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Der fremde Tibeter
 
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Der fremde Tibeter (Taschenbuch)

von Eliot Pattison (Autor), Thomas Haufschild (Übersetzer)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 495 Seiten
  • Verlag: Aufbau Tb; Auflage: 23., Aufl. (2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3746618320
  • ISBN-13: 978-3746618326
  • Originaltitel: The Skull Mantra
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 11,6 x 3,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (40 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 29.869 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Eliot Pattison entführt die Leser seines Debütromans in eine innerhalb des Krimi-Genres bisher völlig unbeachtete Region -- Tibet. Und, um es gleich ganz deutlich zu sagen, es gelingt ihm eine fesselnde Darstellung des inneren Zustandes dieses kleinen Landes im Himalaya allein durch die Schilderung der rätselhaften Vorgänge in einem chinesischen Arbeitslager. Zugleich stellt er mit seinem Helden, dem wegen angeblich konterrevolutionärer Aktivitäten einsitzenden Chinesen Shan, eine der interessantesten und ungewöhnlichsten Romanfiguren der letzten Zeit vor.

Tibet unter chinesischer Herrschaft. Schauplatz der Handlung ist das Arbeitslager 404 hoch in den Bergen des Himalaya, das mit dem Bau einer Straße durch das Hochgebirge beauftragt ist. Hauptsächlich Mönche der aufgelösten und zerstörten tibetischen Klöster verrichten hier Zwangsarbeit, aber auch Shan, vor Jahren hoher politischer Funktionär und Ermittler in Korruptionsfällen, der der Konterrevolution beschuldigt worden war, ohne sich eines Vergehens bewusst zu sein. Shan hat Freunde unter den Mönchen gefunden, hat sich mit deren Lebensweise beschäftigt und steht seinem bisherigen Leben distanziert gegenüber.

Eine Leiche ohne Kopf wird von den Häftlingen gefunden. Das fehlende Stück findet sich schließlich in einem buddhistischen Schrein und legt offen, dass es sich bei dem Toten um den chinesischen Polizeichef der Region handelt. Shan wird vom Befehlshaber des Arbeitslagers von seinen dortigen Aufgaben entbunden und mit der Aufklärung des Falles beauftragt. Doch als man ihm einen Schuldigen in Gestalt eines tibetischen Mönchs präsentiert, wird Shan endgültig misstrauisch.

Pattisons Roman, der in den USA mit dem Edgar Allen Poe Award ausgezeichnet wurde, beschreibt vor der grandiosen Naturkulisse des Himalaya im Mikrokosmos eines kleinen Arbeitslagers das Schicksal eines faszinierenden Landes unter fremder Herrschaft. Ein großartiger und unbedingt empfehlenswerter Erstlingsroman! --Ulrich Deurer -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.



Kurzbeschreibung

Fernab in den Bergen von Tibet wird die Leiche eines Mannes gefunden - den Kopf hat jemand fein säuberlich vom Körper getrennt. Shan, ein ehemaliger Polizist, der aus Peking nach Tibet verbannt wurde, soll rasch einen Schuldigen finden, bevor eine amerikanische Delegation das Land besucht. Immer tiefer dringt Shan in die Geheimnisse Tibets ein. Er findet versteckte Klöster, Höhlen, in denen die Tibeter ihren Widerstand organisieren - und muß sich bald entscheiden, auf welcher Seite er steht. In den USA wurde dieses Buch mit dem begehrten "Edgar Allan Poe Award" als bester Kriminalroman des Jahres ausgezeichnet

