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Die Päpstin
 
 

Die Päpstin (Taschenbuch)

von Donna Woolfolk Cross (Autor), Wolfgang Neuhaus (Übersetzer)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 566 Seiten
  • Verlag: Aufbau Tb; Auflage: 59., Aufl. (2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3746614007
  • ISBN-13: 978-3746614007
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,6 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (503 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 73 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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    Nr. 4 in  Bücher > Belletristik > Romane & Erzählungen > Historische Romane

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Das neunte Jahrhundert ist eines der finstersten des Mittelalters. Blutrünstig fallen Christen und Normannen übereinander her. Die Sarazenen aus Afrika versuchen Rom zu erobern. Viel Blut fließt. Verrat, Mord und Tod sind an der Tagesordnung. In dieser Zeit haben Frauen so gut wie keine Rechte. Sie sind Leibeigentum des Mannes und müssen ihm gehorchen. Johanna erlebt als Kind, wie ihr Vater, der ein ärmlicher Dorfpriester ist, ihre geliebte Mutter Gudrun tyrannisiert und schlägt. Gudrun ist Normannin und wurde bei der gewalttätigen Bekehrung dieses Volkes zum Christentum von ihrem zukünftigen Mann mit nach Ingelheim in Franken gebracht. Heimlich erzählt Gudrun ihrer Tochter die Geschichten von den Göttern der Heiden. Ihr Mann, der fanatische Christenpriester, darf das nie erfahren. Sie beschwört ihre Tochter, nachdem sie von ihm wieder einmal übel zugerichtet wurde: "Du mußt aus deinen Fehlern lernen ... damit dir nicht das gleiche passiert. Wenn du heiratest, gibst du alles auf -- nicht nur deinen Körper, auch deinen Stolz, deine Unabhängigkeit, sogar dein Leben. Verstehst du? Verstehst du? ... Falls du jemals glücklich sein möchtest, dann merk dir meine Worte Tochter: Gib dich niemals einem Mann hin."

Diesen dringenden Rat aus der Not vergisst Johanna zeit ihres Lebens nicht. Johanna ist außergewöhnlich intelligent, und durch einen Glücksumstand erhält sie als Mädchen Untericht. Als sich nach wenigen Jahren plötzlich alle Möglichkeiten verschließen, als Frau weiter zu studieren, beschließt sie, ihr Leben als Mann fortzusetzen. In Männerkleidung, mit kurz geschorenem Haar, messerscharfem Verstand, umfassendem Wissen, Warmherzigkeit und Intuition gelingt es ihr nach zahlreichen Stationen ihres Lebens und einigen gefährlichen Situationen, in denen ihre wahre Identität fast aufgedeckt wird, den Papststuhl zu besteigen. Vom 12. Lebensjahr bis zu ihrem Tod verbindet sie eine starke und tiefe Liebe zu dem Markgrafen Gerold. Sie empfinden sich als Zwillingsseelen. Einige Male retten sie sich gegenseitig das Leben, aber die Umstände verhindern oft ihr Zusammensein, manchmal über Jahre hinweg, die jedoch ihre ungewöhnliche starke Verbundenheit nie brüchig werden lassen. Johanna stirbt, nachdem sie sich als Päpstin besonders für die Armen und die Frauen eingesetzt hat, einen unerwarteten und spektakulären Tod, der laut Historie authentisch sein soll. Dennoch triumphiert Johanna, denn es ist nicht die Hand des Feindes, die sie niederstreckt.

Während die katholische Kirche die Existenz einer Päpstin Johanna, die den Papststuhl höchstwahrscheinlich von 953-955 innehatte, leugnet, sprechen geschichtliche Forschungen auf diesem Gebiet bestechend dafür, dass es eine Päpstin gegeben haben muss. Sehr aufschlussreich dazu ist das Nachwort der Autorin, indem sie Für und Wider der Existenz einer Päpstin abwägt. Wer sich ausführlich mit dieser Thematik befassen will, dem sei das Buch Die Päpstin Johanna von Elisabeth Gössmann empfohlen.

