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Der Islam im 3. Jahrtausend. Eine Religion im Aufbruch
 
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Der Islam im 3. Jahrtausend. Eine Religion im Aufbruch [Restexemplar] (Taschenbuch)

von Murad W. Hofmann (Autor)
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 240 Seiten
  • Verlag: Diederichs; Auflage: 2. Auflage (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3720521249
  • ISBN-13: 978-3720521246
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 12,9 x 2,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 291.774 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Eine Therapie, die den Westen vor sich selbst rettet, möchte der zum Islam konvertierte Ex-Diplomat und Autor des Bestsellers Der Islam als Alternative, Murad Wilfried Hofmann, auch mit seinem neuen Buch Der Islam im 3. Jahrtausend. Eine Religion im Aufbruch aufzeigen. Gesellschaftskritisch diagnostiziert der Autor das Scheitern der westlichen Moderne in der Absicht, Symptome wie Irreligiosität, Sittenverfall und Orientierungslosigkeit bewusst zu machen. Dabei sind ihm vier fiktive Studenten als Vertreter einer neuen Generation behilflich, denen er seine eigenen Gedanken in den Mund legt. Zuerst schildert er den "Aufbruch in den Westen", der von zwei höchst unterschiedlichen, jungen Muslimen gewagt wird. Während der integrationsfreudige Student, Hofmann nennt ihn einen Kultur-Muslim, sich nach amerikanischer Fortschrittlichkeit sehnt und anpasst, sieht der andere, der überzeugte kritische Muslim nur die Schattenseiten und kommt zu einem vernichtenden Urteil über die westliche Kultur.

Ähnlich kontrovers setzt Hofmann den "Aufbruch in den Osten" in Szene. Für den ersten aus dem Westen stammenden, auswanderungswilligen Muslim hält der Autor ein Plädoyer über die Vorzüge von Solidarität in der islamischen Großfamilie, Gastfreundschaft, fehlender Kriminalität und nicht zuletzt vom gelebten, allgegenwärtigen Glauben. Kein Wunder, dass dieser Student sich im islamischen Orient bald heimisch fühlt. Weniger rosig schätzt der zweite westliche Konvertit seine neue Umgebung ein. Er dankt Gott dafür, dass er Muslim wurde, bevor er die muslimische Welt kennen lernte. So habe er sich die maßgebliche islamische Theorie nicht durch eine fragwürdige Praxis verdunkeln lassen. Die muslimische Welt wirkt auf diesen Studenten in erster Linie als Entwicklungsland.

Kann Hofmann nach diesen inhaltlich weit auseinanderliegenden Statements zu seiner Eingangshypothese zurückkehren und den Islam als nach wie vor notwendiges Allheilmittel anpreisen? Zumindest versucht er es, ohne freilich die Schattenseiten des heutigen Islam zu verschweigen (wie etwa den Kopftuchzwang in einigen islamischen Ländern). Nahezu zwangsläufig ergeben sich Überschneidungen mit seinem früheren Buch. Provozierend und überaus aktuell regt Der Islam im 3. Jahrtausend zu eigenen Überlegungen an. --Larissa Carina Seelbach



Kurzbeschreibung


Zukunft Islam?
Ein informatives, fundiertes, aber auch provokatives Buch, das die christliche und die islamische Welt ins Kreuzverhör nimmt. Wohin strebt die hochzivilisierte Welt? Kann der Islam Antworten auf die Fragen geben, die sich die Menschheit an der Jahrhundert- und Jahrtausendwende stellt?
Wie tauglich sind die beiden großen monotheistischen Religionen, um mit ihnen die neue Menschheitsepoche anzugehen? Was sind die wahren Werte, die richtige Moral, die humane Gesellschaftsform, mit denen die Menschheit friedlich und vernünftig überleben kann - und das auch noch in Einklang mit der göttlichen Offenbarung?
Dr. Murad Hofmann, früherer deutscher Botschafter in Algerien und Marokko, analysiert den Zustand und die Zukunftschancen des Christentums und des Islam und geht mit ihnen hart ins Gericht. Obwohl auf beiden Seiten Vor- und Nachteile vorhanden sind, entscheidet er sich dezidiert für den Islam als die große Alternative zum moralischen Verfall unserer westlichen Gesellschaft.Murad Wilfried Hofmann, geboren 1931, promovierter Jurist, arbeitete 33 Jahre im diplomatischen Dienst, zuletzt als deutscher Botschafter in Algerien und Marokko. Heute bereist er als vielgefragter Vortragender vor allem Westeuropa, die USA und muslimische Staaten. Dr.Hofmann konvertierte 1980 zum Islam und veröffentlichte seither zahlreiche Aufsätze und Bücher über interkulturelle und -religiöse Themen.