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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen ein echter Superkrimi - anspruchsvoll in Sprache und Plot, 7. September 2006
Von Livia (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
"Der Fremde Tibeter" ist ein außergewöhnlicher Krimi, der im von den chinesischen Kommunisten unterdrückten und besetzten Tibet spielt. Atmosphärisch dicht und überzeugend erlebt man das Leben im Straflager mit dem Hauptdarsteller wirklich mit.
Obwohl "nur" ein Krimi "lebt" man beim Lesen mit den Tibetern - ich weiß daß das überdreht klingt, aber so hab ich das Buch erlebt. Der Terror der kommunistischen Zwangsherrschaft ist hier ohne jedes Pathos im täglichen Leben präsent. Trotzdem liest sich das Buch nicht wie ein Oberlehrer-Wälzer sondern es ist wirklich spannend und man kann es kaum zur Seite legen. Eben genau das Gegenteil von hunderten anderen Krimis, die ihren Honig nur aus einem langweiligen Allerwelts-Plot in fremder Atmosphäre ziehen wollen.
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36 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ausgezeichnet, 5. Dezember 2006
Von Harry McMartin "HMcM" (Catalköy, Nordzypern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REVIEWER)   
Ausgezeichnet seinerzeit mit dem Edgar Allen Poe Award als BESTER KRIMINALROMAN DES JAHRES. Und ich habe selten einen so gepriesenen Roman in seiner zwanzigsten Auflage (2006) gelesen, der das so verdient hat wie dieser.
Also bitte, nicht abhalten lassen von dem ebenso banalen wie abschreckenden Zitat der Zeitschrift Brigitte auf der Cover-Rückseite: Der ideale Krimi für alle, die sich gern in exotische Welten entführen lassen.
Hat diesen ausgezeichneten Krimi keine andere Redaktion zur Kenntnis genommen? Doch, wenigstens die dort ebenfalls zitierte Hannoversche Allgemeine: Ein Glücksfall in der Spannungsliteratur.
Das trifft es schon viel genauer.
Ähnlich wie Qiu Xiaolong (Schwarz auf Rot) lässt uns der Autor teilhaben an der brillanten Kombinationsgabe eines chinesischen Polizisten der Post-Mao-Zeit.
Der allerdings agiert im scharfen Kontrast zu den Möglichkeiten eines Shanghaier Detektivs (Schwarz auf Rot) in den tiefen Bergen Tibets und dazu auch noch als "beurlaubten" Insassen eines Arbeitslagers.
Auslöser: Inmitten dieser regionalen Abgeschiedenheit wird die kopflose Leiche eines Mannes gefunden.
Eine amerikanische Delegation wird erwartet. Der politische und militärische Kommandant Tan steht unter Druck und er vertraut dem dünnen Inhalt der Personalakte des Strafgefangenen Shan, gerade deshalb, weil die so dünn ist.
Der Fall muss schnell gelöst werden, koste es was es wolle.
Genau diese letzte Anmerkung kann für einen tibetischen Rinpoche (buddhistischen Lehrmeister) das Todesurteil bedeuten, für eine amerikanische Projektleiterin das unrühmliche Misslingen eines chinesisch-amerikanischen Großprojekts und Schande für den örtlichen Kommandanten.
Ein Scheitern objektiver Aufklärung hätte aber auch zur Folge die dramatische Unterbrechung eines Meditationszyklus eines Gomchen (eines Einsiedlers, eines lebenden Buddha in lebenslanger Klausur), den Erfolg dunkler Geschäftemacher und politisch ambitionierter Karrieristen und das erneute stille Verschwinden eines nie verurteilten Ex-Polizisten in der Anonymität eines Straflagers.
Geister wetteifern mit moderner Technik, verbrecherische Mächte kämpfen an gegen buddhistische Logik und erkenntnisgeprägtes, konsequentes Handeln.
Ein packender Plot über vierhundertzweiundneunzig Seiten, den ich in jeder freien Minute über drei Tage verschlungen habe. Nicht nur wegen seines spannenden kriminalistischen Aufbaus.
Selten wird es einen solch gnadenlos guten Krimi geben, der gleichzeitig so viel Einblick und Aufklärung gibt über die jetzt schon über rund sechzig Jahre andauernde Besetzung Tibets durch China und der planmäßigen Zersiedelung des Landes durch chinesische Umsiedler. Dies mit der Folge, dass Tibeter in ihrem eigenen Land zu einer Minderheit geworden sind und genau so behandelt werden.
Dieser Roman ist schlicht ein MUSS.
Noch eine Anmerkung, die jedoch möglicherweise nur begründet ist in dem insoweit irrigen Begriffsverständnis des Übersetzers: Im Buddhismus ganz allgemein gibt es keine Gläubigen, weil der Buddhismus nichts zu glauben vorgibt. Und es gibt weder buddhistische Götter, noch einen Gott, den es zu ehren gilt, weder einen inneren noch einen äußeren. HMcM