Cross hat sich in ihrem Roman präzise an die historischen Begebenheiten gehalten, vor deren Hintergrund die Geschichte von Johanna erzählt wird. Die Schlacht bei Fontenoy, der Vertrag von Verdun, die Plünderung der Sankt Peters Kirche, der Mord an Papst Leo und die Feuer- und Flutkatastrophen bei Rom fanden tatsächlich statt. So hat der Roman von Donna W. Cross viele Vorzüge: Er basiert auf wahren Begebenheiten, er vermittelt ein Stück Geschichte und er ist so spannend geschrieben, dass er den Leser von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Johanna wird man nach der Lektüre dieses Buches so schnell nicht vergessen. --Daphne Großmann



Amazon.com

One of the most controversial women of history is brought to brilliant life in Donn Woolfolk Cross's tale of Pope Joan, a girl whose origins should have kept her in squalid domesticity. Instead, through her intelligence, indomitability and courage, she ascended to the throne of Rome as Pope John Anglicus.

The time is 814, the place is Ingelheim, a Frankland village. It is the harshest winter in living memory when Joan is born to an English father and a Saxon mother. Her father is a canon, filled with holy zeal and capable of unconscionable cruelty. His piety does not extend to his family members, especially the females. His wife, Gudrun, is a young beauty to whom he was attracted beyond his will--and he hates her for showing him his weakness. Gudrun teaches Joan about her gods, and is repeatedly punished for it by the canon. Joan grows to young womanhood with the combined knowledge of the warlike Saxon gods and the teachings of the Church as her heritage. Both realities inform her life forever.

When her brother John, not a scholarly type, is sent away to school, Joan, who was supposed to be the one sent to school, runs away and joins him in Dorstadt, at Villaris, the home of Gerold, who is central to Joan's story. She falls in love with Gerold and their lives interesect repeatedly even through her Papacy. She is looked upon by all who know that she is a woman as a "lusus naturae," a freak of nature. "She was... male in intellect, female in body, she fit in nowhere; it was as if she belonged to a third amorphous sex." Cross makes the case over and over again that the status of women in the Dark Ages was little better than cattle. They were judged inferior in every way, and necessary evils in the bargain.

After John is killed in a Viking attack, Joan sees her opportunity to escape the fate of all her gender. She cuts her hair, dons her dead brother's clothes and goes into the world as a young boy. Gerold is away from Villaris at the time of the attack and comes home to find his home in ruins, his family killed and Joan among the missing. After the attack, Joan goes to a Benedictine monastery, is accepted as a young man of great learning, and eventually makes her way to Rome.

The author is at pains to tell the reader in an Epilogue that she has written the story as fiction because it is impossible to document Joan's accesion to the Papacy. The Catholic Church has done everything possible to deny this embarrassment. Whether or not one believes in Joan as Pope, this is a compelling story, filled with all kinds of lore: the brutishness of the Dark Ages, Vatican intrigue, politics and favoritism and most of all, the place of women in the Church and in the world. --Valerie Ryan -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein spannender Roman über die Kirche im Mittelalter, 3. November 2009
Von Buecherfans "www.buecherfans.de" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
Aufgrund der Verfilmung des Romans von Donna W. Cross habe ich mir das Buch gekauft, um im Original zu lesen, was dort gezeigt wird. Johanna wird im Jahre 814 im Hause eines armen Dorfpriesters geboren. Mädchen hatten im Mittelalter keinerlei Rechte und durften schon gar nicht Lesen und Schreiben lernen, was in den Augen der Kirche eine Sünde wäre. Trotzdem lernt Johanna diese Fähigkeiten erst von Ihrem Bruder.Später führt sie ein Leben als Mann, wird Mönch in einem Kloster in Fulda und bringt es wegen ihrer überragenden medizinischen Kenntnisse bis zum Leibarzt des Papstes in Rom. Durch glückliche Umstände wird sie dann selbst als Johannes Anglicus zum Papst gewählt.

