Jahre 1945 nach den Tatsachenaufzeichnungen einer ihm zugespielten Gestapo-Akte und verfasste damit sein letztes Werk im Kampf gegen die Unterdrückung und gegen Not und Elend. Ein beklemmendes aber zeitlos aktuelles und sehr nachdenklich machendes Werk. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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