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19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Spannendes Tibet, 8. Juli 2002
Dieser Kriminalroman ist in vielerlei Hinsicht etwas Besonderes. Der Schauplatz Tibet dürfte den meisten Lesern bisher unbekannt sein. Der Autor stellt die Realität dieses religiösen Landes unter der brutalen chinesischen Besatzung sehr gut dar. Der Protagonist des Buches ist ein in einem chinesischen Arbeitslager in Tibet einsitzender Chinese. Die Vorgänge in diesem Arbeitslager zeigen die zynische und chauvinistische Einstellung der chinesischen Besatzer sehr ungeschminkt. Folter, Erpressung, Lüge und Verachtung für das Volk der Tibeter sind an der Tagesordnung. Der Plot ist überaus spannend und selbst die tibetisch buddhistischen Anteile sind korrekt und verständlich dargestellt. Das ist alles andere als selbstverständlich! Die Spannung ergibt sich nicht zuletzt aus der Konfrontation des chinesisch kommunistischen Atheismus mit der tibetischen Mystik. Der Leser wird überaus spannend unterhalten und lernt auch noch viel über die gegenwärtige Situation in Tibet. Ein Kriminalroman der Extraklasse.
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4.0 von 5 Sternen stimmunsgdichter Trip nach Tibet
Ich magbes, wenn Bücher eine dichte Stimmung haben, die einen fast wie ein Urlaubstag einhüllen. Zwar ist die Geschichte insgesamt weniger urlaubsreif, dafür aber voller Eindrücke... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von stimme für stimmungs-kimis veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Zum Hörspiel
Vorweg: es sind 3 CD (nicht wie angegeben 2), Gesamtspielzeit 208 Min.
Sehr nah am Buch umgesetzt, daher spare ichmir Angaben zum Inhalt. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von W. Müller veröffentlicht

2.0 von 5 Sternen Die Geschmäcker sind verschieden...
ich kann mich der allgemeinen Meinung leider nicht anschließen: "Der fremde Tibeter" ist eines der wenigen Bücher, das ich nach 150 qualvoll langen Seiten weggelegt habe (daher... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von libretta6 veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Erster Tibet-Krimi von Pattison
Ich fand diesen Krimi spitzenmässig. Muss aber anmerken, dass man schon an Tibet interessiert sein muss, sonst wird es einem stellenweise zu langatmig. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von B. M. S. L.-S. veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Erster Tibet-Krimi von Pattison
Ich fand diesen Krimi spitzenmässig. Muss aber anmerken, dass man schon an Tibet interessiert sein muss, sonst wird es einem stellenweise zu langatmig. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von B. M. S. L.-S. veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Ist das wirklich ein sehr guter Kriminalroman,
oder viel eher eine überragende Milieustudie von Tibet und den Tibetern, deren Vehikel "zufällig" ein Mord ist ? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Februar 2007 von Laoban888

5.0 von 5 Sternen Bester Roman!
Habe vor einer Woche mit diesem Buch begonnen und war gestern schon damit fertig.
Finde dass Eliot Pattison einen sehr packenden Schreibstil hat, beim lesen kann man sich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. September 2006 von RoxySurf

4.0 von 5 Sternen Mordfall mit ungeahnten Dimensionen
Der Chinese Shan soll in einem Mordfall an einem chinesischen Beamten ermitteln, nachdem er schon drei Jahre als Strafgefangener in einem chinesischen Arbeitslager in Tibet "lebt"... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. August 2006 von laptopkreuzer

5.0 von 5 Sternen Als ob man selbst dabei wäre
Absolut geniales Buch! Das erste der Tibet-Reihe von Eliot Pattison ist das beste. Aber auch die anderen sind super. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Juni 2006 von Stephanie

4.0 von 5 Sternen ganz gut
ein sehr warmer erzählstil bringt freude beim lesen. es ist einfach geschrieben und die handlung ist auch ganz spannend. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Mai 2006 von M. Nitschke

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