Das Buch ist spannend geschrieben, gut recherchiert, was zumindest das Leben zu der Zeit betrifft. Ob es wirklich eine Päpstin gegeben hat, ist sehr umstritten. Allerdings muss man Wissen, dass im Mittelalter nur die Geistlichen, die Mönche in den Klöstern und die Adligen lesen und schreiben konnten. Darüber hinaus sind im Dreißigjährigen Krieg viele Unterlagen vernichtet worden. Die Autorin weist jedoch auch selbst darauf hin, dass sie einen Roman geschrieben und Fakten aus anderen Zeiten hineingemischt hat, um eine spannende Handlung zu bekommen. Ich möchte das Buch daher sehr empfehlen.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Schillernd inszenierte Legende, 16. Dezember 2002
"Die Päpstin" erzählt die fesselnde Geschichte einer Frau aus ärmsten Verhältnissen, der als Mann verkleidet ein gigantischer Aufstieg in der Gesellschaft des Frühen Mittelalters gelingt: Vom "falschen" Mönch zum Medicus des Papstes, gelingt es dem Mädchen Johanna unter dem Decknamen Johannes Anglicus schließlich, selbst die Papstwürde verliehen zu bekommen.
Ob die Geschichte tatsächlich authentisch ist, ist historisch nicht nachweisbar. In Donna W. Cross' Darstellung wird sie jedoch so überzeugend und facettenreich lebendig gemacht, dass diese Frage nicht weiter wichtig ist.
"Die Päpstin" ist aber nicht nur eine spannende, unterhaltsame Geschichte, die niemals langweilig wird, sondern auch ein hervorragend recherchiertes Dokument des Frühmittelalters. Dass Donna W. Cross dabei, was die Chronologie der historisch stattgefundenen Ereignisse anbelangt, zugunsten der Logik ihrer Geschichte nicht immer historisch ganz korrekt bleibt, ist verzeihlich.
Das einzig bedauerliche ist dennoch, dass hinter der schillernden Figur der Johanna sehr viele Nebenfiguren schlichtweg als Fragmente verblassen. So ist es ein wenig unglaubwürdig und einfach, uns Lesern den Vater Johannas als durch und durch "bösen" Menschen weismachen zu wollen - trotz all dem frühmittelalterlichen Fanatismus (der im übrigen auch umstritten ist!). Die männliche Gegenfigur bildet der tapfer-kühne, blondgelockte ritterliche Schönling, mit dem sich Johanna zum Ende des Buches einlässt - eine männliche Traumfigur, aber auch wunderbar unglaubwürdig. Dies trifft leider auch auf den langweilig-durchtriebenen Fiesling am päpstlichen Hofe zu, der wie in einem Disney-Zeichentrickfilm immer an die Macht zu gelangen versucht, was ihm (natürlich, wie auch sonst?!) nicht gelingt.
Der böse Vater, der schöne Held, der höfliche Intrigant - alle, alle sind sie da. Ob dies menschliche Wesen aus Fleisch und Blut sind, sei dahingestellt. Die Autorin investiert deutlich zu stark in ihre Hauptfigur, so dass es am anderen Ende gehörig dürftig ausfällt. Dafür muß Donna W. Cross' sonst so schillernd inszenierte Geschichte leider ein Sternchen einbüßen.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk!, 30. September 2005
Von Doris K. (Hamm NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
Die Päpstin ist eines der besten Bücher, die ich gelesen habe. Spannend und fesselnd wurde dieses Meisterwerk geschrieben. Donna W. Cross hat einen sehr guten Schreibstil, der sich flüssig lesen lässt. Dies war mein erster historischer Roman, den ich gelesen habe und meine Begeisterung war so groß, dass sicherlich nur wenige Bücher mich gleichermaßen bzw. noch mehr begeistern können, wie dieses Buch es geschafft hat.

