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Buchnotiz zu : Die Zeit, 09.06.2004
Amira Hass ist bewundert und umstritten. Seit 1991 berichtet die israelische Journalistin aus den Palästinensergebieten. Es geht ihr dabei, betont Gisela Dachs, stets darum, ihre Mitbürger auf die "Lebensumstände der Palästinenser" aufmerksam zu machen. Sie will nicht agitieren, sondern informieren - stößt allerdings oftmals auf wenig Verständnis und wird als "Nestbeschmutzerin" beschimpft. Dabei verschließe sie vor "Korruption und Misswirtschaft in der Autonomiebehörde" keineswegs die Augen und unternehme alles, um nicht von falschen Freunden vereinnahmt zu werden. Die Rezensentin lobt den Stil der Autorin, der "trocken, aber zugleich sehr persönlich" sei und erklärt, dass das Buch für alle am gescheiterten Friedensprozess Interessierten eine "wichtige Lektüre" darstelle.
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Handelsblatt, 8. April 2004
"Wer verstehen möchte, warum der Friedensprozess scheiterte, für den ist das Buch unentbehrlich."