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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Anspruchsvolle kritische Synthese, 27. Dezember 2001
Von Ein Kunde
Herr Hofmann setzt sich in seinem nicht nur aufgrund der Tagespolitik aktuellem Buch mit der fehlerhaften gegenseitigen Wahrnehmung von Orient und Okzident auseinander. Mit dem Rückhalt jahrelangem Studiums des Islam und der in diesem Fall notwendigen Einsicht in einschlägige Literatur aus muslimischen und auch nichtmuslimischen Kreisen, schafft er es eindrucksvoll, die historisch gewachsenen Bedenken und Ängste der westlichen Zivilisationen vor dem Islam aufzuzeigen. Hierbei betont er immer wieder, dass der Islam die einzig wachsende Weltreligion ist. Bermerkenswert... Dieses Buch ist ein Muss, für all diejenigen, die täglich durch die Medien mit Anti-Islam(ismus)-Parolen penetriert werden, also praktisch für alle! Zu schade nur, dass lediglich der belesene und gut gebildete Teil der Bevölkerung den anspruchsvollen Text verstehen wird.
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18 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Orient und Okzident verstehen und Lehren ziehen, 23. Februar 2001
Von Ein Kunde
Der Islam im 3.Jahrtausend von Murad Wilfried Hofmann ist ein sehr interessantes Buch für all die, die sich über die Verhaltensweisen von Moslems aufregen und dies mit dem Islam in Verbindung setzen. Er baut Vorurteile gegenüber dem Islam ab, die im Okzident durch Medien geschürt werden. Weiterhin verschafft das Buch einen sehr guten Einblick in die Denkweise eines Moslems, der im Westen lebt. Ich kann dieses Buch sowohl für Moslems als auch für andere Interessierte empfehlen, die sich nicht nur auf Medien verlassen wollen. Bei Medien ist nämlich die Devise im Vordergrund: "Gute Nachricht, keine Nachricht. Schlechte Nachricht, gute Nachricht.
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Wichtig für die Beziehung zwischen dem Westen u. dem Islam, 2. Oktober 2000
Von Ein Kunde
Was kann der Islam vom Westen lernen? Was der Westen vom Islam? In Deutschland leben mehrere Mio Muslime und und wer die Gründe der Anpassungsschwierigkeiten dieser Menschen an die Wohlstandsgesellschaft besser verstehen möchte, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen. Der Islam breitet sich tagtäglich in der ganzen Welt aus und Hofmann erteilt in seinem Buch wichtige Ratschläge und Empfehlung wie beide Kulturen voneinander lernen können und müssen, um ins 3. Jahrtausend Hand in Hand, in Friede und Freude zu starten, ohne Hass und Angst. Ein unentbehrlicher Schritt für das neue Jahrtausend!
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5.0 von 5 Sternen Sehr sachlich und fundiert analysiert
Das Buch ist sehr sinnvoll struktuiert und bietet in seiner Prägnanz eine
umfassende Erläuterung,die im besonderen seine Weiterempfehlung unterstreicht. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von E. Polat veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Interessante Denkanstöße, aber nicht überzeugend
Murad Wilfried Hofmann, beschreibt in seinem Buch "Der Islam im 3. Jahrtausen" in interessanter Weise die Grundzüge des Korans, der islamischen Religion und der daraus... Lesen Sie weiter...
Am 29. Mai 2000 veröffentlicht

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