In eindrucksvoller Weise wird das Leben im Mittelalter dargestellt. Erzählt wird von der damaligen Frauenfeindlichkeit und die wenig ruhmreiche Rolle der katholischen Kirche. Man durchlebt mit Johanna die Höhen und Tiefen ihres Lebens und begleitet sie auf dem Weg zum Papststuhl. Dabei ist sie mir richtig ans Herz gewachsen, denn sie wurde liebevoll charakterisiert, so wie viele andere Personen in diesem Buch auch. Das hat die Geschichte noch mehr bereichern können, neben den geschichtlichen Ereignissen. Da nicht allzuviel über diese Frau im 9. Jahrhundert bekannt ist, hat Cross es wunderbar verstanden, die wahre (?) Geschichte mit ihrer Fantasie zu verknüpfen.

Von der ersten Seite an fesselt das Buch und man will es gar nicht mehr aus der Hand legen. Außerdem wird man zum Nachdenken angeregt. Die Anmerkung am Ende des Buches finde ich auch sehr gut. Da schreibt Cross noch, was wahr ist und was sie sich ausgedacht hat, so dass der Leser keine falschen Erkenntnisse aus der Geschichte zieht.

Wirklich ein Meisterwerk, dass ich jedem nur ans Herz legen kann, es auch zu lesen.
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4.0 von 5 Sternen Gab es die Päpstin wirklich? Dieses Buch regt zum Nachdenken an!
Gab es die Päpstin oder gab es sie nicht? Ich glaube irgendwie an die Geschichte. Auch wenn viele sich fragen "wie konnte eine Frau sich Jahre lang als Mann verkleiden? Lesen Sie weiter...
Vor 5 Tagen von Leseratte veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen tolles Buch zu interessantem Thema
Schon vor Jahren habe ich dieses Buch gelesen und es jetzt auf Grund der aktuellen Verfilmung noch einmal hervorgeholt. Und wieder habe ich es nicht bereut. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Tagen von Dr. Rene Zimmermann veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Packender Mittelalterroman
Ich habe mir die Jubiläumsausgabe von "Die Päpstin" (mit tollen Illustrationen und Bildern aus dem Mittelalter) gekauft - sehr schön gemacht. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Tagen von Nicole Krumm veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Super
Wollte erst ins Kino gehen um mir den Film anzusehen, aber da die Filme immer schlechter sind als die Romane habe ich mich doch umentschieden.... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Tagen von Jeanette veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Päpstin klingt besser als sie aussieht
Ich habe erst die von den Schauspielern bzw. deren Synchronsprechern inszenierte Version bei langen Autobahnfahrten gehört: Wunderbar. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Tagen von Ulrich Detsch veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Hat mir sehr sehr gut gefallen!
Ich war schon gestern im Film "Die Päpstin" und war total begeistert.
Ich hatte mir extra vorher das Buch ausgeliehen und schon ca. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von urnansche veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Eine sehr reale Geschichte
Das Buch spiegelt schon die Zeit wieder, in der die Frau noch stark unterdrückt wurde.
Donna Cross schreibt spannend, leider ist das Ende sehr traurig.
Vor 1 Monat von Ute Kiese veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Genial!
Dieses Buch ist die Nummer 1 auf meiner Lieblingsliste... obwohl ich dieses Buch wegen seinem Titel lange im Regal immer weiter nach hinten geschoben habe... FEHLER! Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Dagmar Siegel veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Spannend, fesselnd, interessant!
Da die Verfilmung des Buches demnächst in die Kinos kommt und ich es stets vorziehe, den Film zu schauen nachdem ich das Buch gelesen habe, besorgte ich mir "Die Päpstin". Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von R. Bach veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Legende Neu aufgemacht
Ich habe dieses Buch vor Jahren gelesen und fand die Geschichte ansich faszinierend. Aber es wird hier wieder einmal mehr die katholische Kirche in den Dreck gezogen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Ziegelmayer veröffentlicht

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